Lucas 7
Volxbibel 3.0 (VLX3) vs BKJ
1 Nach dieser langen Rede machte sich Jesus wieder auf den Weg in Richtung Kapernaum.
1 Ora, quando ele acabou todos os seus discursos aos ouvidos do povo, entrou em Cafarnaum.
2 Dort lebte ein Berufssoldat, der den Dienstgrad eines Hauptmanns hatte. Er hatte einen Angestellten, den er sehr mochte. Aber dieser Angestellte war todkrank und lag im Sterben.
2 E o servo de um certo centurião, que era querido para ele, estava doente, prestes a morrer.
3 Als der Hauptmann von jemandem hörte, dass Jesus gerade in der Stadt angekommen war, schickte er gleich ein paar angesagte jüdische Männer mit der Anfrage zu ihm, ob Jesus seinen Angestellten nicht vielleicht wieder gesund machen könnte.
3 E quando ele ouviu falar de Jesus, enviou-lhe os anciãos dos judeus, suplicando-lhe que viesse curar o seu servo.
4 Als diese Männer bei Jesus ankamen, baten sie Jesus, dass Er bitte helfen sollte: „Der Typ ist total okay, wenn jemand Ihre Hilfe verdient hat, dann er!
4 E, chegando eles junto de Jesus, suplicavam-lhe com instância, dizendo: Ele é digno de que lhe faças isto;
5 Er liebt die jüdische Bevölkerung sehr und hat uns auch den Bau der Synagoge gesponsert.“
5 porque ele ama a nossa nação, e nos edificou a sinagoga.
6 Jesus ging also mit ihnen. Bevor sie aber beim Haus des Hauptmanns angekommen waren, kamen ihnen ein paar von den Angestellten des Hauptmanns entgegen. Sie brachten eine Nachricht mit: „Verehrter Herr, bitte machen Sie sich nicht die Mühe, Sie brauchen nicht bis in mein Haus zu kommen. Das bin ich echt nicht wert!
6 Então, Jesus foi com eles. E quando já estava perto da casa, o centurião enviou-lhe amigos, dizendo-lhe: Senhor, não te incomodes; porque eu não sou digno de que tu entres debaixo do meu telhado;
7 Ich fühl mich noch nicht einmal gut genug, um selber bei Ihnen persönlich vorzusprechen. Mein Vorschlag ist: Bleiben Sie, wo Sie sind, und sagen Sie nur, was auch immer Sie sagen müssen, dann wird mein Angestellter schon gesund werden.
7 e por isso nem eu considerei-me digno de ir a ti, mas dize uma palavra, e o meu servo será curado.
8 Das ist bei mir ja auch so. Ich habe Vorgesetzte, und wenn die mir sagen, was ich tun soll, dann gehorche ich denen. Und wenn ich zu meiner Truppe sage: ‚Abteilung Marsch!‘, dann ziehen die los. Und wenn ich zu einem Soldaten sage: ‚Bringen Sie mir mal einen Becher!‘, tut er das sofort.“
8 Porque eu também sou homem sob autoridade, e tenho soldados sob mim, e eu digo a um: Vai, e ele vai; e a outro: Vem, e ele vem; e ao meu servo: Faze isto, e ele o faz.
9 Jesus war echt platt, als er das hörte. Er meinte zu den Leuten, die mitgekommen waren: „Eins ist sicher: So ein Vertrauen ist mir in Israel noch nicht untergekommen!“
9 Quando Jesus ouviu essas coisas, maravilhou-se dele, e voltando-se, disse à multidão que o seguia: Digo-vos, eu não encontrei tão grande fé, não, não em Israel.
10 Und als die Männer wieder zurück bei ihrem Hauptmann waren, war der Angestellte tatsächlich kerngesund.
10 E retornando para casa os que haviam sido enviados, encontraram são o servo que estivera enfermo.
11 Kurze Zeit später ging Jesus mit seinen Freunden in die Stadt Nain. Sehr viele Leute waren mittlerweile mit ihm dabei.
11 E aconteceu que, no dia seguinte, ele foi à cidade chamada Naim, e com ele iam muitos dos seus discípulos, e uma grande multidão.
12 Als sie kurz vor dem Ortseingang waren, kam ihnen eine Menschengruppe entgegen, die einen Sarg mit einem Jungen zum Friedhof brachte. Der tote Junge war der einzige Sohn von einer Frau gewesen, deren Mann auch schon tot war. Viele trauerten mit der Witwe.
