Romanos 7

Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs VC

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VC Versão Católica
1 Es ist euch doch wohl bekannt, meine Brüder, - ich rede ja zu gesetzeskundigen Leuten - dass jede Gesetzesbestimmung bei Menschen nur für diese Lebenszeit Gültigkeit hat.
1 Ignorais, irmãos {falo aos que têm conhecimentos jurídicos}, que a lei só tem domínio sobre o homem durante o tempo que vive?
2 So ist zum Beispiel eine verheiratete Frau gesetzlich an ihren Mann nur so lange gebunden, als er lebt. Stirbt der Mann, so ist die gesetzliche Bestimmung erloschen, nach der sie die Frau dieses Mannes war.
2 Assim, a mulher casada está sujeita ao marido pela lei enquanto ele vive; mas, se o marido morrer, fica desobrigada da lei que a ligava ao marido.
3 Bei Lebzeiten ihres Mannes hätte sie als Ehebrecherin gegolten, wenn sie sich einem andern Manne hingegeben hätte; nun aber, wo ihr Mann tot ist, gilt nach dem Gesetze die Ehe mit ihm als gelöst; infolgedessen begeht sie keinen Ehebruch, sobald sie die Frau eines andern Mannes wird.
3 Por isso, enquanto viver o marido, se se tornar mulher de outro homem, será chamada adúltera. Porém, morrendo o marido, fica desligada da lei, de maneira que, sem se tornar adúltera, poderá casar-se com outro homem.
4 So geltet auch ihr, meine Brüder, als Glieder des Leibes Christi dem gegenüber als tot, an den ihr früher durch das Gesetz gebunden wart; ihr könnt also einem andern angehören, nämlich dem, der aus dem Reiche der geistig Toten zurückgeführt wurde, damit wir in ihm Früchte für Gott bringen sollen.
4 Assim, meus irmãos, também vós estais mortos para a lei, pelo sacrifício do corpo de Cristo, para pertencerdes a outrem, àquele que ressuscitou dentre os mortos, a fim de que demos frutos para Deus.
5 Denn solange wir nach den Trieben der niedern Menschennatur lebten, erkannten wir zwar infolge der Bestimmungen des Mosaischen Gesetzes die niedern Leidenscharten als sündhaft, ließen sie aber trotzdem in unsern Gliedern sich austoben und standen so im Dienste des Todesfürsten.
5 De fato, quando estávamos na carne, as paixões pecaminosas despertadas pela lei operavam em nossos membros, a fim de frutificarmos para a morte.
6 Jetzt aber sind wir von der Gesetzesbestimmung befreit, die uns an den Todesfürsten band; denn wir gelten für den als tot, an den wir vorher gebunden waren; daher konnten wir in einen neuen Dienst treten, nämlich in den Dienst eines Geistes Gottes. Die alte Art des Buchstabendienstes besteht für uns nicht mehr.
6 Agora, mortos para essa lei que nos mantinha sujeitos, dela nos temos libertado, e nosso serviço realiza-se conforme a renovação do Espírito e não mais sob a autoridade envelhecida da letra.
7 Welche Schlussfolgerung sollen wir nun daraus ziehen? Etwa die, dass das Mosaische Gesetz sündhaft wäre? Gott bewahre! Allerdings würde ich das Sündhafte nicht als 'Sünde' erkannt haben, wenn das Mosaische Gesetz nicht gewesen wäre. Von der bösen Lust hätte ich ja gar nicht gewusst, dass sie etwas Böses sei, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: "Lass dich nicht gelüsten!"
7 Que diremos, então? Que a lei é pecado? De modo algum. Mas eu não conheci o pecado senão pela lei. Porque não teria idéia da concupiscência, se a lei não dissesse: Não cobiçarás {Ex 20,17}.
8 Die Sünde nahm das Verbot zum Stützpunkte und rief in mir eine Begierde nach der andern wach. Denn wo kein gesetzliches Verbot besteht, da kommt das Sündhafte nicht als 'Sünde' zum Bewusstsein.
8 Foi o pecado, portanto, que, aproveitando-se da ocasião que lhe foi dada pelo preceito, excitou em mim todas as concupiscências; porque, sem a lei, o pecado estava morto.
9 Einst, als das Mosaische Gesetz noch nicht in Kraft war, pflegte ich so dahin zu leben. Als aber die Gebote und Verbote kamen, da lebte das Sündhafte als bewusste Sünde in mir auf;
9 Quando eu estava sem a lei, eu vivia; mas, sobrevindo o preceito, o pecado recobrou vida,
10 ich aber erlitt infolgedessen den geistigen Tod. Das Verbot, das mir das geistige Leben bringen sollte, erwies sich also bei mir als die Ursache des geistigen Todes.
10 e eu morri. Assim o mandamento, que me devia dar a vida, conduziu-me à morte.
