Romanos 7

Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARA

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ARA Almeida Revista e Atualizada 1993
1 Es ist euch doch wohl bekannt, meine Brüder, - ich rede ja zu gesetzeskundigen Leuten - dass jede Gesetzesbestimmung bei Menschen nur für diese Lebenszeit Gültigkeit hat.
1 Porventura, ignorais, irmãos (pois falo aos que conhecem a lei), que a lei tem domínio sobre o homem toda a sua vida?
2 So ist zum Beispiel eine verheiratete Frau gesetzlich an ihren Mann nur so lange gebunden, als er lebt. Stirbt der Mann, so ist die gesetzliche Bestimmung erloschen, nach der sie die Frau dieses Mannes war.
2 Ora, a mulher casada está ligada pela lei ao marido, enquanto ele vive; mas, se o mesmo morrer, desobrigada ficará da lei conjugal.
3 Bei Lebzeiten ihres Mannes hätte sie als Ehebrecherin gegolten, wenn sie sich einem andern Manne hingegeben hätte; nun aber, wo ihr Mann tot ist, gilt nach dem Gesetze die Ehe mit ihm als gelöst; infolgedessen begeht sie keinen Ehebruch, sobald sie die Frau eines andern Mannes wird.
3 De sorte que será considerada adúltera se, vivendo ainda o marido, unir-se com outro homem; porém, se morrer o marido, estará livre da lei e não será adúltera se contrair novas núpcias.
4 So geltet auch ihr, meine Brüder, als Glieder des Leibes Christi dem gegenüber als tot, an den ihr früher durch das Gesetz gebunden wart; ihr könnt also einem andern angehören, nämlich dem, der aus dem Reiche der geistig Toten zurückgeführt wurde, damit wir in ihm Früchte für Gott bringen sollen.
4 Assim, meus irmãos, também vós morrestes relativamente à lei, por meio do corpo de Cristo, para pertencerdes a outro, a saber, aquele que ressuscitou dentre os mortos, a fim de que frutifiquemos para Deus.
5 Denn solange wir nach den Trieben der niedern Menschennatur lebten, erkannten wir zwar infolge der Bestimmungen des Mosaischen Gesetzes die niedern Leidenscharten als sündhaft, ließen sie aber trotzdem in unsern Gliedern sich austoben und standen so im Dienste des Todesfürsten.
5 Porque, quando vivíamos segundo a carne, as paixões pecaminosas postas em realce pela lei operavam em nossos membros, a fim de frutificarem para a morte.
6 Jetzt aber sind wir von der Gesetzesbestimmung befreit, die uns an den Todesfürsten band; denn wir gelten für den als tot, an den wir vorher gebunden waren; daher konnten wir in einen neuen Dienst treten, nämlich in den Dienst eines Geistes Gottes. Die alte Art des Buchstabendienstes besteht für uns nicht mehr.
6 Agora, porém, libertados da lei, estamos mortos para aquilo a que estávamos sujeitos, de modo que servimos em novidade de espírito e não na caducidade da letra.
7 Welche Schlussfolgerung sollen wir nun daraus ziehen? Etwa die, dass das Mosaische Gesetz sündhaft wäre? Gott bewahre! Allerdings würde ich das Sündhafte nicht als 'Sünde' erkannt haben, wenn das Mosaische Gesetz nicht gewesen wäre. Von der bösen Lust hätte ich ja gar nicht gewusst, dass sie etwas Böses sei, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: "Lass dich nicht gelüsten!"
7 Que diremos, pois? É a lei pecado? De modo nenhum! Mas eu não teria conhecido o pecado, senão por intermédio da lei; pois não teria eu conhecido a cobiça, se a lei não dissera: Não cobiçarás.
8 Die Sünde nahm das Verbot zum Stützpunkte und rief in mir eine Begierde nach der andern wach. Denn wo kein gesetzliches Verbot besteht, da kommt das Sündhafte nicht als 'Sünde' zum Bewusstsein.
8 Mas o pecado, tomando ocasião pelo mandamento, despertou em mim toda sorte de concupiscência; porque, sem lei, está morto o pecado.
9 Einst, als das Mosaische Gesetz noch nicht in Kraft war, pflegte ich so dahin zu leben. Als aber die Gebote und Verbote kamen, da lebte das Sündhafte als bewusste Sünde in mir auf;
9 Outrora, sem a lei, eu vivia; mas, sobrevindo o preceito, reviveu o pecado, e eu morri.
10 ich aber erlitt infolgedessen den geistigen Tod. Das Verbot, das mir das geistige Leben bringen sollte, erwies sich also bei mir als die Ursache des geistigen Todes.
10 E o mandamento que me fora para vida, verifiquei que este mesmo se me tornou para morte.
