Lucas 20
Luther 1545 (LUTH1545) vs NAA
1 Und es begab sich der Tage einen, da er das Volk lehrete im Tempel und predigte das Evangelium, da traten zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten mit den Ältesten
1 Aconteceu que, num daqueles dias, estando Jesus a ensinar o povo no templo e a evangelizar, chegaram os principais sacerdotes e os escribas, juntamente com os anciãos,
2 und sagten zu ihm und sprachen: Sage uns, aus was für Macht tust du das? oder wer hat dir die Macht gegeben?
2 e lhe perguntaram: — Diga-nos com que autoridade você faz estas coisas? Ou quem lhe deu esta autoridade?
3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen, saget mir‘s:
3 Jesus respondeu:
4 Die Taufe des Johannes, war sie vom Himmel oder von Menschen?
4 O batismo de João era do céu ou dos homens?
5 Sie aber gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?
5 Então discutiram entre si: — Se dissermos: “Do céu”, ele dirá: “Por que não acreditaram nele?”
6 Sagen wir aber, von Menschen, so wird uns alles Volk steinigen, denn sie stehen darauf, daß Johannes ein Prophet sei.
6 Mas, se dissermos: “Dos homens”, o povo todo nos apedrejará, porque está convicto de que João era profeta.
7 Und sie antworteten, sie wüßten‘s nicht, wo sie her wäre.
7 Por fim, responderam que não sabiam de onde era.
8 Und JEsus sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue.
8 E Jesus lhes disse:
9 Er fing aber an zu sagen dem Volk dieses Gleichnis: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land eine gute Zeit.
9 A seguir, Jesus passou a contar ao povo esta parábola:
10 Und zu seiner Zeit sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, daß sie ihm gäben von der Frucht des Weinberges. Aber die Weingärtner stäupten ihn und ließen ihn leer von sich.
10 No devido tempo, mandou um servo aos lavradores para que lhe dessem do fruto da vinha. Mas os lavradores, depois de espancá-lo, o despacharam de mãos vazias.
11 Und über das sandte er noch einen andern Knecht; sie aber stäupten denselbigen auch und höhneten ihn und ließen ihn leer von sich.
11 Em vista disso, enviou-lhes outro servo, mas também a este espancaram e, depois de insultá-lo, despacharam de mãos vazias.
12 Und über das sandte er den dritten; sie aber verwundeten den auch und stießen ihn hinaus.
12 Mandou ainda um terceiro; também a este, depois de feri-lo, expulsaram.
13 Da sprach der Herr des Weinberges: Was soll ich tun? Ich will meinen lieben Sohn senden; vielleicht, wenn sie den sehen, werden sie sich scheuen.
13 Então o dono da vinha disse: “Que farei? Enviarei o meu filho amado; talvez o respeitem.”
14 Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das ist der Erbe; kommt, lasset uns ihn töten, daß das Erbe unser sei!
14 — Mas, quando os lavradores viram o filho, começaram a discutir entre si: “Este é o herdeiro; vamos matá-lo, para que a herança seja nossa.”
15 Und sie stießen ihn hinaus vor den Weinberg und töteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinberges denselbigen tun?
15 E, lançando-o fora da vinha, o mataram.
16 Er wird kommen und diese Weingärtner umbringen und seinen Weinberg andern austun. Da sie das höreten, sprachen sie: Das sei ferne!
16 Virá, exterminará aqueles lavradores e entregará a vinha a outros. Ao ouvir isto, disseram: — Que tal não aconteça!
17 Er aber sah sie an und sprach: Was ist denn das, das geschrieben stehet: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein worden?
17 Mas Jesus, com o olhar fixo neles, disse:
18 Welcher auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf welchen aber er fällt den wird er zermalmen.
18 Todo o que cair sobre esta pedra ficará em pedaços; e aquele sobre quem ela cair ficará reduzido a pó.
19 Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten danach, wie sie die Hände an ihn legten zu derselbigen Stunde, und fürchteten sich vor dem Volk; denn sie vernahmen, daß er auf sie dieses Gleichnis gesagt hatte.
19 Naquela mesma hora, os escribas e os principais sacerdotes procuravam prender Jesus, porque entenderam que ele havia contado essa parábola contra eles; mas temiam o povo.
20 Und sie hielten auf ihn und sandten Laurer aus, die sich stellen sollten, als wären sie fromm, auf daß sie ihn in der Rede fingen, damit sie ihn überantworten könnten der Obrigkeit und Gewalt des Landpflegers.
20 Eles passaram a vigiar Jesus. Enviaram espiões que se fingiam de justos para ver se o apanhavam em alguma palavra, a fim de entregá-lo à jurisdição e à autoridade do governador.
21 Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, daß du aufrichtig redest und lehrest und achtest keines Menschen Ansehen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht.
