Jeremias 5

Menge-Bibel (MENG39) vs NAA

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NAA Nova Almeida Atualizada 2017
1 Streift in den Straßen Jerusalems umher und seht euch um! Erkundigt euch und sucht auf den Plätzen der Stadt, ob ihr jemand findet, ob einer da ist, der Recht übt, der auf Treue (oder: Redlichkeit) hält: dann will ich ihr vergeben.
1 Deem uma volta pelas ruas de Jerusalém, olhem, investiguem, procurem nas suas praças para ver se acham alguém, se há uma pessoa que pratique a justiça ou busque a verdade. Se acharem, eu perdoarei a cidade.
2 Aber wenn sie auch sagen: »So wahr der HERR lebt!«, so schwören sie darum doch falsch.
2 Embora digam: “Tão certo como vive o certamente juram falso.
3 Sind denn deine Augen, HERR, nicht auf Treue (oder: Ehrlichkeit) gerichtet? Du hast sie zwar geschlagen, aber es hat ihnen nicht wehe getan; du hast sie der Vernichtung preisgegeben, aber sie haben keine Zucht annehmen wollen: sie haben ihr Angesicht härter gemacht als Felsgestein und eine Umkehr von sich gewiesen.
3 Senhor , por acaso os teus olhos não atentam para a fidelidade? Tu feriste esse povo, mas eles não sentiram nada; tu os consumiste, mas eles não quiseram aceitar a disciplina; endureceram o rosto mais do que uma rocha; não quiseram voltar.
4 Da dachte ich: »Nur die kleinen Leute sind so; die benehmen sich töricht, weil sie den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes (oder: die Gebühr gegen ihren Gott) nicht kennen.
4 Mas eu pensei: “São apenas pobres insensatos, pois não conhecem o caminho do o direito do seu Deus.
5 Ich will doch einmal zu den Großen gehen und mit ihnen reden; denn die müssen doch den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes (oder: die Gebühr gegen ihren Gott) kennen.« Doch sie haben insgesamt das Joch zerbrochen, die Bande zerrissen!
5 Irei aos poderosos e falarei com eles, porque eles sabem o caminho do o direito do seu Deus.” Mas todos eles quebraram o jugo e romperam as algemas.
6 Darum schlägt sie der Löwe aus dem Walde nieder, überwältigt sie der Steppenwolf; der Panther lauert ihnen auf vor ihren Städten: jeder, der aus ihnen hinausgeht, wird zerrissen; denn zahlreich sind ihre Übertretungen, vielfältig ihre Abfallsünden.
6 Por isso, um leão do bosque os matará, um lobo dos desertos os despedaçará, um leopardo estará à espreita das suas cidades. Quem sair das cidades será devorado; porque as transgressões deles são muitas, e as suas rebeldias se multiplicaram.
7 »Weshalb sollte ich dir verzeihen? Deine Söhne haben mich verlassen und schwören bei Nichtgöttern; und obwohl ich sie den Bund hatte beschwören lassen, haben sie doch Ehebruch begangen und sind im Hurenhause heimisch geworden.
7 “Jerusalém, como posso perdoá-la? Os seus filhos me abandonaram e juram pelos que não são deuses. Depois de eu ter-lhes saciado a fome, adulteraram e se reuniram em casas de prostitutas.
8 Wie wohlgenährte (oder: brünstige) Rosse schweifen sie umher: ein jeder wiehert nach dem Eheweibe des andern.
8 Como garanhões bem fartos e cheios de desejo, cada um fica rinchando para a mulher do seu próximo.
9 Sollte ich so etwas ungestraft lassen?« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »oder sollte an einem solchen Volk meine Seele (oder: mein Zorn) sich nicht rächen?«
9 Deixaria eu de castigar estas coisas?” — diz o “Não deveria eu me vingar de uma nação como esta?”
10 Steigt auf ihre Mauern hinauf und richtet Verwüstungen an, doch vernichtet sie nicht völlig! Haut ihre Ranken ab; denn dem HERRN gehören sie nicht (mehr) an.
