Jó 9
Menge-Bibel (MENG39) vs VC
1 Darauf antwortete Hiob folgendermaßen:
1 Jó tomou a palavra nestes termos:
2 »Gewiß, ich weiß, daß es sich so verhält, und wie könnte ein Mensch Gott gegenüber recht behalten?
2 Sim; bem sei que é assim; como poderia o homem ter razão contra Deus?
3 Wenn es ihn gelüstete, sich mit Gott in einen Rechtsstreit einzulassen, so könnte er ihm auf tausend Fragen keine einzige Antwort geben.
3 Se quisesse disputar com ele, não lhe responderia uma vez entre mil.
4 Ist einer auch reich an Klugheit und stark an Kraft: wer hat ihm (Gott) je getrotzt und ist heil davongekommen?
4 Deus é sábio em seu coração e poderoso, quem pode afrontá-lo impunemente?
5 Er ist es ja, der Berge versetzt, ohne daß sie es merken, der sie in seinem Zorn umkehrt;
5 Ele transporta os montes sem que estes percebam, ele os desmorona em sua cólera.
6 er macht die Erde aufbeben von ihrer Stätte, daß ihre Säulen ins Wanken geraten;
6 Sacode a terra em sua base, e suas colunas são abaladas.
7 er gebietet der Sonne, so geht sie nicht auf, und legt die Sterne unter Siegel;
7 Dá uma ordem ao sol que não se levante, põe um selo nas estrelas.
8 er spannt das Himmelszelt aus, er allein, und schreitet hoch auf den Meereswogen einher;
8 Ele sozinho formou a extensão dos céus, e caminha sobre as alturas do mar.
9 er hat das Bärengestirn und den Orion geschaffen, das Siebengestirn und die Kammern (d.h. die Sternbilder) des Südens;
9 Ele criou a Grande Ursa, Órion, as Plêiades, e as câmaras austrais.
10 er vollführt große Dinge, daß sie nicht zu erforschen sind, und Wunderwerke, daß man sie nicht zählen kann.
10 Fez maravilhas insondáveis, prodígios incalculáveis.
11 Siehe, er geht an mir vorüber, doch ich sehe ihn nicht; er schwebt dahin, doch ich nehme ihn nicht wahr.
11 Ele passa despercebido perto de mim, toca levemente em mim sem que eu tenha percebido.
12 Wenn er hinwegrafft – wer will’s ihm wehren? Wer darf zu ihm sagen: ›Was machst du da?‹«
12 Quem poderá impedi-lo de arrebatar uma presa? Quem lhe dirá: Por que fazes isso?
13 »Gott läßt von seinem Zorn nicht ab – unter ihn haben sich sogar die Helfer Rahabs beugen müssen –,
13 De sua cólera Deus não volta atrás; diante dele jazem prosternados os auxiliares de Raab.
14 geschweige denn, daß ich ihm Rede stehen könnte und ihm gegenüber die rechten Worte zu wählen wüßte.
14 Quem sou eu para replicar-lhe, para escolher argumentos contra ele?
15 Wenn ich auch im Recht wäre, könnte ich ihm doch nicht antworten, sondern müßte ihn als meinen Richter noch anflehen!
15 Ainda que eu tivesse razão, não responderia; pediria clemência a meu juiz.
16 Selbst wenn ich ihn vor Gericht zöge und er mir Rede stünde, würde ich doch nicht glauben, daß er meinen Aussagen Gehör schenkte;
16 Se eu o chamasse, e ele não me respondesse, não acreditaria que tivesse ouvido a minha voz;
17 nein, er würde im Sturmesbrausen mich zermalmen und meine Wunden ohne Ursache zahlreich machen;
17 ele, que me desfaz como um redemoinho, que multiplica minhas feridas sem manifestar o motivo,
18 er würde mich nicht zu Atem kommen lassen, sondern mich mit bitteren Leiden sättigen.
18 que não me deixa tomar fôlego, mas me enche de amarguras.
