Provérbios 23

Lutherbibel 1912 (DEU1912)

1 Wenn du sitzest|strong="H3427" und issest|strong="H3898" mit einem Herrn|strong="H4910", so|strong="H0995" merke|strong="H0995", wen du vor dir hast|strong="H6440",

2 und setze|strong="H7760" ein Messer|strong="H7915" an deine Kehle|strong="H3930", wenn du gierig|strong="H5315" bist.

3 Wünsche dir nichts|strong="H0183" von seinen feinen Speisen|strong="H4303"; denn es ist falsches|strong="H3577" Brot|strong="H3899".

4 Bemühe dich|strong="H3021" nicht reich zu werden|strong="H6238" und laß ab|strong="H2308" von deinen Fündlein|strong="H0998".

5 Laß dein Augen|strong="H5869" nicht fliegen|strong="H5774" nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe|strong="H6213" macht|strong="H6213" sich Flügel|strong="H3671" wie ein Adler|strong="H5404" und fliegt|strong="H5774" gen Himmel|strong="H8064".

6 Iß|strong="H3898" nicht Brot|strong="H3899" bei einem Neidischen|strong="H7451" und wünsche|strong="H0183" dir von|strong="H5869" seinen feinen Speisen|strong="H4303" nichts.

7 Denn wie ein Gespenst ist|strong="H8176" er|strong="H5315" inwendig; er spricht|strong="H0559": Iß|strong="H0398" und trink|strong="H8354"! und sein Herz|strong="H3820" ist doch nicht mit dir.

8 Deine Bissen|strong="H6595" die du gegessen hattest|strong="H0398", mußt du ausspeien|strong="H6958", und mußt deine freundlichen|strong="H5273" Worte|strong="H1697" verloren haben|strong="H7843".

9 Rede|strong="H1696" nicht vor des Narren|strong="H3684" Ohren|strong="H0241"; denn er verachtet|strong="H0936" die Klugheit|strong="H7922" deiner Rede|strong="H4405".

10 Verrücke nicht|strong="H5253" die vorigen|strong="H5769" Grenzen|strong="H1366" und gehe|strong="H0935" nicht auf der Waisen|strong="H3490" Acker|strong="H7704".

11 Denn ihr Erlöser|strong="H1350" ist mächtig|strong="H2389"; der wird ihre Sache|strong="H7379" wider dich ausführen|strong="H7378".

12 Gib|strong="H0935" dein Herz|strong="H3820" zur Zucht|strong="H4148" und deine Ohren|strong="H0241" zu vernünftiger|strong="H1847" Rede|strong="H0561".

13 Laß nicht ab|strong="H4513" den Knaben|strong="H5288" zu züchtigen|strong="H4148"; denn wenn du ihn mit der Rute|strong="H7626" haust|strong="H5221", so wird man ihn nicht töten|strong="H4191".

14 Du haust|strong="H5221" ihn mit der Rute|strong="H7626"; aber du errettest|strong="H5337" seine Seele|strong="H5315" vom Tode|strong="H7585".

15 Mein Sohn|strong="H1121", wenn dein Herz|strong="H3820" weise ist|strong="H2449", so freut sich|strong="H8055" auch|strong="H0589" mein Herz|strong="H3820";

16 und meine Nieren|strong="H3629" sind froh|strong="H5937", wenn deine Lippen|strong="H8193" reden|strong="H1696", was recht ist|strong="H4339".

17 Dein Herz|strong="H3820" folge nicht|strong="H7065" den Sündern|strong="H2400", sondern sei täglich|strong="H3117" in der Furcht|strong="H3374" des HERRN|strong="H3068".

18 Denn es wird|strong="H3426" dir hernach gut sein|strong="H0319", und dein Warten|strong="H8615" wird nicht trügen|strong="H3772".

19 Höre|strong="H8085", mein Sohn|strong="H1121", und sei weise|strong="H2449" und richte|strong="H0833" dein Herz|strong="H3820" in den Weg|strong="H1870".

20 Sei nicht unter den Säufern|strong="H3196" und Schlemmern|strong="H2151";

21 denn die Säufer|strong="H5433" und Schlemmer|strong="H2151" verarmen|strong="H3423", und ein Schläfer|strong="H5124" muß zerrissene Kleider|strong="H7168" tragen|strong="H3847".

22 Gehorche|strong="H8085" deinem Vater|strong="H0001", der dich gezeugt hat|strong="H3205", und verachte|strong="H0936" deine Mutter|strong="H0517" nicht, wenn sie alt wird|strong="H2204".

23 Kaufe|strong="H7069" Wahrheit|strong="H0571", und verkaufe|strong="H4376" sie nicht, Weisheit|strong="H2451", Zucht|strong="H4148" und Verstand|strong="H0998".

24 Der Vater|strong="H0001" eines Gerechten|strong="H6662" freut|strong="H1523" sich|strong="H1524"; und wer einen Weisen|strong="H2450" gezeugt|strong="H3205" hat, ist fröhlich darüber|strong="H8055".

25 Laß sich deinen Vater|strong="H0001" und deine Mutter|strong="H0517" freuen|strong="H8055", und fröhlich sein|strong="H1523", die dich geboren hat|strong="H3205".

26 Gib|strong="H5414" mir, mein Sohn|strong="H1121", dein Herz|strong="H3820", und laß deinen Augen|strong="H5869" meine Wege|strong="H1870" wohl gefallen|strong="H7521".

27 Denn eine Hure|strong="H2181" ist eine tiefe|strong="H6013" Grube|strong="H7745", und eine Ehebrecherin|strong="H5237" ist ein enger|strong="H6862" Brunnen|strong="H0875".

28 Auch lauert sie|strong="H0693" wie ein Räuber|strong="H2863", und die Frechen|strong="H0898" unter den Menschen|strong="H0120" sammelt|strong="H3254" sie zu sich.

29 Wo ist Weh|strong="H0188"? wo ist Leid|strong="H0017"? wo ist Zank|strong="H4079"? wo ist Klagen|strong="H7879"? wo sind Wunden|strong="H6482" ohne Ursache|strong="H2600"? wo sind trübe|strong="H2448" Augen|strong="H5869"?

30 Wo man beim Wein|strong="H3196" liegt|strong="H0309" und kommt|strong="H0935", auszusaufen|strong="H4469", was eingeschenkt ist|strong="H2713".

31 Siehe|strong="H7200" den Wein|strong="H3196" nicht an, daß er so rot ist|strong="H0119" und im Glase|strong="H3563" so schön|strong="H5869" steht|strong="H5414". Er geht|strong="H1980" glatt|strong="H4339" ein|strong="H1980";

32 aber danach|strong="H0319" beißt|strong="H5391" er wie eine Schlange|strong="H5175" und sticht|strong="H6567" wie eine Otter|strong="H6848".

33 So werden deine Augen|strong="H5869" nach andern Weibern|strong="H2114" sehen|strong="H7200", und dein Herz|strong="H3820" wird verkehrte Dinge|strong="H8419" reden|strong="H1696",

34 und wirst sein wie einer, der mitten|strong="H3820" im Meer|strong="H3220" schläft|strong="H7901", und wie einer schläft|strong="H7901" oben|strong="H7218" auf dem Mastbaum|strong="H2260".

35 “Sie schlagen mich|strong="H5221", aber es tut mir nicht weh|strong="H2470"; sie klopfen mich|strong="H1986", aber ich fühle es nicht|strong="H3045". Wann will ich aufwachen|strong="H6974", daß ich's mehr|strong="H3254" treibe|strong="H1245"?”

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