11 Die bewusste Sünde entstand aus der Tatsache, dass das Verbot bestand, und ich mich betören ließ, gegen das Verbot zu handeln; und so war das Verbot infolge meiner Zuwiderhandlung bei mir die Ursache des geistigen Todes.
11 Porque o pecado, aproveitando da ocasião do mandamento, seduziu-me, e por ele me levou à morte.
12 Demnach ist das Mosaische Gesetz an sich etwas Heiliges und ebenso das Verbot heilig, gerecht und gut.
12 Por conseguinte, a lei é santa e o mandamento é santo, e justo, e bom...
13 Dann hat mir also das Gute den geistigen Tod gebracht? O nein! Das hat vielmehr die bewusste Sünde getan. Die verborgene sündige Neigung brachte mir dadurch den geistigen Tod, dass sie infolge des an und für sich guten Verbotes zur wissentlichen Sünde führte. So sollte durch das Verbot uns zum Bewusstsein gebracht werden, wie über alle Maßen sündhaft wir seien.
13 Então o que é bom tornou-se causa de morte para mim? De certo que não. Foi o pecado que, para se mostrar realmente pecado, acarretou para mim a morte por meio do que é bom, a fim de que, pelo mandamento, o pecado se fizesse excessivamente pecaminoso.
14 Wir wissen ja, dass das Mosaische Gesetz aus der Geisterwelt Gottes stammt. Ich aber bin irdisch gesinnt und unter die Herrschaft des Reiches der Sünde verkauft.
14 Sabemos, de fato, que a lei é espiritual, mas eu sou carnal, vendido ao pecado.
15 Mein ganzes Tun und Treiben ist mir daher unbegreiflich. Denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht; und das Schlechte, das mein besseres Ich verabscheut, das führe ich aus.
15 Não entendo, absolutamente, o que faço, pois não faço o que quero; faço o que aborreço.
16 Wenn ich nun das Gesetzwidrige tue, das ich nach meinem besseren Empfinden nicht tun möchte, dann beweise ich damit, dass das Gesetz nur das Gute will.
16 E, se faço o que não quero, reconheço que a lei é boa.
17 Also mein eigentliches Ich ist nicht schuld an meinem schlechten Tun, sondern die mir innewohnende Sündhaftigkeit.
17 Mas, então, não sou eu que o faço, mas o pecado que em mim habita.
18 Ich weiß ja, dass in mir, das heißt in meinem niedern Selbst, nichts Gutes wohnt. Der Wunsch, das Gute zu tun, ist bei mir zwar vorhanden, aber ich kann nicht die Kraft finden, das Gute auszuführen;
18 Eu sei que em mim, isto é, na minha carne, não habita o bem, porque o querer o bem está em mim, mas não sou capaz de efetuá-lo.
19 denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht, aber das Schlechte, das ich am liebsten nicht täte, das führe ich aus.
19 Não faço o bem que quereria, mas o mal que não quero.
20 Wenn ich nun das tue, was ich nicht tun möchte, so ist nicht mein eigentliches Ich der Übeltäter, sondern eine sündige Neigung, die sich bei mir eingenistet hat.
20 Ora, se faço o que não quero, já não sou eu que faço, mas sim o pecado que em mim habita.
21 Das ist also meine Erfahrung, die ich mit dem Gesetze gemacht habe: "Ich möchte das Rechte tun, aber was ich fertig bringe, ist nicht das Rechte.
21 Encontro, pois, em mim esta lei: quando quero fazer o bem, o que se me depara é o mal.
22 Der bessere Mensch in mir stimmt dem bei, was das Gesetz Gottes von mir verlangt,
22 Deleito-me na lei de Deus, no íntimo do meu ser.
23 aber dann gewahre ich in meinen Gliedern ein ganz anderes Gesetz, das gegen die Forderung meines besseren Empfindens mit Macht ankämpft, und das mich zum Gefangenen jenes Sündengesetzes macht, das in meinen Gliedern herrscht. Mein besseres Selbst möchte also gern dem Gesetze Gottes dienen, aber meine niedere Natur gehorcht dem Gesetz der Sünde."
23 Sinto, porém, nos meus membros outra lei, que luta contra a lei do meu espírito e me prende à lei do pecado, que está nos meus membros.
24 Was bin ich doch ein unglücklicher Mensch! Wer wird mich endlich aus der Sklaverei dieses geistigen Todes befreien?
24 Homem infeliz que sou! Quem me livrará deste corpo que me acarreta a morte?...
25 Das Erbarmen Gottes wird es tun durch Jesus Christus, unsern Herrn.
25 Graças sejam dadas a Deus por Jesus Cristo, nosso Senhor! Assim, pois, de um lado, pelo meu espírito, sou submisso à lei de Deus; de outro lado, por minha carne, sou escravo da lei do pecado.

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