Marcos 10

Menge-Bibel (MENG39) vs NTLH

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NTLH Nova Tradução na Linguagem de Hoje 2000
1 Jesus brach dann von dort auf und kam in das Gebiet von Judäa, und zwar in das Ostjordanland; und wieder strömte das Volk in Scharen bei ihm zusammen, und wieder lehrte er sie, wie es seine Gewohnheit war.
1 Jesus saiu daquele lugar e foi para a região da Judeia que fica no lado leste do rio Jordão. Uma grande multidão se ajuntou outra vez em volta dele, e ele ensinava todos, como era o seu costume.
2 Da traten Pharisäer an ihn heran und fragten ihn, ob ein Ehemann seine Frau entlassen (oder: sich von seiner Frau scheiden lassen) dürfe; sie wollten ihn nämlich versuchen.
2 Alguns fariseus , querendo conseguir uma prova contra ele, perguntaram: — De acordo com a nossa
3 Er aber gab ihnen zur Antwort: »Was hat Mose euch geboten?«
3 Jesus respondeu com esta pergunta:
4 Sie sagten: »Mose hat gestattet, einen Scheidebrief auszustellen und dann (die Frau) zu entlassen.« (5.Mose 24,1)
4 Eles responderam: — Moisés permitiu ao homem dar à sua esposa um documento de divórcio e mandá-la embora.
5 Jesus aber sagte zu ihnen: »Mit Rücksicht auf eure Herzenshärte hat er euch dieses Gebot vorgeschrieben;
5 Então Jesus disse:
6 aber vom Anfang der Schöpfung an hat Gott die Menschen als Mann und Weib geschaffen (1.Mose 1,27).
6 Mas no começo, quando foram criadas todas as coisas, foi dito: “Deus os fez homem e mulher.
7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen,
7 Por isso o homem deixa o seu pai e a sua mãe para se unir com a sua mulher,
8 und die beiden werden zu einem Leibe werden (1.Mose 2,24), so daß sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Leib.
8 e os dois se tornam uma só pessoa.” Assim, já não são duas pessoas, mas uma só.
9 Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.«
9 Portanto, que ninguém separe o que Deus uniu.
10 Zu Hause befragten ihn dann seine Jünger nochmals hierüber,
10 Quando já estavam em casa, os discípulos tornaram a fazer perguntas sobre esse assunto.
11 und er erklärte ihnen: »Wer seine Frau entläßt (oder: sich von seiner Frau scheidet) und eine andere heiratet, begeht ihr (d.h. der ersten Frau) gegenüber Ehebruch,
11 E Jesus respondeu:
12 und (ebenso) wenn sie sich von ihrem Manne scheidet und einen andern heiratet, so begeht sie Ehebruch.« (Mt 5,32)
12 E, se a mulher mandar o seu marido embora e casar com outro homem, ela também estará cometendo adultério.
13 Und man brachte Kinder zu ihm, damit er sie anrühre; die Jünger aber verwiesen es ihnen (d.h. denen, die sie brachten) in barscher Weise.
13 Depois disso, algumas pessoas levaram as suas crianças a Jesus para que ele as abençoasse, mas os discípulos repreenderam aquelas pessoas.
14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu seinen Jüngern: »Laßt die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn für ihresgleichen ist das Reich Gottes bestimmt.
14 Quando viu isso, Jesus não gostou e disse:
15 Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird sicherlich nicht hineinkommen!«
15 Eu afirmo a vocês que isto é verdade: quem não receber o Reino de Deus como uma criança nunca entrará nele.
16 Dann schloß er sie in seine Arme und segnete sie, indem er ihnen die Hände auflegte.
16 Então Jesus abraçou as crianças e as abençoou, pondo as mãos sobre elas.
17 Als er dann (wieder) aufbrach, um weiterzuwandern, lief einer auf ihn zu, warf sich vor ihm auf die Knie nieder und fragte ihn: »Guter Meister, was muß ich tun, um ewiges Leben zu erben (= zu gewinnen)?«
17 Quando Jesus estava saindo de viagem, um homem veio correndo, ajoelhou-se na frente dele e perguntou: — Bom Mestre, o que devo fazer para conseguir a vida eterna?
18 Jesus antwortete ihm: »Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.
18 Jesus respondeu:
19 Du kennst die Gebote: ›Du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, keinem das ihm Zukommende vorenthalten, ehre deinen Vater und deine Mutter!‹«
19 Você conhece os mandamentos: “Não mate, não cometa adultério, não roube, não dê falso testemunho contra ninguém, não tire nada dos outros, respeite o seu pai e a sua mãe.”