12 Ora, quando ele chegou perto da porta da cidade, eis que ali um homem morto era carregado para fora, filho único de sua mãe, que era viúva; e uma grande multidão estava com ela.
13 Als Jesus die ganze Szene beobachtet hatte, tat ihm die Frau auch sehr Leid. „Du musst jetzt nicht mehr weinen!“, sagte er ganz liebevoll zu der Frau.
13 E, vendo-a, o Senhor se compadeceu dela, e disse-lhe: Não chores.
14 Dann ging Jesus zum Wagen, auf dem der offene Sarg draufstand. Der Wagen blieb stehen. Und dann redete Jesus mit dem Jungen, er sagte zu ihm: „Hey du, steh auf!“
14 E, chegando-se, tocou o esquife; e os que o levavam pararam. E ele disse: Jovem, digo-te: Levanta-te.
15 Und das Abgefahrenste passierte: Der Junge setzte sich auf und begrüßte alle! Jesus gab der Mutter ihren Sohn zurück.
15 E o que estivera morto sentou-se, e começou a falar. E ele entregou-o à sua mãe.
16 Alle, die das miterlebten, waren total beeindruckt von der ganzen Sache, fast schon geschockt. Und sie sagten zueinander: „Gott hat uns einen ganz derben Propheten vorbeigeschickt!“ und: „Gott hat sein Volk persönlich besucht!“
16 E a todos sobreveio o temor, e eles glorificavam a Deus, dizendo: Um grande profeta se levantou entre nós, e que Deus visitou o seu povo.
17 Diese irre Story verbreitete sich sehr schnell in ganz Judäa, und sogar im Ausland redete man darüber.
17 E este rumor sobre ele se espalhou por toda a Judeia, e por toda a região ao redor.
18 Johannes (der die Leute getauft hat) hörte auch von den derben Wundern, die bei Jesus an der Tagesordnung waren.
18 E os discípulos de João relataram-lhe todas estas coisas.
19 Er schickte zwei von seinen eigenen Schülern mit einer Anfrage zu Jesus: „Sind Sie der Mann, auf den wir schon so lange warten? Sind Sie der Auserwählte, der Messias, oder kommt der noch? Das will Johannes wissen!“
19 E João, chamando a si dois dos seus discípulos, enviou-os a Jesus, dizendo: És tu aquele que deveria vir, ou devemos aguardar por outro?
20 Die beiden kamen gerade mit dieser Anfrage,
20 Quando aqueles homens chegaram junto dele, disseram: João, o Batista, enviou-nos, dizendo: És tu aquele que deveria vir, ou devemos aguardar por outro?
21 als Jesus eine große Heilungssession hatte. Viele Leute wurden wieder gesund, fiese Geister verließen Menschen, Blinde konnten wieder sehen und so.
21 E, na mesma hora, ele curou a muitos de suas enfermidades, e males, e espíritos malignos, e a muitos que eram cegos ele deu a visão.
22 Jesus’ Antwort war dementsprechend: „Leute, geht zurück zum Johannes und erzählt ihm, was hier bei mir abgeht: Blinde können wieder sehen, Körperbehinderte werden geheilt, Gehörlose können wieder hören, Aidskranke werden geheilt, sogar Tote werden wieder lebendig, und den Leuten, die nichts besitzen, wird eine gute Botschaft rübergebracht.
22 Então, Jesus respondendo, disse-lhes: Ide, e anunciai a João as coisas que ouvis e vedes: que os cegos veem, os coxos andam, os leprosos são purificados, os surdos ouvem, os mortos são ressuscitados, e aos pobres é pregado o evangelho.
23 Und dann könnt ihr ihm noch sagen, dass sich alle wirklich freuen können, die sich nicht über mich ärgern.“
23 E abençoado é aquele que não se ofender em mim.
24 Als die Schüler vom Johannes abgehauen waren, sagte Jesus noch was zu den Leuten, die gerade da standen: „Warum seid ihr eigentlich immer zum Johannes in die Wüste gelaufen? Wolltet ihr ein Weichei sehen, das keine eigene Meinung hat?
24 E quando os mensageiros de João partiram, ele começou a falar à multidão acerca de João: O que fostes ver no deserto? Uma cana agitada pelo vento?
25 Oder dachtet ihr, da ist so ein feiner Pinkel mit teurem Anzug? Dann hättet ihr am besten in die Villengegend und nach Monaco fahren müssen!