10 “Que os inimigos passem pelas carreiras da vinha e a destruam, porém não por completo; tirem os ramos, porque não são do
11 »Ach, sie haben gar treulos an mir gehandelt, das Haus Israel und das Haus Juda!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.
11 Porque a casa de Israel e a casa de Judá foram totalmente infiéis a mim”, diz o
12 Sie haben den HERRN verleugnet und gesagt: »Es ist nichts mit ihm, und kein Unglück wird über uns kommen: weder Schwert noch Hungersnot werden wir zu sehen bekommen!
12 Negaram o Senhor e disseram: “Não é ele. Nenhum mal nos sobrevirá; não veremos a guerra nem passaremos fome.”
13 Und die Propheten? Die sind für den Wind; denn das Wort (des HERRN) ist nicht in ihnen: möge es ihnen selbst so ergehen!«
13 Os profetas não passam de vento, porque a palavra não está com eles; as suas ameaças se cumprirão contra eles mesmos.
14 Darum hat Gott, der HERR der Heerscharen, so gesprochen: »Weil ihr solche Reden führt, will ich nunmehr meine Worte in deinem Munde zu Feuer machen und dieses Volk zu Brennholz, daß es sie verzehren soll!«
14 Portanto, o Senhor , o Deus dos Exércitos, me disse: “Visto que eles proferiram tais palavras, eis que transformarei em fogo as minhas palavras na sua boca e farei deste povo a lenha; e o fogo os consumirá.
15 »Wisset wohl: ich lasse ein Volk aus der Ferne über euch kommen, ihr vom Hause Israel!« – so lautet der Ausspruch des HERRN –; »ein Volk von unverwüstlicher Kraft ist es, ein Volk von uraltem Stamm, ein Volk, dessen Sprache du nicht kennst und dessen Rede du nicht verstehst.
15 Eis que trago contra você uma nação de longe, ó casa de Israel”, diz o “nação robusta, nação antiga, nação cuja língua você não conhece; e cuja fala você não entende.
16 Sein Köcher ist wie ein offenes Grab: allesamt sind sie Kriegshelden.
16 A aljava deles é como uma sepultura aberta; todos os seus homens são valentes.
17 Es wird deine Ernte und dein Brotkorn verzehren, verzehren deine Söhne und Töchter, verzehren dein Kleinvieh und deine Rinder, verzehren deinen Weinstock und deinen Feigenbaum; deine festen Städte, auf die du dein Vertrauen setzt, wird es mit dem Schwert zerstören.«
17 Devorarão as colheitas e o pão de vocês, devorarão os seus filhos e as suas filhas; comerão as suas ovelhas e o seu gado; comerão os frutos das suas videiras e figueiras; e com a espada derrubarão as cidades fortificadas em que vocês confiam.”
18 »Doch auch in jenen Tagen« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »will ich euch nicht völlig vernichten.
18 — Porém, mesmo naqueles dias, diz o Senhor , não os destruirei completamente.
19 Aber wenn ihr alsdann fragt: ›Wofür hat der HERR, unser Gott, uns dies alles widerfahren lassen?‹, so sollst du ihnen antworten: ›Gleichwie ihr mich verlassen und fremden Göttern im eigenen Lande gedient habt, ebenso sollt ihr nun Fremden dienstbar sein in einem Lande, das nicht euch gehört (= in fremdem Lande)!‹«
19 Quando perguntarem: “Por que o Senhor , nosso Deus, nos fez todas essas coisas?”, você lhes responderá: “Vocês me abandonaram e serviram a deuses estranhos na terra de vocês. Por isso, terão de servir a estrangeiros numa terra que não é de vocês.”