21 Então lhe perguntaram: — Mestre, sabemos que o senhor fala e ensina corretamente e não se deixa levar pela aparência das pessoas, mas ensina o caminho de Deus segundo a verdade.
22 Ist‘s recht, daß wir dem Kaiser den Schoß geben oder nicht?
22 É lícito pagar imposto a César ou não?
23 Er aber merkte ihre List und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich?
23 Mas Jesus, percebendo a artimanha deles, respondeu:
24 Zeiget mir den Groschen; wes Bild und Überschrift hat er? Sie antworteten und sprachen: Des Kaisers.
24 — Mostrem-me um denário. De quem é a figura e a inscrição? Eles responderam: — De César. Então Jesus lhes disse:
25 Er aber sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und GOtt, was Gottes ist.
25 — Pois deem a César o que é de César e a Deus o que é de Deus.
26 Und sie konnten sein Wort nicht tadeln vor dem Volk und verwunderten sich seiner Antwort und schwiegen stille.
26 Não puderam apanhá-lo em palavra alguma diante do povo; e, admirados da sua resposta, calaram-se.
27 Da traten zu ihm etliche der Sadduzäer, welche da halten, es sei kein Auferstehen, und fragten ihn
27 Chegando alguns dos saduceus, que dizem não haver ressurreição,
28 und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: So jemands Bruder stirbt, der ein Weib hat, und stirbt erblos, so soll sein Bruder das Weib nehmen und seinem Bruder einen Samen erwecken.
28 perguntaram a Jesus: — Mestre, Moisés nos deixou escrito que, se um homem casado morrer sem deixar filhos, o irmão desse homem deve casar com a viúva e gerar descendentes para o falecido.
29 Nun waren sieben Brüder. Der erste nahm ein Weib und starb erblos.
29 Ora, havia sete irmãos: o primeiro casou e morreu sem filhos;
30 Und der andere nahm das Weib und starb auch erblos.
30 o segundo
31 Und der dritte nahm sie. Desselbigengleichen alle sieben und ließen keine Kinder und starben.
31 e o terceiro também casaram com a viúva, e assim foi com os sete. Todos morreram sem deixar filhos.
32 Zuletzt nach allen starb auch das Weib.
32 Por fim, morreu também a mulher.
33 Nun in der Auferstehung, wessen Weib wird sie sein unter denen? Denn alle sieben haben sie zum Weibe gehabt.
33 Portanto, na ressurreição, de qual deles a mulher será esposa? Porque os sete casaram com ela.
34 Und JEsus antwortete und sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien;
34 Jesus respondeu:
35 welche aber würdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen.
35 mas os que são considerados dignos de alcançar a era vindoura e a ressurreição dentre os mortos não casam, nem se dão em casamento.
36 Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung.
36 Pois não podem mais morrer, porque são iguais aos anjos e são filhos de Deus, sendo filhos da ressurreição.
37 Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Mose gedeutet bei dem Busch, da er den HErrn heißet GOtt Abrahams und GOtt Isaaks und GOtt Jakobs.
37 E que os mortos ressuscitam, Moisés o indicou no trecho referente à sarça, quando afirma que o Senhor é o Deus de Abraão, o Deus de Isaque e o Deus de Jacó.
38 GOtt aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen GOtt; denn sie leben ihm alle.
38 Ora, Deus não é Deus de mortos, e sim de vivos; porque para ele todos vivem.
39 Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast recht gesagt.
39 Então alguns dos escribas disseram: — Boa resposta, Mestre!
40 Und sie durften ihn fürder nichts mehr fragen.
40 E não ousaram mais fazer perguntas a Jesus.
41 Er sprach aber zu ihnen: Wie sagen sie, Christus sei Davids Sohn?
41 Mas Jesus lhes perguntou:
42 Und er selbst, David, spricht im Psalmbuch: Der HErr hat gesagt zu meinem HErrn: Setze dich zu meiner Rechten,
42 Pois o próprio Davi afirma no Livro dos Salmos:
43 bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße.
43 até que eu ponha
44 David nennet ihn einen HErrn, wie ist er denn sein Sohn?
44 — Portanto, Davi o chama de Senhor. Então como ele pode ser filho de Davi?
45 Da aber alles Volk zuhörete, sprach er zu seinen Jüngern:
45 Quando todo o povo estava ouvindo, Jesus disse aos seus discípulos:
46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die da wollen einhertreten in langen Kleidern und lassen sich gerne grüßen auf dem Markte und sitzen gerne obenan in den Schulen und über Tisch.
46 — Cuidado com os escribas, que gostam de andar com vestes talares e muito apreciam as saudações nas praças, as primeiras cadeiras nas sinagogas e os primeiros lugares nos banquetes.
47 Sie fressen der Witwen Häuser und wenden lange Gebete vor; die werden desto schwerere Verdammnis empfangen.
47 Eles devoram as casas das viúvas e, para o justificar, fazem longas orações. Estes sofrerão juízo muito mais severo.
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