19 Kommt es auf die Kraft des Starken an, so würde er sagen: ›Hier bin ich!‹, und handelt es sich um ein Rechtsverfahren: ›Wer will mich vorladen?‹
19 Se se busca fortaleza, é ele o forte; se se busca o direito, quem o determinará?
20 Wäre ich auch im Recht, so müßte doch mein eigener Mund mich verdammen, und wäre ich schuldlos, so würde er mich doch als schuldig erscheinen lassen.«
20 Se eu pretendesse ser justo, minha boca me condenaria; se fosse inocente, ela me declararia perverso.
21 »Schuldlos bin ich! Mir liegt nichts an meinem Leben; ich achte mein Dasein für nichts!
21 Inocente! Sim, eu o sou; pouco me importa a vida, desprezo a existência.
22 Es kommt auf eins heraus, darum spreche ich es frei aus: Den Unschuldigen vernichtet er wie den Bösewicht.
22 Pouco importa; é por isso que eu disse que ele faz perecer o inocente como o ímpio.
23 Wenn die Geißel (schwerer Volksplagen) jähen Tod bringt, so lacht er über die Verzweiflung der Unschuldigen.
23 Se um flagelo causa de repente a morte, ele ri-se do desespero dos inocentes.
24 Ist ein Land in die Hand eines Frevlers gegeben, so verhüllt er die Augen seiner Richter; wenn er es nicht tut – wer denn sonst?
24 A terra está entregue nas mãos dos maus, e ele cobre com um véu os olhos de seus juízes; se não é ele, quem é pois {que faz isso}?
25 Und meine Tage eilen schneller dahin als ein Läufer, sind entschwunden, ohne das Glück gesehen zu haben;
25 Os dias de minha vida são mais rápidos do que um corcel, fogem sem ter visto a felicidade
26 sie sind dahingeschossen wie Rohrkähne, wie ein Adler, der auf seine Beute stößt.
26 passam como as barcas de junco, como a águia que se precipita sobre a presa
27 Wenn ich mir vornehme: ›Ich will meinen Jammer vergessen, will mein finsteres Aussehen abtun und heiter blicken!‹,
27 Se decido esquecer minha queixa, abandonar meu ar triste e voltar a ser alegre,
28 so faßt mich doch immer wieder ein Schauder vor allen meinen Schmerzen; ich weiß ja, daß du (o Gott) mich nicht für schuldlos erklären wirst.«
28 temo por todos os meus tormentos, sabendo que não me absolverás.
29 »Ich muß nun einmal als schuldig gelten: wozu soll ich mich da noch vergebens mühen?
29 Tenho certeza de ser condenado: o que me adianta cansar-me em vão?
30 Wenn ich mich auch mit Schnee wüsche und meine Hände mit Lauge reinigte,
30 Por mais que me lavasse na neve, que limpasse minhas mãos na lixívia,
31 so würdest du mich doch in die schlammgefüllte Grube eintauchen, so daß meine eigenen Kleider sich vor mir ekelten.
31 tu me atirarias na imundície, e as minhas próprias vestes teriam horror de mim.
32 Denn Gott ist nicht ein Mann wie ich, daß ich ihm Rede stünde, daß wir zusammen vor Gericht treten könnten;
32 {Deus} não é um homem como eu a quem possa responder, com quem eu possa comparecer na justiça,
33 es gibt zwischen uns keinen Schiedsmann, der seine Hand auf uns beide legen könnte.
33 pois que não há entre nós árbitro que ponha sua mão sobre nós dois.
34 Er nehme seine Rute von mir weg und lasse seinen Schrecken mich nicht mehr ängstigen:
34 Que {Deus} retire sua vara de cima de mim, para pôr um termo a seus medonhos terrores;
35 so will ich reden, ohne mich vor ihm zu fürchten; denn nicht also (= solcher Dinge) bin ich’s mir bewußt (daß ich ihn fürchten müßte).«
35 então lhe falarei sem medo; pois, estou só comigo mesmo.
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