Jó 10

Menge-Bibel (MENG39) vs ARA

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ARA Almeida Revista e Atualizada 1993
1 »Mir ekelt vor meinem Leben: so will ich denn meiner Klage über ihn (d.h. Gott) freien Lauf lassen, will reden in der Verzweiflung meiner Seele!
1 A minha alma tem tédio à minha vida; darei livre curso à minha queixa, falarei com amargura da minha alma.
2 Ich will zu Gott sagen: ›Behandle mich nicht als einen Frevler! Laß mich wissen, warum du gegen mich im Streite liegst!
2 Direi a Deus: Não me condenes; faze-me saber por que contendes comigo.
3 Ist es wohlgetan von dir, daß du gewaltsam verfährst, daß du das Gebilde deiner Hände verwirfst, während du zu den Anschlägen der Frevler dein Licht leuchten läßt?
3 Parece-te bem que me oprimas, que rejeites a obra das tuas mãos e favoreças o conselho dos perversos?
4 Sind deine Augen von Fleisch (= wie die eines Sterblichen), oder siehst du die Dinge so an, wie Menschen sie sehen?
4 Tens tu olhos de carne? Acaso, vês tu como vê o homem?
5 Gleichen deine Tage denen eines Sterblichen, oder sind deine Jahre wie die Lebenstage eines Mannes,
5 São os teus dias como os dias do mortal? Ou são os teus anos como os anos de um homem,
6 daß du nach einer Verschuldung bei mir suchst und nach einer Missetat bei mir forschest,
6 para te informares da minha iniquidade e averiguares o meu pecado?
7 obgleich du weißt, daß es für mich keine Rettung gibt, und daß niemand da ist, der mich aus deiner Hand erretten kann?«
7 Bem sabes tu que eu não sou culpado; todavia, ninguém há que me livre da tua mão.
8 »Deine Hände haben mich kunstvoll gebildet und sorgsam gestaltet, danach aber hast du dich dazu gewandt, mich zu vernichten.
8 As tuas mãos me plasmaram e me aperfeiçoaram, porém, agora, queres devorar-me.
9 Denke doch daran, daß du mich wie Ton geformt hast; und nun willst du mich wieder zu Staub machen?
9 Lembra-te de que me formaste como em barro; e queres, agora, reduzir-me a pó?
10 Hast du mich nicht einstmals wie Milch hingegossen und wie Molken (oder: Käse) mich gerinnen lassen?
10 Porventura, não me derramaste como leite e não me coalhaste como queijo?
11 Mit Haut und Fleisch hast du mich umkleidet und mit Knochen und Sehnen mich durchflochten;
11 De pele e carne me vestiste e de ossos e tendões me entreteceste.
12 Leben und Huld (oder: Wohltaten) hast du mir gewährt, und deine Obhut hat meinen Odem bewahrt.
12 Vida me concedeste na tua benevolência, e o teu cuidado a mim me guardou.
13 Doch du hast dabei im geheimen den Gedanken gehegt – ich weiß, daß dies bei dir fest beschlossen gewesen ist –:
13 Estas coisas, as ocultaste no teu coração; mas bem sei o que resolveste contigo mesmo.
14 Sobald ich sündigte, wolltest du es mir gedenken und mich von meiner Verfehlung nicht freisprechen.
14 Se eu pecar, tu me observas; e da minha iniquidade não me perdoarás.
15 Würde ich mich verschulden, dann wehe mir! Aber auch wenn ich schuldlos bliebe, sollte ich doch mein Haupt nicht erheben, sondern mit Schande gesättigt und mit Elend vollauf getränkt werden;
15 Se for perverso, ai de mim! E, se for justo, não ouso levantar a cabeça, pois estou cheio de ignomínia e olho para a minha miséria.
16 würde mein Haupt sich aber emporrichten: wie ein Löwe wolltest du mich jagen und immer wieder deine Wundermacht an mir erweisen;
16 Porque, se a levanto, tu me caças como a um leão feroz e de novo revelas poder maravilhoso contra mim.
17 wolltest immer neue Zeugen gegen mich auftreten lassen und deinen Zorn gegen mich noch steigern, ein immer neues Heer von Leiden gegen mich aufbieten.«
17 Tu renovas contra mim as tuas testemunhas e multiplicas contra mim a tua ira; males e lutas se sucedem contra mim.
18 »Aber warum hast du mich aus dem Mutterschoß hervorgehen lassen? Ich hätte verscheiden sollen, noch ehe ein Auge mich sah,
18 Por que, pois, me tiraste da madre? Ah! Se eu morresse antes que olhos nenhuns me vissem!
19 hätte werden sollen, als wäre ich nie gewesen, vom Mutterschoß weg sogleich zum Grabe getragen!
19 Teria eu sido como se nunca existira e já do ventre teria sido levado à sepultura.
20 Sind nicht meine Lebenstage nur noch wenige? So höre doch auf und laß ab von mir, damit ich noch ein wenig heiter blicken (= aufatmen) kann,
20 Não são poucos os meus dias? Cessa, pois, e deixa-me, para que por um pouco eu tome alento,
21 bevor ich, ohne zurückzukehren, dahinfahre in das Land der Finsternis und des Todesschattens,
21 antes que eu vá para o lugar de que não voltarei, para a terra das trevas e da sombra da morte;
22 in das Land, das düster ist wie tiefe Nacht, in das Land des Todesschattens und des Wustes, wo das Aufleuchten (des Tages) so hell ist wie Finsternis.«
22 terra de negridão, de profunda escuridade, terra da sombra da morte e do caos, onde a própria luz é tenebrosa.

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