25 Mas o que fostes ver? Um homem trajado de roupas delicadas? Eis que aqueles que vestem roupas esplêndidas, e vivem em delícias, estão nos tribunais reais.
26 Oder wolltet ihr einen Propheten in Johannes finden? Bingo, ein Prophet ist er auf jeden Fall, sogar noch mehr als das!
26 Mas o que fostes ver? Um profeta? Sim, eu vos digo, e muito mais do que um profeta.
27 Johannes ist der Typ, von dem in den alten Schriften schon erzählt wird: ‚Ich werde dir einen Ansager organisieren. Er wird für dich alles vorbereiten.‘
27 Este é aquele, de quem está escrito: Eis que eu envio o meu mensageiro diante da tua face, que preparará diante de ti o teu caminho.
28 Eins ist auf sicher: Von allen Menschen, die mal irgendwann gelebt haben, ist er der größte Prophet! Und trotzdem will ich hier noch mal sagen, dass bei Gott egal ist, wer die dicken Sachen für ihn gerissen hat. In seinem Land ist der Unwichtigste wichtiger als Johannes.
28 E eu vos digo: Que entre os nascidos de mulher, não há maior profeta do que João, o Batista; mas aquele que é o menor no reino de Deus é maior do que ele.
29 Alle, die auf Johannes hörten, haben erkannt, dass Gott ihnen eine Chance gibt, und sie ließen sich von ihm taufen. Übrigens waren da auch Zöllner dabei, die Steuern für die Römer eintrieben.
29 E todo o povo que o ouviu e os publicanos, tendo sido batizados com o batismo de João, justificaram a Deus.
30 Nur die religiösen Profis nicht, die Pharisäer und die Theologen, die hatten keine Lust auf dieses Angebot, sie ließen sich nicht von ihm taufen.
30 Mas os fariseus e os intérpretes da lei rejeitaram o conselho de Deus contra si mesmos, não tendo sido batizados por ele.
31 Was soll man noch über die Menschen von heute sagen? Womit kann man sie passend vergleichen?
31 E disse o Senhor: A quem, pois, eu compararei os homens desta geração, e a quem eles são semelhantes?
32 Sie sind wie Kinder, die auf der Straße spielen und sich bei ihren Freunden beschweren: ‚Wir haben ein cooles Lied in die Anlage geschmissen, aber ihr habt nicht mitgetanzt. Dann haben wir Deprimucke reingetan, und ihr habt nicht mitgeweint!‘
32 Eles são semelhantes às crianças que, assentadas nas praças, chamam umas às outras, e dizem: Tocamo-vos flauta, e não dançastes; cantamo-vos murmurações, e não lamentastes.
33 Johannes hat oft gefastet und auf Sachen verzichtet, er hat auch keinen Alkohol getrunken. Da meintet ihr dann: ‚Der ist doch total durchgeknallt!‘
33 Porque veio João, o Batista, que não comia pão nem bebia vinho, e dizeis: Ele tem um demônio.
34 Jetzt ist der Menschensohn
34 Veio o Filho do homem, comendo e bebendo, e dizeis: Eis aí um homem comilão e bebedor de vinho, amigo dos publicanos e pecadores.
35 Aber an solchen äußerlichen Sachen kann man nicht erkennen, wie schlau Gott eigentlich ist. Das merkt man erst, wenn man tut, was er sagt.“
35 Mas a sabedoria é justificada por todos os seus filhos.
36 Irgendwann wurde Jesus mal von einem Pharisäer, der Simon hieß, zum Essen eingeladen. Jesus nahm die Einladung an und setzte sich zu dem ins Wohnzimmer.
36 E um dos fariseus desejava que ele comesse com ele. E ele entrando na casa do fariseu, reclinou-se à mesa.
37 Plötzlich betrat eine stadtbekannte Nutte das Haus und stürzte in das Zimmer, wo Jesus mit den anderen saß. Sie hatte über ein paar Ecken gehört, dass Jesus bei Simon eingeladen war, und brachte eine Flasche mit wahnsinnig teurem Öl mit.
37 E eis que uma mulher da cidade, que era uma pecadora, sabendo que Jesus estava à mesa na casa do fariseu, trouxe um vaso de alabastro com unguento,
38 Die Frau ging zu Jesus und kniete sich vor ihm hin. Dabei weinte sie so sehr, dass seine Füße von den Tränen ganz nass wurden. Total durcheinander versuchte sie erst die Füße mit ihren langen Haaren zu trocknen, dann küsste sie die Füße und dann schüttete sie auch noch das Öl darüber.
