Tiago 3
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ACF
1 Meine Brüder! Ihr sollt nicht in so großer Zahl als Lehrer der Heilswahrheiten auftreten. Bedenket, dass wir bei Ausübung dieser Tätigkeit eine viel größere Verantwortung zu tragen haben.
1 Meus irmãos, muitos de vós não sejam mestres, sabendo que receberemos mais duro juízo.
2 Wir alle sind in vielen Punkten fehlerhaft. Wer jedoch beim Reden keinen Fehltritt begeht, der ist ein vollkommener Mann; denn er hat die Kraft, seine ganze Persönlichkeit im Zaume zu halten.
2 Porque todos tropeçamos em muitas coisas. Se alguém não tropeça em palavra, o tal é perfeito, e poderoso para também refrear todo o corpo.
3 Wenn es uns nämlich gelingt, dem Maule der Pferde das Zaumzeug anzulegen, um sie uns gefügig zu machen, dann bekommen wir damit ihren ganzen Körper in die Gewalt.
3 Ora, nós pomos freio nas bocas dos cavalos, para que nos obedeçam; e conseguimos dirigir todo o seu corpo.
4 Sehet euch ferner die Schiffe an. Sie sind so groß und werden von so starken Winden vorwärts getrieben. Aber durch ein ganz kleines Steuerruder können sie dahin gelenkt werden, wohin der Steuermann sie haben will.
4 Vede também as naus que, sendo tão grandes, e levadas de impetuosos ventos, se viram com um bem pequeno leme para onde quer a vontade daquele que as governa.
5 So ist auch die Zunge nur ein ganz kleines Glied des Körpers und kann sich doch rühmen, Gewaltiges vollbracht zu haben. Seht ferner, wie klein ein Feuer sein kann und wie groß der Wald, den es in Brand setzt!
5 Assim também a língua é um pequeno membro, e gloria-se de grandes coisas. Vede quão grande bosque um pequeno fogo incendeia.
6 Auch die Zunge ist ein solches Feuer. Sie birgt eine weltvoll Unheil in sich. Sie erweist sich als dasjenige unter unsern Gliedern, das den ganzen Leib mit Brandflecken bedecken kann. Sie wirft die Brandfackel zwischen die Speichen des Schicksalsrades der Völker und holt sich ihren Brennstoff aus dem Höllenpfuhle.
6 A língua também é um fogo; como mundo de iniqüidade, a língua está posta entre os nossos membros, e contamina todo o corpo, e inflama o curso da natureza, e é inflamada pelo inferno.
7 Jede Art der vierfüßigen Tiere, der Vögel, der Schlangen und Seetiere wird durch die Kraft des Menschen gebändigt und ist stets von ihr gebändigt worden.
7 Porque toda a natureza, tanto de bestas feras como de aves, tanto de répteis como de animais do mar, se amansa e foi domada pela natureza humana;
8 Doch kein Mensch vermag die Zunge eines andern zu bändigen. Sie kann zu einem zügellosen, unheilvollen Ding werden, das mit tödlichem Gift angefüllt ist.
8 Mas nenhum homem pode domar a língua. É um mal que não se pode refrear; está cheia de peçonha mortal.
9 Andererseits ist sie es, mit der wir den Herrn und Vater loben und preisen. Aber auch wieder fluchen wir mit ihr den Menschen, die nach dem Ebenbild desselben Gottes geschaffen sind.
9 Com ela bendizemos a Deus e Pai, e com ela amaldiçoamos os homens, feitos à semelhança de Deus.
10 Segen und Fluch - beides strömt aus demselben Munde. So etwas dürfte nicht vorkommen, meine Brüder.
10 De uma mesma boca procede bênção e maldição. Meus irmãos, não convém que isto se faça assim.
11 Lässt denn irgend eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervorströmen.
11 Porventura deita alguma fonte de um mesmo manancial água doce e água amargosa?
12 Keine Quelle kann zu gleicher Zeit eine Süßwasserquelle und eine Salzwasserquelle sein. Oder kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen?
12 Meus irmãos, pode também a figueira produzir azeitonas, ou a videira figos? Assim tampouco pode uma fonte dar água salgada e doce.
13 Wer von euch als weise und einsichtsvoll gelten will, der möge in aller Bescheidenheit, wie sie der Weisheit eigen ist, die Werke vorzeigen, die seiner Bekehrung entspringen.
13 Quem dentre vós é sábio e entendido? Mostre pelo seu bom trato as suas obras em mansidão de sabedoria.
14 Tragt ihr aber bittern Neid und Feindschaft in eurem Herzen, dann tuet nicht nach außen so groß mit eurem Christentum und lüget nicht so schmählich der Wahrheit ins Gesicht!
14 Mas, se tendes amarga inveja, e sentimento faccioso em vosso coração, não vos glorieis, nem mintais contra a verdade.
15 Eine solche Art von Weisheit würde wahrlich nicht von oben her stammen, sondern sie wäre eine auf der Erde gewachsene, eine von den niedern Leidenschaften eingegebene, eine teuflische Weisheit.
15 Essa não é a sabedoria que vem do alto, mas é terrena, animal e diabólica.
16 Denn wo Neid und Feindschaft herrschen, da ist Unfriede und alles sonstige Unheil.
16 Porque onde há inveja e espírito faccioso aí há perturbação e toda a obra perversa.
17 Die Weisheit jedoch, die von oben stammt, zeigt sich vor allem in einer lautem Gesinnung; sie macht ferner den Menschen friedfertig, milde, gehorsam, reich an Erbarmen und andern guten Früchten;
17 Mas a sabedoria que do alto vem é, primeiramente pura, depois pacífica, moderada, tratável, cheia de misericórdia e de bons frutos, sem parcialidade, e sem hipocrisia.
18 sie befreit von Zweifelsucht und Heuchelei. Der Samen, aus dem als Frucht die Freundschaft Gottes hervorkommen soll, kann nur in den Garten des Friedens gesät werden und ist nur für die bestimmt, welche die Werke des Friedens vollbringen.
18 Ora, o fruto da justiça semeia-se na paz, para os que exercitam a paz.
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