Lucas 20
Volxbibel 3.0 (VLX3) vs NVT
1 Jesus war mal wieder im Tempel, um da von den guten Sachen über Gott zu erzählen. Die Oberpriester, die Theologen und die Leitungsebene der Israelis kamen an, um mal wieder eine Frage loszuwerden:
1 Certo dia, quando Jesus ensinava o povo e anunciava as boas-novas no templo, os principais sacerdotes, os mestres da lei e os líderes do povo se aproximaram dele
2 „Wer hat Ihnen eigentlich diese Vollmacht dafür ausgestellt, dass Sie die Verkäufer so mal eben aus dem Tempel rausschmeißen dürfen, wer hat Ihnen das erlaubt?“
2 e perguntaram: “Com que autoridade você faz essas coisas? Quem lhe deu esse direito?”.
3 „Ich stell mal eine Gegenfrage, ja?“, sagte Jesus stattdessen.
3 “Primeiro, deixe-me fazer uma pergunta”, respondeu ele.
4 „Wie war das mit der Taufe, die Johannes gemacht hat? Hat er das getan, weil er da gerade Lust drauf hatte, oder war das Gottes Ding?“
4 “A autoridade de João para batizar vinha do céu ou era apenas humana?”
5 Jetzt wurde erst mal beraten, was sie antworten sollten. „Wenn wir sagen, es war Gottes Ding, dann wird er uns fragen, warum wir nicht auf Johannes gehört haben.
5 Eles discutiram a questão entre si: “Se dissermos que vinha do céu, ele perguntará por que não cremos em João.
6 Wenn wir aber sagen, er hat das getan, weil er da gerade Lust zu hatte, dass es nur eine menschliche Idee war, dann kriegen wir richtig Ärger mit der Bevölkerung. Die werden uns dann bestimmt lynchen, denn alle glauben, dass Johannes ein Prophet war.“
6 Mas, se dissermos que era apenas humana, seremos apedrejados pela multidão, pois todos estão convencidos de que João era profeta”.
7 „Also, keine Ahnung, das wissen wir nicht“, war dann ihre Antwort.
7 Por fim, responderam a Jesus que não sabiam.
8 „Okay, dann brauch ich ja auf die Frage auch keine Antwort zu geben.“
8 E Jesus replicou: “Então eu também não direi com que autoridade faço essas coisas”.
9 Jesus erzählte den Leuten wieder eine Geschichte: „Ein Mann bepflanzte einen Berg mit Weinstöcken. Dann verpachtete er das Teil an ein paar Weinbauern und ging für längere Zeit ins Ausland.
9 Em seguida, Jesus se voltou para o povo e contou a seguinte parábola: “Um homem plantou um vinhedo e o arrendou a alguns lavradores. Depois, partiu para um lugar distante, onde passou um longo tempo.
10 Als Erntezeit angesagt war, schickte der Typ einen seiner Angestellten zu den Weinbauern, um den abgesprochenen Erlös abzukassieren. Als der Angestellte ankam, prügelten die Bauern ihn aber grün und blau und schickten ihn ohne Geld nach Hause.
10 Na época da colheita da uva, enviou um de seus servos para receber sua parte da produção. Os lavradores atacaram o servo, o espancaram e o mandaram de volta, de mãos vazias.
11 Der Typ schickte noch mal jemanden los, aber der wurde genauso behandelt wie der erste. Sie verprügelten ihn und lachten ihn aus, dann wurde er wieder weggeschickt.
11 Então o dono da propriedade enviou outro servo, mas eles também o insultaram, o espancaram e o mandaram de volta, de mãos vazias.
12 Zum dritten Mal schickte er einen Angestellten von ihm los, aber es passierte wieder das Gleiche, er wurde verprügelt und rausgeschmissen.