20 Jener erwiderte ihm: »Meister, dies alles habe ich von meiner Jugend an gehalten.«
20 — Mestre, desde criança eu tenho obedecido a todos esses mandamentos! — respondeu o homem.
21 Jesus blickte ihn an, gewann ihn lieb und sagte zu ihm: »Eins fehlt dir noch: gehe hin, verkaufe alles, was du besitzest, und gib (den Erlös) den Armen: so wirst du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!«
21 Jesus olhou para ele com amor e disse:
22 Er aber wurde über dies Wort unmutig und ging betrübt weg; denn er besaß ein großes Vermögen.
22 Quando o homem ouviu isso, fechou a cara; e, porque era muito rico, foi embora triste.
23 Da blickte Jesus rings um sich und sagte zu seinen Jüngern: »Wie schwer wird es doch für die Begüterten sein, in das Reich Gottes einzugehen!«
23 Jesus então olhou para os seus discípulos, que estavam em volta dele, e disse:
24 Die Jünger waren über diese seine Worte betroffen, Jesus aber wiederholte seinen Ausspruch nochmals mit den Worten: »Kinder, wie schwer ist es doch [für Menschen, die sich auf Geld und Gut verlassen], in das Reich Gottes einzugehen!
24 Quando ouviram isso, os discípulos ficaram espantados, mas Jesus continuou:
25 Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr hindurchgeht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes eingeht.«
25 É mais difícil um rico entrar no Reino de Deus do que um camelo passar pelo fundo de uma agulha.
26 Da erschraken sie noch weit mehr und sagten zueinander: »Ja, wer kann dann gerettet werden?«
26 Quando ouviram isso, os discípulos ficaram espantadíssimos e perguntavam uns aos outros: — Então, quem é que pode se salvar?
27 Jesus blickte sie an und sagte: »Bei den Menschen ist es unmöglich, nicht aber bei Gott; denn bei Gott ist alles möglich.« (1.Mose 18,14)
27 Jesus olhou para eles e disse:
28 Da nahm Petrus das Wort und sagte zu ihm: »Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.«
28 Aí Pedro disse: — Veja! Nós deixamos tudo e seguimos o senhor.
29 Jesus erwiderte: »Wahrlich ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder und Schwestern oder Mutter, Vater und Kinder oder Äcker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen,
29 Jesus respondeu:
30 ohne daß er hundertmal Wertvolleres (wieder) empfängt, nämlich schon jetzt in dieser Zeitlichkeit Häuser, Brüder und Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker (wenn auch) inmitten von Verfolgungen und in der künftigen Weltzeit ewiges Leben.
30 receberá muito mais, ainda nesta vida. Receberá cem vezes mais casas, irmãos, irmãs, mães, filhos, terras e também perseguições. E no futuro receberá a vida eterna.
31 Viele Erste aber werden Letzte sein und die Letzten Erste.«
31 Muitos que agora são os primeiros serão os últimos, e muitos que agora são os últimos serão os primeiros.
32 Sie waren aber auf der Wanderung begriffen, um nach Jerusalem hinaufzuziehen; Jesus ging ihnen (dabei) voran, und sie waren darüber erstaunt; die ihm Nachfolgenden aber waren voll Furcht. Da nahm er die Zwölf nochmals (allein) zu sich und begann mit ihnen von dem Geschick zu sprechen, das ihm bevorstände:
32 Jesus e os discípulos iam pela estrada, subindo para Jerusalém. Ele caminhava na frente, e os discípulos, espantados, iam atrás dele; as outras pessoas que iam com eles estavam com medo. Então Jesus chamou outra vez os discípulos para um lado e começou a falar sobre o que ia acontecer com ele. Jesus disse:
33 »Seht, wir ziehen jetzt nach Jerusalem hinauf, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden; sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern;
33 — Escutem! Nós estamos indo para Jerusalém, onde o
34 die werden ihn dann verspotten und anspeien, geißeln und töten; und nach drei Tagen wird er auferstehen.«
34 Estes vão zombar dele, cuspir nele, bater nele e matá-lo; mas três dias depois ele ressuscitará.
35 Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, an ihn heran und sagten zu ihm: »Meister, wir möchten, daß du uns eine Bitte erfüllst.«
35 Depois Tiago e João, filhos de Zebedeu, chegaram perto de Jesus e disseram: — Mestre, queremos lhe pedir um favor.
36 Er fragte sie: »Was wünscht ihr von mir?«
36 — O que vocês querem que eu faça para vocês? — perguntou Jesus.
