Mateus 21
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs VC
1 Sie näherten sich Jerusalem und kamen nach Bethphage am Ölberg. Hier sandte Jesus zwei von seinen Jüngern weg mit der Weisung:
1 Aproximavam-se de Jerusalém. Quando chegaram a Betfagé, perto do monte das Oliveiras, Jesus enviou dois de seus discípulos,
2 "Geht in das Dorf, das da vor euch liegt! Gleich dort am Eingang werdet ihr eine Eselin mit ihrem Jungen angebunden finden. Machet beide los und bringt sie zu mir!
2 dizendo-lhes: Ide à aldeia que está defronte. Encontrareis logo uma jumenta amarrada e com ela seu jumentinho. Desamarrai-os e trazei-mos.
3 Sollte euch jemand etwas sagen, so gebt ihm zur Antwort: Der Herr braucht sie. Sofort wird er sie euch überlassen."
3 Se alguém vos disser qualquer coisa, respondei-lhe que o Senhor necessita deles e que ele sem demora os devolverá.
4 Dadurch sollte das Wort des Propheten in Erfüllung gehen:
4 Assim, neste acontecimento, cumpria-se o oráculo do profeta:
5 'Saget der Tochter Sion: Siehe, dein König kommt in aller Demut zu dir. Er reitet auf einem Esel und zwar auf dem Füllen eines Lasttiers.'
5 Dizei à filha de Sião: Eis que teu rei vem a ti, cheio de doçura, montado numa jumenta, num jumentinho, filho da que leva o jugo {Zc 9,9}.
6 Die Jünger gingen hin und führten den Auftrag Jesus aus.
6 Os discípulos foram e executaram a ordem de Jesus.
7 Sie brachten die Eselin mit dem Füllen, legten ihre Mäntel auf das Füllen, und Jesus setzte sich darauf.
7 Trouxeram a jumenta e o jumentinho, cobriram-nos com seus mantos e fizeram-no montar.
8 Die meisten aus der Volksmenge breiteten ihre Mäntel auf dem Weg aus. Andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
8 Então a multidão estendia os mantos pelo caminho, cortava ramos de árvores e espalhava-os pela estrada.
9 Die Scharen, die im Zuge vor ihm hergingen und die, welche nachfolgten, riefen: "Hosanna, dem Sohne Davids! Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in den Himmelshöhen!"
9 E toda aquela multidão, que o precedia e que o seguia, clamava: Hosana ao filho de Davi! Bendito seja aquele que vem em nome do Senhor! Hosana no mais alto dos céus!
10 Bei seinem Einzug in Jerusalem geriet die ganze Stadt in Bewegung. Einer fragte den andern: "Wer ist das?"
10 Quando ele entrou em Jerusalém, alvoroçou-se toda a cidade, perguntando: Quem é este?
11 Da antwortete die Volksmenge: "Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa."
11 A multidão respondia: É Jesus, o profeta de Nazaré da Galiléia.
12 Jesus ging dann in das Heiligtum Gottes und trieb alle Verkäufer und Käufer hinaus, stieß die Tische der Geldwechsler und die Kästen der Taubenhändler um
12 Jesus entrou no templo e expulsou dali todos aqueles que se entregavam ao comércio. Derrubou as mesas dos cambistas e os bancos dos negociantes de pombas,
13 und sagte zu ihnen: "Mein Haus soll den Namen 'Bethaus' führen; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht."
13 e disse-lhes: Está escrito: Minha casa é uma casa de oração {Is 56,7}, mas vós fizestes dela um covil de ladrões {Jr 7,11}!
14 Man brachte nun Blinde und Lahme zu ihm in den Tempel, und er heilte sie.
14 Os cegos e os coxos vieram a ele no templo e ele os curou,
15 Die Oberpriester und Schriftgelehrten waren Augenzeugen dieser Wunder und mussten mitanhören, wie die Kinder im Tempel laut, 'Hosanna dem Sohne Davids' riefen. Das erregte ihren Unwillen,
15 com grande indignação dos príncipes dos sacerdotes e dos escribas que assistiam a seus milagres e ouviam os meninos gritar no templo: Hosana ao filho de Davi!
