Jeremias 44
Menge-Bibel (MENG39) vs NVT
1 (Dies ist) das Wort, das an Jeremia erging in betreff aller in Ägypten wohnenden Judäer, die sich in Migdol und in Thachpanches, in Noph und im Gebiet von Pathros niedergelassen hatten; dasselbe lautet:
1 Jeremias recebeu esta mensagem acerca dos judeus que viviam no norte do Egito, nas cidades de Migdol, Tafnes e Mênfis, e também no sul do Egito:
2 »So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: ›Ihr selbst habt all das Unglück gesehen (= miterlebt), das ich über Jerusalem und alle Städte Judas verhängt habe; ihr wißt, sie liegen heutigestags in Trümmern und sind unbewohnt
2 “Assim diz o S enhor dos Exércitos, o Deus de Israel: Vocês viram a calamidade que eu trouxe sobre Jerusalém e sobre todas as cidades de Judá. Hoje elas estão desertas e em ruínas,
3 infolge ihrer Bosheit, die sie verübt haben, um mich zu erbittern, indem sie hingingen, um anderen Göttern zu opfern und zu dienen, die sie nicht kannten, weder sie noch ihr, noch eure Väter.
3 porque provocaram minha ira com sua perversidade. Queimaram incenso e adoraram outros deuses que nem eles, nem vocês, nem seus antepassados jamais conheceram.
4 Wohl hatte ich alle meine Knechte, die Propheten, früh und spät immer wieder zu euch gesandt mit der Mahnung: Verübt doch solchen Greuel nicht, den ich hasse!
4 “Repetidamente, enviei meu servos, os profetas, para lhes dizer: ‘Não façam essas coisas terríveis que eu tanto detesto!’.
5 Aber sie wollten nicht gehorchen und schenkten mir kein Gehör, daß sie von ihrem bösen Tun abgelassen und anderen Göttern nicht mehr geopfert hätten.
5 Mas eles não deram ouvidos nem abandonaram sua perversidade, e continuaram a queimar incenso para esses deuses.
6 Da ergoß sich denn mein Grimm und mein Zorn und loderte in den Städten Judas und in den Straßen Jerusalems auf, so daß sie zu öden Trümmerstätten wurden, wie sie es heutigestags noch sind.
6 Por isso minha fúria transbordou e caiu como fogo sobre as cidades de Judá e as ruas de Jerusalém, que até hoje são ruínas desoladas.
7 Und nun‹ – so hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen –: ›Warum richtet ihr ein so großes Unheil gegen euch selbst an, daß ihr bei euch Männer und Weiber, Kinder und Säuglinge aus Juda ausrottet, so daß ihr keinen Rest mehr für euch übriglaßt?
7 “Agora, o S enhor dos Exércitos, o Deus de Israel, lhes pergunta: Por que destroem a si mesmos? Nenhum de vocês sobreviverá: nenhum homem, mulher, criança ou recém-nascido que veio de Judá.
8 Ihr reizt mich ja zum Zorn durch das Tun (oder: die Machwerke) eurer Hände, indem ihr anderen Göttern in Ägypten opfert, wohin ihr euch begeben habt, um dort als Fremdlinge zu wohnen – (allerdings mit dem Ergebnis), daß ihr der Vernichtung verfallt und zu einem Fluchwort und zur Beschimpfung bei allen Völkern der Erde werdet.
8 Por que provocar minha ira queimando incenso para os ídolos que vocês fizeram aqui no Egito? Destruirão a si mesmos e se tornarão objeto de maldição e zombaria para todas as nações.
9 Habt ihr die Übeltaten eurer Väter vergessen und die Übeltaten der Könige von Juda und die Übeltaten ihrer Weiber und eure eigenen Übeltaten und das viele Böse, das eure Weiber im Lande Juda und in den Straßen Jerusalems verübt haben?
9 Acaso se esqueceram dos pecados de seus antepassados, dos pecados dos reis e das rainhas de Judá, e dos pecados que vocês e suas esposas cometeram em Judá e em Jerusalém?
10 Noch heutigestags sind sie nicht zerknirscht und fürchten sich nicht und wandeln nicht nach meinem Gesetz und nach meinen Geboten, die ich euch und euren Vätern zur Pflicht gemacht habe.
10 Até hoje, não mostraram remorso nem temor. Ninguém escolheu obedecer à minha lei e aos decretos que dei a vocês e a seus antepassados.
11 Darum‹ – so hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen –: ›nunmehr will ich mein Angesicht gegen euch richten zum Unheil, und zwar um ganz Juda auszurotten;
11 “Portanto, assim diz o S enhor dos Exércitos, o Deus de Israel: Estou decidido a destruir cada um de vocês!
12 und ich will den Überrest der Judäer hinwegraffen, deren Absicht darauf gerichtet (gewesen) ist, nach Ägypten zu ziehen, um dort als Fremdlinge zu wohnen: sie sollen alle vertilgt werden! in Ägypten sollen sie fallen, durch das Schwert und durch den Hunger sollen sie aufgerieben werden, klein und groß, durch das Schwert und durch den Hunger sollen sie umkommen und zu einem abschreckenden Beispiel, zu einem Fluchwort, zur Verwünschung und Beschimpfung werden!