20 Verkündet dies im Hause Jakob und macht es in Juda bekannt mit den Worten:
20 Anunciem isto na casa de Jacó e façam uma proclamação em Judá, dizendo:
21 »Hört doch dies, ihr törichtes Volk voll Unverstand, die ihr Augen habt und nicht seht, die ihr Ohren habt und nicht hört!
21 “Escute agora isto, povo tolo e sem entendimento, vocês que têm olhos e não veem, têm ouvidos e não ouvem.
22 Mich wollt ihr nicht fürchten« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »und vor mir nicht zittern? der ich dem Meere den Sand zur Grenze gesetzt habe als ewige Schranke, die es nicht überschreiten darf, so daß seine Wogen, wenn sie auch branden, doch ohnmächtig sind und, wenn sie auch brausen, doch nicht ungebührlich vordringen.
22 Por que não me temem?” — diz o “Por que não tremem diante de mim? Pois fui eu que pus a areia como limite do mar, limite perpétuo, que ele não irá ultrapassar. Ainda que se levantem as suas ondas, elas não prevalecerão; ainda que bramem, não passarão daquele limite.
23 Aber dieses Volk besitzt ein trotziges und widerspenstiges Herz; sie sind abgefallen und davongegangen
23 Mas este povo tem um coração teimoso e rebelde; desviaram-se e se foram.
24 und haben niemals in ihrem Herzen gedacht: ›Laßt uns doch den HERRN, unsern Gott, fürchten, der den Regen spendet, Frühregen wie Spätregen (= Herbstregen wie Frühlingsregen) zu rechter Zeit, der die festbestimmten Wochen der Erntezeit uns zugute einhält!‹
24 Em seu coração não dizem: ‘Temamos agora o nosso Deus, que nos dá a seu tempo as chuvas, as primeiras e as últimas, e que nos reserva as semanas determinadas da colheita.’
25 Eure Verschuldungen haben das unmöglich gemacht und eure Sünden euch um den Segen gebracht.
25 As maldades que vocês fizeram desviaram essas coisas boas, e os seus pecados afastaram de vocês o bem.
26 Denn unter meinem Volke gibt es Gottlose, die auf der Lauer liegen, wie Vogelfänger sich ducken: sie stellen Fallen auf und treiben Menschenfang.
26 Porque no meio do meu povo se encontram ímpios, que andam espiando, como espreitam os passarinheiros. Como eles, preparam armadilhas e prendem os homens.
27 Wie ein Käfig sich mit Vögeln füllt, so füllen sich ihre Häuser mit ungerechtem Gut; auf solche Weise sind sie hoch gekommen und reich geworden;
27 Como uma gaiola cheia de pássaros, assim as casas deles estão cheias de fraude; por isso, se tornaram poderosos e enriqueceram.
28 fett sind sie geworden und feist, ja, ihre Verworfenheit überschreitet jedes Maß. An das Recht halten sie sich nicht; für die Sache der Waisen treten sie nicht ein, um sie zum Siege zu führen, und der Rechtssache der Armen nehmen sie sich nicht an.
28 Engordaram, ficaram estufados e não há limite para as suas maldades. Não julgam a causa dos órfãos, para que ela prospere, nem defendem o direito dos necessitados.
29 Sollte ich so etwas ungestraft lassen?« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »oder sollte meine Seele (oder: mein Zorn) sich an einem solchen Volk nicht rächen?« (vgl. V.9)
29 Deixaria eu de castigar estas coisas?” — diz o “Não deveria eu me vingar de uma nação como esta?”
30 Entsetzliche und greuliche Dinge haben sich im Lande zugetragen:
30 Coisa espantosa e horrenda se anda fazendo na terra:
31 die Propheten prophezeien als Lügendiener, und die Priester schalten mit ihnen Hand in Hand, und mein Volk hat es gern so! Was werdet ihr aber tun, wenn es damit zu Ende geht?
31 os profetas profetizam falsamente, e os sacerdotes dominam de mãos dadas com eles. E é o que o meu povo deseja. Porém o que é que vocês farão quando o fim chegar?

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