16 und sie wandten sich mit der Frage an Jesus: "Hörst du, was diese rufen?" -"Gewiss höre ich es", entgegnete er. "Aber habt ihr denn noch niemals gelesen: 'Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du dir Lob bereitet'?" -
16 Disseram-lhe eles: Ouves o que dizem eles? Perfeitamente, respondeu-lhes Jesus. Nunca lestes estas palavras: Da boca dos meninos e das crianças de peito tirastes o vosso louvor {Sl 8,3}?
17 Mit diesen Worten ließ er sie stehen, ging aus der Stadt und begab sich nach Bethanien, wo er übernachtete.
17 Depois os deixou e saiu da cidade para hospedar-se em Betânia.
18 In den frühen Morgenstunden kehrte er in die Stadt zurück. Unterwegs fühlte er Hunger.
18 De manhã, voltando à cidade, teve fome.
19 Da sah er am Wege einen einzelstehenden Feigenbaum. Er ging auf ihn zu, fand aber nichts auf ihm als Blätter. Da sprach er die Worte über ihn: "Das ganze jetzige Zeitalter hindurch soll keine Frucht mehr auf dir wachsen!" Sofort verdorrte der Feigenbaum.
19 Vendo uma figueira à beira do caminho, aproximou-se dela, mas só achou nela folhas; e disse-lhe: Jamais nasça fruto de ti!
20 Als die Jünger das sahen, staunten sie darüber und sagten: "Wie kommt es, dass der Feigenbaum so plötzlich verdorrte?"
20 E imediatamente a figueira secou. À vista disto, os discípulos ficaram estupefatos e disseram: Como ficou seca num instante a figueira?!
21 Jesus gab ihnen zur Antwort: "Wenn ihr gläubiges Vertrauen habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur dasselbe vollbringen können, was hier an dem Feigenbaum geschehen ist, sondern ihr braucht diesem Berge nur zu sagen: Hebe dich empor und stürze dich ins Meer! so wird es geschehen.
21 Respondeu-lhes Jesus: Em verdade vos declaro que, se tiverdes fé e não hesitardes, não só fareis o que foi feito a esta figueira, mas ainda se disserdes a esta montanha: Levanta-te daí e atira-te ao mar, isso se fará...
22 Überhaupt alles, was ihr im Gebete erflehet, werdet ihr empfangen, wenn ihr gläubiges Vertrauen habt. Der Feigenbaum sollte euch dafür als Beispiel dienen."
22 Tudo o que pedirdes com fé na oração, vós o alcançareis.
23 Dann ging er in das Innere des Tempels, um seine Ansprachen an das Volk zu halten. Da eilten die Oberpriester und Ältesten des Volkes herbei und stellten ihn mit den Worten zur Rede: "Welche Vollmacht kannst du vorweisen, hier in dieser Weise aufzutreten? Wer gab dir das Recht dazu?"
23 Dirigiu-se Jesus ao templo. E, enquanto ensinava, os príncipes dos sacerdotes e os anciãos do povo aproximaram-se e perguntaram-lhe: Com que direito fazes isso? Quem te deu esta autoridade?
24 Jesus erwiderte: "Auch ich will euch eine Frage vorlegen - nur eine. Könnt ihr mir diese beantworten, dann werde auch ich euch sagen, mit welchem Recht ich hier in dieser Weise auftrete.
24 Respondeu-lhes Jesus: Eu vos proporei também uma questão. Se responderdes, eu vos direi com que direito o faço.
25 Meine Frage lautet: Die Taufe des Johannes - woher stammte sie? Vom Himmel oder von Menschen?" Da überlegten sie bei sich und dachten: "Sagen wir 'vom Himmel', so wird er uns entgegnen: Warum habt ihr denn dem Täufer keinen Glauben geschenkt?
25 Donde procedia o batismo de João: do céu ou dos homens? Ora, eles raciocinavam entre si: Se respondermos: Do céu, ele nos dirá: Por que não crestes nele?
26 Sagen wir aber, 'von Menschen', so haben wir das Volk zu fürchten; denn alle halten Johannes für einen Propheten Gottes."
26 E se dissermos: Dos homens, é de temer-se a multidão, porque todo o mundo considera João como profeta.
27 Darum gaben sie Jesus die Antwort: "Wir wissen es nicht." Dieser entgegnete ihnen: "Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich hier so auftrete."