11 Die bewusste Sünde entstand aus der Tatsache, dass das Verbot bestand, und ich mich betören ließ, gegen das Verbot zu handeln; und so war das Verbot infolge meiner Zuwiderhandlung bei mir die Ursache des geistigen Todes.
11 Porque o pecado, prevalecendo-se do mandamento, pelo mesmo mandamento, me enganou e me matou.
12 Demnach ist das Mosaische Gesetz an sich etwas Heiliges und ebenso das Verbot heilig, gerecht und gut.
12 Por conseguinte, a lei é santa; e o mandamento, santo, e justo, e bom.
13 Dann hat mir also das Gute den geistigen Tod gebracht? O nein! Das hat vielmehr die bewusste Sünde getan. Die verborgene sündige Neigung brachte mir dadurch den geistigen Tod, dass sie infolge des an und für sich guten Verbotes zur wissentlichen Sünde führte. So sollte durch das Verbot uns zum Bewusstsein gebracht werden, wie über alle Maßen sündhaft wir seien.
13 Acaso o bom se me tornou em morte? De modo nenhum! Pelo contrário, o pecado, para revelar-se como pecado, por meio de uma coisa boa, causou-me a morte, a fim de que, pelo mandamento, se mostrasse sobremaneira maligno.
14 Wir wissen ja, dass das Mosaische Gesetz aus der Geisterwelt Gottes stammt. Ich aber bin irdisch gesinnt und unter die Herrschaft des Reiches der Sünde verkauft.
14 Porque bem sabemos que a lei é espiritual; eu, todavia, sou carnal, vendido à escravidão do pecado.
15 Mein ganzes Tun und Treiben ist mir daher unbegreiflich. Denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht; und das Schlechte, das mein besseres Ich verabscheut, das führe ich aus.
15 Porque nem mesmo compreendo o meu próprio modo de agir, pois não faço o que prefiro, e sim o que detesto.
16 Wenn ich nun das Gesetzwidrige tue, das ich nach meinem besseren Empfinden nicht tun möchte, dann beweise ich damit, dass das Gesetz nur das Gute will.
16 Ora, se faço o que não quero, consinto com a lei, que é boa.
17 Also mein eigentliches Ich ist nicht schuld an meinem schlechten Tun, sondern die mir innewohnende Sündhaftigkeit.
17 Neste caso, quem faz isto já não sou eu, mas o pecado que habita em mim.
18 Ich weiß ja, dass in mir, das heißt in meinem niedern Selbst, nichts Gutes wohnt. Der Wunsch, das Gute zu tun, ist bei mir zwar vorhanden, aber ich kann nicht die Kraft finden, das Gute auszuführen;
18 Porque eu sei que em mim, isto é, na minha carne, não habita bem nenhum, pois o querer o bem está em mim; não, porém, o efetuá-lo.
19 denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht, aber das Schlechte, das ich am liebsten nicht täte, das führe ich aus.
19 Porque não faço o bem que prefiro, mas o mal que não quero, esse faço.
20 Wenn ich nun das tue, was ich nicht tun möchte, so ist nicht mein eigentliches Ich der Übeltäter, sondern eine sündige Neigung, die sich bei mir eingenistet hat.
20 Mas, se eu faço o que não quero, já não sou eu quem o faz, e sim o pecado que habita em mim.
21 Das ist also meine Erfahrung, die ich mit dem Gesetze gemacht habe: "Ich möchte das Rechte tun, aber was ich fertig bringe, ist nicht das Rechte.
21 Então, ao querer fazer o bem, encontro a lei de que o mal reside em mim.
22 Der bessere Mensch in mir stimmt dem bei, was das Gesetz Gottes von mir verlangt,
22 Porque, no tocante ao homem interior, tenho prazer na lei de Deus;
23 aber dann gewahre ich in meinen Gliedern ein ganz anderes Gesetz, das gegen die Forderung meines besseren Empfindens mit Macht ankämpft, und das mich zum Gefangenen jenes Sündengesetzes macht, das in meinen Gliedern herrscht. Mein besseres Selbst möchte also gern dem Gesetze Gottes dienen, aber meine niedere Natur gehorcht dem Gesetz der Sünde."
23 mas vejo, nos meus membros, outra lei que, guerreando contra a lei da minha mente, me faz prisioneiro da lei do pecado que está nos meus membros.
24 Was bin ich doch ein unglücklicher Mensch! Wer wird mich endlich aus der Sklaverei dieses geistigen Todes befreien?
24 Desventurado homem que sou! Quem me livrará do corpo desta morte?
25 Das Erbarmen Gottes wird es tun durch Jesus Christus, unsern Herrn.
25 Graças a Deus por Jesus Cristo, nosso Senhor. De maneira que eu, de mim mesmo, com a mente, sou escravo da lei de Deus, mas, segundo a carne, da lei do pecado.

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