12 Tomarei o remanescente de Judá, aqueles que teimaram em vir para o Egito e morar aqui, e os consumirei. Cairão no Egito, mortos por guerra e fome. Todos morrerão, desde o mais humilde até o mais importante. Serão objeto de condenação, horror, maldição e zombaria.
13 Ja, heimsuchen will ich die, welche sich in Ägypten niedergelassen haben, wie ich Jerusalem heimgesucht habe, durchs Schwert, durch Hunger und durch die Pest;
13 Eu os castigarei no Egito como os castiguei em Jerusalém, com guerra, fome e doença.
14 und unter dem Überrest der Judäer, die hergekommen sind, um hier in Ägypten als Fremdlinge zu wohnen, soll es keinen geben, der seinem Geschick entgeht und am Leben bleibt, um ins Land Juda zurückzukehren, wohin sie sich zurücksehnen und wo sie gern wieder wohnen möchten; denn sie sollen nicht dorthin zurückkehren außer einigen Entronnenen (oder: Flüchtlingen)!‹«
14 Desse remanescente que fugiu para o Egito, na esperança de um dia voltar para Judá, ninguém sobreviverá. Embora anseiem voltar para sua terra, apenas uns poucos retornarão”.
15 Da antworteten dem Jeremia alle Männer, welche wußten, daß ihre Frauen anderen Göttern räucherten, und alle Frauen, die in großer Schar dabei standen, und das gesamte Volk, das in Ägypten (und) Pathros (= in Unter- und Oberägypten; vgl. V.1) wohnte, folgendermaßen:
15 Então todas as mulheres que estavam presentes e todos os homens que sabiam que suas esposas haviam queimado incenso para ídolos, uma grande multidão de todos os judeus que viviam no norte e no sul do Egito, responderam a Jeremias:
16 »Was die Forderung betrifft, die du im Namen des HERRN an uns gerichtet hast, so wisse, daß wir auf dich nicht hören!
16 “Não ouviremos as mensagens que você transmite em nome do S enhor !
17 Wir wollen vielmehr das Gelübde, das wir geleistet haben, nämlich der Himmelskönigin zu räuchern (oder: Opfer zu verbrennen) und ihr Trankopfer zu spenden, getreulich ausführen, ganz so wie wir und unsere Väter, unsere Könige und Fürsten (oder: Oberen) es in den Ortschaften Judas und auf den Straßen Jerusalems getan haben! Damals hatten wir Brot in Fülle, befanden uns wohl und wußten nichts von Unglück.
17 Faremos o que bem entendermos. Queimaremos incenso e apresentaremos ofertas derramadas para a Rainha do Céu, como nós, nossos antepassados e nossos reis e oficiais sempre fizemos nas cidades de Judá e nas ruas de Jerusalém. Naqueles dias, havia alimento com fartura, éramos prósperos e não tínhamos problemas!
18 Aber seitdem wir aufgehört haben, der Himmelskönigin zu räuchern (oder: Opfer zu verbrennen) und ihr Trankopfer zu spenden, haben wir Mangel an allem gelitten und sind durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben worden.
18 Mas desde que paramos de queimar incenso para a Rainha do Céu e deixamos de adorá-la com ofertas derramadas, temos enfrentado grandes aflições e morrido por guerra e fome”.
19 Und wenn wir der Himmelskönigin jetzt (wieder) Opfer verbrennen und ihr Trankopfer spenden – geschieht es etwa ohne die Zustimmung unserer Ehemänner, daß wir ihr zu Ehren Kuchen backen, indem wir ihre Gestalt darauf (oder: dadurch) abbilden, und ihr Trankopfer spenden?«
19 “Além disso”, acrescentaram as mulheres, “você imagina que queimávamos incenso, apresentávamos ofertas derramadas à Rainha do Céu e fazíamos bolos que retratavam sua imagem sem o conhecimento e a ajuda de nossos maridos?”
20 Da gab Jeremia dem gesamten (= versammelten) Volk, den Männern und Frauen und allen denen, die ihm mit solchen Reden entgegengetreten waren, folgende Antwort:
20 Então Jeremias disse a todos, tanto homens como mulheres, que lhe tinham dado essa resposta:
21 »Jawohl, die Räucherei, die ihr in den Ortschaften Judas und in den Straßen Jerusalems getrieben habt, ihr und eure Väter, eure Könige und Fürsten (oder: Oberen) und die Bevölkerung des Landes – hat der HERR ihrer etwa nicht gedacht und sie nicht in Erinnerung behalten?
21 “Vocês pensam que o S enhor não sabia que vocês, seus antepassados, seus reis e oficiais e todo o povo queimavam incenso a ídolos nas cidades de Judá e nas ruas de Jerusalém?