37 Sie antworteten ihm: »Gewähre uns, daß wir in deiner Herrlichkeit einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen dürfen!«
37 Eles responderam: — Quando o senhor sentar-se no trono do seu
38 Da sagte Jesus zu ihnen: »Ihr wißt nicht, um was ihr da bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich zu trinken habe, oder die Taufe erleiden, mit der ich getauft werde?«
38 Jesus respondeu:
39 Sie antworteten ihm: »Ja, wir können es.« Da sagte Jesus zu ihnen: »Den Kelch, den ich zu trinken habe, werdet (auch) ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr auch getauft werden;
39 Eles disseram: — Podemos. Então Jesus disse:
40 aber den Sitz zu meiner Rechten oder zu meiner Linken habe nicht ich zu verleihen, sondern er wird denen zuteil, für die er bestimmt ist.«
40 Mas eu não tenho o direito de escolher quem vai sentar à minha direita e à minha esquerda. Pois foi Deus quem preparou esses lugares e ele os dará a quem quiser.
41 Als nun die zehn (übrigen Jünger) dies hörten, begann sich der Unwille über Jakobus und Johannes in ihnen zu regen.
41 Quando os outros dez discípulos ouviram isso, começaram a ficar zangados com Tiago e João.
42 Da rief Jesus sie zu sich und sagte zu ihnen: »Ihr wißt, daß die, welche als Herrscher der Völker gelten, sich als Herren gegen sie benehmen und daß ihre Großen sie vergewaltigen.
42 Então Jesus chamou todos para perto de si e disse:
43 Bei euch aber darf es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden möchte, muß euer Diener sein,
43 Mas entre vocês não pode ser assim. Pelo contrário, quem quiser ser importante, que sirva os outros,
44 und wer unter euch der Erste sein möchte, muß der Knecht aller sein;
44 e quem quiser ser o primeiro, que seja o escravo de todos.
45 denn auch der Menschensohn ist nicht (dazu) gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um selbst zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.«
45 Porque até o
46 Sie kamen dann nach Jericho; und als er mit seinen Jüngern und einer großen Volksmenge aus Jericho hinauszog, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Wege.
46 Jesus e os discípulos chegaram à cidade de Jericó. Quando ele estava saindo da cidade, com os discípulos e uma grande multidão, encontrou um cego chamado Bartimeu, filho de Timeu. O cego estava sentado na beira do caminho, pedindo esmola.
47 Als dieser hörte, es sei Jesus von Nazareth, begann er laut zu rufen: »Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!«
47 Quando ouviu alguém dizer que era Jesus de Nazaré que estava passando, o cego começou a gritar: — Jesus,
48 Viele riefen ihm drohend zu, er solle still sein; doch er rief nur noch lauter: »Sohn Davids, erbarme dich meiner!«
48 Muitas pessoas o repreenderam e mandaram que ele calasse a boca, mas ele gritava ainda mais: — Filho de Davi, tenha pena de mim!
49 Da blieb Jesus stehen und sagte: »Ruft ihn her!« So riefen sie denn den Blinden und sagten zu ihm: »Sei guten Mutes, stehe auf: er ruft dich!«
49 Então Jesus parou e disse: Eles chamaram e lhe disseram: — Coragem! Levante-se porque ele está chamando você!
50 Da warf er seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.
50 Então Bartimeu jogou a sua capa para um lado, levantou-se depressa e foi até o lugar onde Jesus estava.
51 Dieser redete ihn mit den Worten an: »Was wünschest du von mir?« Der Blinde antwortete ihm: »Rabbuni (d.h. verehrter oder lieber Meister), ich möchte sehen können!«
51 — O que é que você quer que eu faça? — perguntou Jesus. — Mestre, eu quero ver de novo! — respondeu ele.
52 Jesus sagte zu ihm: »Gehe hin, dein Glaube hat dich gerettet (oder: dir Heilung verschafft).« Da konnte er augenblicklich sehen und schloß sich an Jesus auf der Wanderung an.
52 — Vá; você está curado porque teve fé! — afirmou Jesus. No mesmo instante, Bartimeu começou a ver de novo e foi seguindo Jesus pelo caminho.

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