12 Enviou ainda um terceiro, e eles o feriram e o expulsaram do vinhedo.
13 ‚Was nun?‘, fragte sich der Besitzer. Schließlich kam er auf die Idee: ‚Ich werde meinen einzigen Sohn, den ich über alles liebe, damit beauftragen. Wenn sie den sehen, werden sie bestimmt vor ihm Respekt haben!‘
13 “‘Que farei?’, disse o dono do vinhedo. ‘Já sei; enviarei meu filho amado. Certamente eles o respeitarão.’
14 Als die Weinbauern mitkriegten, dass der Sohn gleich kommen würde, heckten sie einen Plan aus: ‚Da kommt der Junge, der mal alles erben wird. Wenn wir den töten, gehört der Weinberg uns!‘
14 “No entanto, quando os lavradores viram o filho, disseram uns aos outros: ‘Aí vem o herdeiro da propriedade. Vamos matá-lo e tomar posse desta terra!’.
15 Und als der da war, jagten sie ihn vom Weinberg und töteten ihn. Was meint ihr, wie wird der Besitzer jetzt reagieren?
15 Então o arrastaram para fora do vinhedo e o mataram. “O que vocês acham que o dono do vinhedo fará com eles?”, perguntou Jesus.
16 Ich schwör euch, er wird hier alles plattmachen und den Weinberg an jemand anders verpachten!“ ─ „Oh nein“, riefen die Leute panisch, „das darf auf keinen Fall passieren!“
16 “Ele virá, matará os lavradores, e arrendará o vinhedo a outros.” “Que isso jamais aconteça!”, disseram os que o ouviam.
17 „Was meint ihr denn, was mit dieser Bemerkung in den alten Schriften gemeint ist, wo steht: ‚Der Stein, mit dem die Bauarbeiter nichts anfangen konnten und den sie auf den Müll geschmissen haben, der ist als Grundstein und Maßstab für ein neues Haus genutzt worden‘?“
17 Jesus olhou para eles e perguntou: “Então o que significa esta passagem das Escrituras: ‘A pedra que os construtores rejeitaram se tornou a pedra angular’?
18 Und dann sagte Jesus abschließend: „Wer über diesen Stein stolpert, wird in den Tod stürzen, und wer von ihm getroffen wird, der wird plattgemacht und muss sterben!“
18 Quem tropeçar nessa pedra será despedaçado, e aquele sobre quem ela cair será reduzido a pó”.
19 Nachdem Jesus diesen Vergleich erzählt hatte, waren die Oberpriester und die Theologen total abgefressen auf Jesus, am liebsten hätten sie ihn sofort verhaften lassen. Ihnen war klar, dass mit den Bauern in der Geschichte sie gemeint waren. Sie hatten aber Angst vor der Reaktion der Bevölkerung auf eine Festnahme.
19 Os mestres da lei e os principais sacerdotes queriam prender Jesus ali mesmo, pois perceberam que eles eram os lavradores maus a que Jesus se referia. No entanto, tinham medo da reação do povo.
20 Sie suchten die nächstbeste Gelegenheit, um Jesus in eine Falle zu locken. Unter anderem organisierten sie ein paar Leute, die sich einfach dazustellten, wenn Jesus am Reden war. Es ging darum, Informationen zu sammeln, die gebraucht wurden, um eine Anklage gegen ihn bei der Besatzungsmacht zu rechtfertigen.
20 Esperando uma oportunidade, os líderes enviaram espiões que fingiam ser pessoas sinceras. Tentaram fazer Jesus dizer algo que pudesse ser relatado ao governador romano, de modo que ele fosse preso.
21 Diese Leute kamen dann bei Jesus an und fragten ihn: „Meister, wir wissen, dass die Sachen, die Sie erzählen, gut durchdacht und richtig sind. Ihnen ist egal, was die Leute hören wollen, Sie erzählen geradeheraus die Dinge über das Leben mit Gott. Alles, was Sie sagen, stimmt.