22 Ja, weil der HERR es wegen eures verwerflichen Treibens und wegen der Greuel, die ihr verübtet, nicht länger ertragen konnte, darum ist euer Land zur Einöde, zum abschreckenden Beispiel und zu einem Fluchwort geworden, leer von Bewohnern, wie es jetzt noch der Fall ist!
22 O S enhor fez de sua terra objeto de maldição, ruína desolada e sem habitantes, como está hoje, porque não suportava mais suas práticas detestáveis.
23 Eben zur Strafe dafür, daß ihr (den Götzen) Opfer verbrannt und dadurch gegen den HERRN gesündigt und auf die Weisungen des HERRN nicht gehört und nicht nach seinem Gesetz und seinen Geboten und Vorschriften gelebt habt: eben darum ist dieses Unglück, in dem ihr euch gegenwärtig befindet, über euch gekommen!« –
23 Todas essas coisas terríveis aconteceram a vocês porque queimaram incenso a ídolos e pecaram contra o S enhor . Não obedeceram à sua voz nem seguiram sua lei, seus decretos e seus preceitos!”.
24 Weiter sagte Jeremia zu dem gesamten Volk und besonders zu allen Frauen: »Vernehmt das Wort des HERRN, ihr Judäer alle, die ihr in Ägypten wohnt!
24 Então Jeremias disse a todos, inclusive às mulheres: “Ouçam esta mensagem do S enhor , todos vocês judeus que agora vivem no Egito.
25 So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: ›Ihr und eure Frauen, ihr habt es mit eurem Munde gelobt und führt es auch tatsächlich aus! Ihr sagt: Wir wollen unsere Gelübde, die wir geleistet haben, nämlich der Himmelskönigin Opfer zu verbrennen und ihr Trankopfer zu spenden, getreulich ausführen! So erfüllt denn ja eure Gelübde und führt getreulich das aus, was ihr gelobt habt!‹«
25 Assim diz o S enhor dos Exércitos, o Deus de Israel: ‘Vocês e suas esposas disseram: ‘Cumpriremos nossa promessa de queimar incenso e apresentar ofertas derramadas à Rainha do Céu’, e provaram com suas ações que estavam falando sério. Portanto, cumpram as promessas e votos que fizeram para ela’.
26 »Darum vernehmt das Wort des HERRN, ihr Judäer alle, die ihr in Ägypten wohnt: ›Fürwahr, ich schwöre bei meinem großen Namen‹ – so hat der HERR gesprochen –: ›Niemals soll fortan noch mein Name in ganz Ägypten von irgend einem Judäer in den Mund genommen werden, daß er etwa sagte: So wahr Gott der HERR lebt!
26 “Ouçam, porém, esta mensagem do S enhor , todos vocês judeus que agora vivem no Egito: ‘Jurei por meu grande nome’, diz o S enhor , ‘que nenhum judeu na terra do Egito pronunciará meu nome. Nenhum de vocês invocará meu nome nem o usará para jurar: ‘Tão certo como vive o S enhor Soberano’.
27 Wisset wohl: ich will die Augen über ihnen offen halten zum Verderben, nicht zum Heil! Und es sollen alle Judäer, die im Lande Ägypten weilen, durch das Schwert und durch den Hunger umkommen, bis sie völlig vernichtet sind!
27 Pois eu os vigiarei para trazer sobre vocês calamidade, e não bem. Os judeus que hoje vivem no Egito sofrerão guerra e fome até que estejam todos mortos.
28 Ja die dem Schwert Entronnenen, die aus dem Lande Ägypten ins Land Juda heimkehren, sollen nur wenige an Zahl sein; dann wird der gesamte Überrest der Judäer, die nach Ägypten gezogen sind, um sich dort als Fremdlinge aufzuhalten, – der wird dann erkennen, wessen Wort sich verwirklicht, das meine oder das ihre!
28 Apenas uns poucos escaparão da morte e voltarão do Egito para Judá. Então todos que vieram para o Egito saberão quais palavras são verdadeiras: as minhas ou as deles!
29 Und dies soll für euch das Zeichen (= die Bürgschaft) sein‹ – so lautet der Ausspruch des HERRN –, ›daß ich euch an diesem Orte heimsuchen werde – damit ihr erkennt, daß meine Unheilsdrohungen gegen euch unfehlbar in Erfüllung gehen werden‹:
29 “‘E esta é a prova que lhes dou’, diz o S enhor , ‘de que todas as minhas palavras se cumprirão e de que eu os castigarei aqui.’
30 so hat der HERR gesprochen: ›Fürwahr, ich will den Pharao Hophra, den König von Ägypten, in die Hand seiner Gegner und Todfeinde fallen lassen, so wie ich Zedekia, den König von Juda, in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babylon, seines Gegners und Todfeindes, habe fallen lassen.‹«
30 Assim diz o S enhor : ‘Entregarei o faraó Hofra, rei do Egito, nas mãos de seus inimigos que desejam matá-lo, assim como entreguei Zedequias, rei de Judá, a Nabucodonosor, rei da Babilônia’”.
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