38 e ficando atrás de seus pés chorando, começou a derramar lágrimas sobre os seus pés, e enxugava-lhos com os cabelos da sua cabeça, e beijava-lhe os pés, e ungia-os com o unguento.
39 Der Pharisäer, der Jesus eingeladen hatte, beobachtete die Szene aus großem Abstand. „Wenn dieser Mann wirklich prophetisch begabt wäre, dann müsste er doch eigentlich wissen, was das für eine Frau ist …!“
39 Ora, quando o fariseu que o havia convidado viu isto, falava consigo, dizendo: Se este homem fosse profeta, saberia quem e que tipo de mulher é esta que o toca; pois ela é uma pecadora.
40 Jesus konnte aber seine Gedanken lesen und sagte zu ihm: „Simon, ich will dir mal was erzählen, darf ich?“ „Ja klar, Meister, ich höre zu!“, war seine Antwort.
40 E respondendo, Jesus disse-lhe: Simão, eu tenho algo a dizer-te. E ele disse: Mestre, diga.
41 „Also, da war mal so ein sehr reicher Mann, der hatte zwei Leuten Geld geliehen. Einer hatte von ihm fünfhundert Euro bekommen, der andere aber fünftausend.
41 Havia um certo credor que tinha dois devedores; um lhe devia quinhentos denários, e outro cinquenta.
42 Beide waren aber zum Zeitpunkt der geplanten Geldrückgabe pleite. Weil das so war, schenkte er ihnen das Geld einfach. Welcher von den beiden wird ihm jetzt am meisten dankbar sein?“
42 E, não tendo eles com que pagar, perdoou a ambos. Dize, pois, qual deles o amará mais?
43 „Na, derjenige, der mehr Schulden hatte!“, meinte Simon. „Bingo!“, sagte Jesus.
43 E Simão, respondendo, disse: Eu suponho que é aquele a quem mais perdoou. E ele lhe disse: Tu julgaste corretamente.
44 Und dann zeigte Jesus auf die Frau und sagte: „Sieh dir mal diese Frau genau an. Als ich in dein Haus gekommen bin, hast du mir da erst mal ein Fußbad angeboten? Meine Mauken waren ganz schön dreckig, weißt du! Aber sie hat meine Füße sogar mit ihren Tränen gewaschen und nur mit ihren Haaren abgetrocknet!
44 E, voltando-se para a mulher, disse a Simão: Vês tu esta mulher? Eu entrei em tua casa, e não me deste água para os pés; mas esta derramou lágrimas sobre os meus pés, e os enxugou com os cabelos de sua cabeça.
45 Und hast du mir zur Begrüßung vielleicht einen Kuss auf die Wange gegeben, oder High Five gemacht oder so was? Sie hat mir ohne Ende die Füße geküsst, und zwar seitdem ich hier bin!
45 Tu não me beijaste, mas esta mulher desde que entrou, não parou de beijar os meus pés.
46 Du hast mir auch nicht, wie es ja bei besonderen Gästen üblich ist, etwas Öl auf meine Stirn gegossen. Sie hat sogar das total kostbare Myrrhenöl genommen und damit meine Füße begossen.
46 Tu não ungiste a minha cabeça com óleo; mas esta mulher com unguento ungiu os meus pés.
47 Ich will dir mal was sagen, mein Lieber: Weil sie das für mich getan hat, habe ich ihr ihre gesamten Schulden bei Gott erlassen, darum hat sie das für mich getan. Wem viel verziehen wurde, der kann auch viel lieben. Wem wenig verziehen wurde, der liebt auch wenig.“
47 Por isso, eu te digo: Os pecados dela, que são muitos, lhe são perdoados, porque ela muito amou; mas a quem pouco é perdoado, pouco ama.
48 Und dann sagte Jesus noch mal zu der Frau: „Deine Sünden sind dir vergeben!“
48 E disse-lhe: Os teus pecados são perdoados.
49 Alle, die mit am Tisch saßen, flüsterten untereinander: „Wie ist der denn drauf? Woher nimmt er sich das Recht, Sünden zu vergeben?“
49 E os que estavam à mesa começaram a dizer entre si: Quem é este, que também perdoa pecados?
50 Aber Jesus sagte zu der Frau: „Hey du, weil du mir vertraust und glaubst, bist du gerettet! Geh jetzt und hab Frieden!“
50 E ele disse à mulher: A tua fé te salvou; vai em paz.
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