21 Disseram: “Mestre, sabemos que o senhor fala e ensina o que é certo, não se deixa influenciar por outros e ensina o caminho de Deus de acordo com a verdade.
22 Jetzt haben wir noch eine Frage bezüglich der Steuer: Will Gott, dass wir an diesen gottlosen römischen Staat Steuern bezahlen, oder will er das nicht?“
22 Então, diga-nos: É certo pagar impostos a César ou não?”.
23 Jesus merkte sofort, dass er aufs Glatteis geführt werden sollte.
23 Jesus percebeu a hipocrisia deles e disse:
24 „Zeigen Sie mir doch mal eine Münze! Was für ein Typ ist da drauf abgebildet und wessen Name steht darunter?“ ─ „Na, der vom römischen Kaiser“, war die Antwort.
24 “Mostrem-me uma moeda de prata. De quem são a imagem e o título nela gravados?”. “De César”, responderam.
25 „Also, dann gebt dem Kaiser, was ihm gehört. Und vergesst auch nicht, Gott das zu geben, was ihm gehört!“
25 “Então deem a César o que pertence a César, e deem a Deus o que pertence a Deus”, disse ele.
26 Damit war alles gesagt. Sie schafften es nicht, Jesus vor allen auszutricksen. Die waren echt baff und sagten erst mal nichts mehr.
26 Eles não conseguiam apanhá-lo em nada que ele dizia diante do povo. Em vez disso, admiraram-se de sua resposta e se calaram.
27 Jetzt kamen ein paar Jungs von der Sadduzäer-Partei an, die nicht daran glauben, dass man nach dem Tod bei Gott lebt.
27 Então vieram a Jesus alguns saduceus, líderes religiosos que afirmam não haver ressurreição dos mortos,
28 Die hatten auch eine Frage an ihn: „Meister, Mose hatte uns mal diese Ansage gemacht: Wenn ein Ehemann stirbt und eine Frau ohne Kinder hinterlässt, dann soll sein Bruder die Frau heiraten. Auf diese Art hat er dann indirekt auch Kinder, denen er etwas vererben kann.
28 e perguntaram: “Mestre, Moisés nos deu uma lei segundo a qual se um homem morrer e deixar a esposa sem filhos, o irmão dele deve se casar com a viúva e ter um filho que dará continuidade ao nome do irmão.
29 Nehmen wir mal an, da ist einer, der noch jüngere sechs Brüder hat. Und der stirbt, ohne ein Kind in die Welt gesetzt zu haben.
29 Numa família havia sete irmãos. O mais velho se casou e morreu sem deixar filhos.
30 Sein Bruder heiratet nun die Frau, aber er stirbt auch plötzlich.
30 O segundo irmão se casou com a viúva, mas também morreu.
31 Das Gleiche passiert jetzt genauso mit den anderen Brüdern, bis alle sieben die Frau geheiratet haben und gestorben sind, ohne ihr ein Kind zu machen.
31 Então o terceiro irmão se casou com ela. O mesmo aconteceu aos sete irmãos, que morreram sem deixar filhos.
32 Am Ende stirbt dann auch die Frau.
32 Por fim, a mulher também morreu.
33 Jetzt kommt unsere Frage: Mit wem wird sie dann in der Welt nach dem Tod verheiratet sein, wenn wir alle wieder lebendig werden? Sie war ja immerhin mit sieben Männern verheiratet?“
33 Diga-nos, de quem ela será esposa na ressurreição? Afinal, os sete se casaram com ela”.
34 „Hier auf der Erde heiraten Leute und werden verheiratet, das ist normal“, antwortete Jesus.
