Jó 30
Menge-Bibel (MENG39) vs VC
1 »Jetzt aber lachen über mich auch solche, die jünger an Jahren sind als ich, deren Väter ich nicht gewürdigt habe, sie neben den Wachhunden meines Kleinviehs anzustellen.
1 Agora zombam de mim os mais jovens do que eu, aqueles cujos pais eu desdenharia de colocar com os cães de meu rebanho.
2 Wozu hätte mir auch die Kraft ihrer Hände nützen können? Bei ihnen war ja die volle Rüstigkeit verlorengegangen.
2 Que faria eu com o vigor de seus braços? Não atingirão a idade madura.
3 Durch Mangel und Hunger erschöpft, nagen sie das dürre Land ab, die unfruchtbare und öde Steppe;
3 Reduzidos a nada pela miséria e a fome, roem um solo árido e desolado.
4 sie pflücken sich Melde (oder: Salzkraut) am Buschwerk ab, und die Ginsterwurzel ist ihr Brot.
4 Colhem ervas e cascas dos arbustos, por pão têm somente a raiz das giestas.
5 Aus der Gemeinde (oder: menschlichen Gesellschaft) werden sie ausgestoßen: man schreit über sie wie über Diebe.
5 São postos para fora do povo, gritam com eles como se fossem ladrões,
6 In schauerlichen Klüften müssen sie wohnen, in Erdlöchern und Felshöhlen;
6 moram em barrancos medonhos, em buracos de terra e de rochedos.
7 zwischen Sträuchern brüllen sie, unter Dorngestrüpp halten sie Zusammenkünfte:
7 Ouvem-se seus gritos entre os arbustos, amontoam-se debaixo das urtigas,
8 verworfenes und ehrloses Gesindel, das man aus dem Lande hinausgepeitscht hat.
8 filhos de infames e de gente sem nome que são expulsos da terra!
9 Und jetzt bin ich ihr Spottlied geworden und diene ihrem Gerede zur Kurzweil (oder: als Zielscheibe).
9 Agora sou o assunto de suas canções, o tema de seus escárnios;
10 Mit Abscheu halten sie sich fern von mir und scheuen sich nicht, vor mir auszuspeien;
10 afastam-se de mim com horror, não receiam cuspir-me no rosto.
11 weil Gott meine Bogensehne abgespannt und mich niedergebeugt hat, lassen sie den Zügel vor mir schießen.
11 Desamarraram a corda para humilhar-me, sacudiram de si todo o freio diante de mim.
12 Zu meiner Rechten erhebt sich die Brut; sie stoßen meine Füße weg und schütten ihre Unheilsstraßen gegen mich auf.
12 À minha direita levanta-se a raça deles, tentam atrapalhar meus pés, abrem diante de mim o caminho da sua desgraça.
13 Meinen Pfad haben sie aufgerissen, auf meinen Sturz arbeiten sie hin, niemand tut ihnen Einhalt.
13 Cortam minha vereda para me perder, trabalham para minha ruína.
14 Wie durch einen breiten Mauerriß (oder: eine Bresche) kommen sie heran, durch die Trümmer (oder: mit wildem Lärm) wälzen sie sich daher:
14 Penetram como por uma grande brecha, irrompem entre escombros.
15 ein Schreckensheer hat sich gegen mich gekehrt; wie vom Sturmwind wird meine Ehre weggerafft, und wie eine Wolke ist mein Glück vorübergezogen!«
15 O pavor me invade. Minha esperança é varrida como se fosse pelo vento, minha felicidade passa como uma nuvem.
16 »So verblutet sich denn jetzt das Herz in mir: die Tage des Elends halten mich in ihrer Gewalt.
16 Agora minha alma se dissolve, os dias de aflição me dominaram.
17 Die Nacht bohrt in meinen Gebeinen und löst sie von mir ab, und die an mir nagenden Schmerzen schlafen nicht.
17 A noite traspassa meus ossos, consome-os; os males que me roem não dormem.
18 Durch Allgewalt ist mein Gewand (d.h. meine Haut) entstellt: so eng wie mein Unterkleid (oder: Panzer) umschließt es mich.
18 Com violência segura a minha veste, aperta-me como o colarinho de minha túnica.
19 Gott hat mich in den Kot geworfen, und ich bin (an Ansehen) dem Staub und der Asche gleichgestellt.
19 Deus jogou-me no lodo, tenho o aspecto da poeira e da cinza.
20 Schreie ich zu dir, so antwortest du mir nicht; trete ich vor dich hin, so achtest du nicht auf mich:
20 Clamo a ti, e não me respondes; ponho-me diante de ti, e não olhas para mim.
21 du hast dich mir in einen erbarmungslosen Feind verwandelt; mit deiner starken Hand bekämpfst du mich.
21 Tornaste-te cruel para comigo, atacas-me com toda a força de tua mão.
22 Du hebst mich auf (die Fittiche) des Sturmwindes empor, läßt mich dahinfahren und im Sturmestosen vergehen.
22 Arrebatas-me, fazes-me cavalgar o tufão, aniquilas-me na tempestade.
23 Ja, ich weiß es: in den Tod willst du mich heimführen und in das Versammlungshaus aller Lebenden!«
23 Eu bem sei, levas-me à morte, ao lugar onde se encontram todos os viventes.
24 »Doch streckt man nicht beim Ertrinken die Hand (nach Rettung) aus, und erhebt man beim Versinken nicht darob einen Hilferuf?
24 Mas poderá aquele que cai não estender a mão, poderá não pedir socorro aquele que perece?
25 Habe ich denn nicht um den geweint, der harte Tage durchzumachen hatte, und ist mein Herz nicht um den Armen bekümmert gewesen?
25 Não chorei com os oprimidos? Não teve minha alma piedade dos pobres?
26 Ja, auf Glück habe ich gewartet, aber Unheil kam; und ich harrte auf Licht, aber es kam Finsternis.
26 Esperava a felicidade e veio a desgraça, esperava a luz e vieram as trevas.
27 Mein Inneres ist in Aufruhr ohne Unterlaß, Leidenstage haben mich überfallen.
27 Minhas entranhas abrasam-se sem nenhum descanso, assaltaram-me os dias de aflição.
28 In Trauer gehe ich einher ohne Sonne (oder: ohne Trost); ich stehe in der versammelten Gemeinde auf und schreie;
28 Caminho no luto, sem sol; levanto-me numa multidão de gritos,
29 den (heulenden) Schakalen bin ich ein Bruder geworden und den (klagenden) Straußen ein Genosse.
29 tornei-me irmão dos chacais e companheiro dos avestruzes.
30 Meine Haut löst sich, schwarz geworden, von mir ab, und mein Gebein ist von Fieberglut ausgedörrt.
30 Minha pele enegrece-se e cai, e meus ossos são consumidos pela febre.
31 So ist denn mein Zitherspiel zum Trauerlied (= zur Totenklage) geworden und meine Schalmei zu Tönen der Klage!«
31 Minha cítara só dá acordes lúgubres, e minha flauta sons queixosos.
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