34 Jesus respondeu: “O casamento é para pessoas deste mundo.
35 „Aber in der Welt, die in der Zukunft mal an den Start kommt, wird das ganz anders sein. Die Leute, die es packen und die für Gott okay sind, die werden in dieser Welt leben. Und dort wird nicht mehr geheiratet,
35 Mas, na era futura, aqueles que forem considerados dignos de ser ressuscitados dos mortos não se casarão nem se darão em casamento,
36 weil man auch nicht mehr sterben kann. Man wird dort so einen Engelsstatus haben, man wird zu Gottes Familie gehören, die in ein neues Leben durchstarten kann.
36 e nunca mais morrerão. Nesse sentido, serão como os anjos. São filhos de Deus e filhos da ressurreição.
37 Die Frage, ob es generell möglich ist, vom Tod wieder lebendig zu werden, hat Mose ja schon beantwortet, als er diese Erscheinung in der brennenden Dornenhecke gehabt hat. Da hat er ja Gott als den Meister von Abraham, Isaak und Jakob bezeichnet.
37 “Agora, quanto a haver ressurreição dos mortos, o próprio Moisés provou isso quando escreveu a respeito do arbusto em chamas. Ele se referiu ao Senhor como ‘o Deus de Abraão, o Deus de Isaque e o Deus de Jacó’.
38 Weil Gott nur für lebendige Menschen da ist und nicht für Tote, müssen seine Vorfahren für ihn zu diesem Zeitpunkt lebendig gewesen sein.“
38 Portanto, ele é o Deus dos vivos, e não dos mortos, pois para ele todos vivem”.
39 „Gut gesprochen!“, meinten die Theologen zu ihm.
39 “Mestre, o senhor disse bem!”, comentaram alguns mestres da lei.
40 Jetzt hatte erst mal keiner mehr irgendeine Frage an ihn …
40 E ninguém mais teve coragem de lhe fazer perguntas.
41 Jesus stellte seinen Zuhörern eine Frage: „Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass der Auserwählte aus der Familie vom David kommen soll?
41 Então Jesus lhes perguntou: “Por que se diz que o Cristo é filho de Davi?
42 David hat doch selbst in den Psalmen geschrieben: ‚Der Meister sagte zu meinem Meister: Setz dich auf die Ehrentribüne, direkt neben mich.
42 Afinal, o próprio Davi escreveu no Livro de Salmos: ‘O Senhor disse ao meu Senhor, Sente-se no lugar de honra à minha direita
43 Ich werde deine Feinde demütigen, bis sie dir die Füße küssen.‘
43 até que eu humilhe seus inimigos, e os ponha debaixo de seus pés’.
44 Wenn David aber Meister zu ihm sagt, wie kann er dann gleichzeitig sein Sohn sein?“
44 Uma vez que Davi chamou o Cristo de ‘meu Senhor’, como ele pode ser filho de Davi?”.
45 Dann sagte er zu seinen Schülern, sodass alle mithören konnten:
45 Então, enquanto as multidões o ouviam, Jesus se voltou para seus discípulos e disse:
46 „Checkt genau ab, was die Theologen euch erzählen wollen! Sie finden sich ganz toll, wie sie in ihren schicken Dienstklamotten umherlaufen, und lassen sich gerne von den Leuten auf der Straße grüßen. Sie wollen im Gottesdienst immer in der ersten Reihe sitzen und bei Feiern immer den Platz gleich neben dem Gastgeber haben.
46 “Cuidado com os mestres da lei! Eles gostam de se exibir com vestes longas e de receber saudações respeitosas quando andam pelas praças. E como gostam de sentar-se nos lugares de honra nas sinagogas e à cabeceira da mesa nos banquetes!
47 Hintenrum linken sie die Frauen, deren Männer gestorben sind, und zocken deren Häuser für sich ab. Nach außen veranstalten sie dabei vor allen Leuten ein großes Showbeten. Sie werden dafür einmal hart von Gott bestraft werden.“
47 No entanto, tomam posse dos bens das viúvas de maneira desonesta e, depois, para dar a impressão de piedade, fazem longas orações em público. Por causa disso, serão duramente castigados”.
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