27 Responderam a Jesus: Não sabemos. Pois eu tampouco vos digo, retorquiu Jesus, com que direito faço estas coisas.
28 Dann fragte er weiter: "Wie urteilt ihr über folgenden Fall? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zu dem ersten und sagte: Mein Sohn, gehe heute in den Weinberg arbeiten!
28 Que vos parece? Um homem tinha dois filhos. Dirigindo-se ao primeiro, disse-lhe: - Meu filho, vai trabalhar hoje na vinha.
29 Der antwortete: Ja, Vater, ich gehe. Er ging aber nicht.
29 Respondeu ele: - Não quero. Mas, em seguida, tocado de arrependimento, foi.
30 Ebenso wandte er sich an den zweiten mit derselben Bitte. Dieser gab ihm zur Antwort: Ich mag nicht! Nachher aber tat es ihm leid, und er ging doch hin.
30 Dirigindo-se depois ao outro, disse-lhe a mesma coisa. O filho respondeu: - Sim, pai! Mas não foi.
31 Wer von den beiden hat nun den Willen des Vaters erfüllt?" Sie erwiderten: "Der letztere." Da sagte Jesus zu ihnen: "Ich gebe euch die Versicherung, dass die Zöllner und Dirnen eher den Zutritt zum Geisterreich Gottes erlangen als ihr.
31 Qual dos dois fez a vontade do pai? O primeiro, responderam-lhe. E Jesus disse-lhes: Em verdade vos digo: os publicanos e as meretrizes vos precedem no Reino de Deus!
32 Denn Johannes kam zu euch, um euch den Weg zu Gott zu zeigen. Doch ihr habt ihm nicht geglaubt. Aber die Zöllner und Dirnen schenkten ihm Glauben. Als ihr dies saht, da ward ihr hinterher auch noch darüber erbost, dass jene ihm Glauben schenkten."
32 João veio a vós no caminho da justiça e não crestes nele. Os publicanos, porém, e as prostitutas creram nele. E vós, vendo isto, nem fostes tocados de arrependimento para crerdes nele.
33 "Höret noch ein anderes Beispiel! Es war ein Hausvater, der legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes.
33 Ouvi outra parábola: havia um pai de família que plantou uma vinha. Cercou-a com uma sebe, cavou um lagar e edificou uma torre. E, tendo-a arrendado a lavradores, deixou o país.
34 Als dann die Zeit der Weinlese nahte, sandte er seine Knechte zu den Pächtern, um die ihm zustehenden Früchte als Pachtzins in Empfang zu nehmen.
34 Vindo o tempo da colheita, enviou seus servos aos lavradores para recolher o produto de sua vinha.
35 Doch die Weingärtner ergriffen seine Knechte; den einen misshandelten sie, den andern schlugen sie tot, den dritten steinigten sie.
35 Mas os lavradores agarraram os servos, feriram um, mataram outro e apedrejaram o terceiro.
36 Dann sandte er andere Knechte in noch größerer Anzahl als das erstemal. Doch mit ihnen verfuhren sie auf dieselbe Weise.
36 Enviou outros servos em maior número que os primeiros, e fizeram-lhes o mesmo.
37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen. Denn er sagte sich: 'Sie werden sich doch wohl hüten, meinem Sohn zu nahe zu treten.'
37 Enfim, enviou seu próprio filho, dizendo: Hão de respeitar meu filho.
38 Aber kaum hatten die Weingärtner den Sohn erblickt, da sprach einer zum andern: 'Das ist der Erbe! Kommt, wir wollen ihn töten und sein Erbgut in Besitz nehmen!'
38 Os lavradores, porém, vendo o filho, disseram uns aos outros: Eis o herdeiro! Matemo-lo e teremos a sua herança!
39 Sie ergriffen ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und schlugen ihn tot. -
39 Lançaram-lhe as mãos, conduziram-no para fora da vinha e o assassinaram.
40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er wohl mit diesen Weingärtnern machen?"
40 Pois bem: quando voltar o senhor da vinha, que fará ele àqueles lavradores?
41 Sie antworteten: "Er wird sie als Verbrecher behandeln und sie in furchtbarer Weise ums Leben bringen. Den Weinberg aber wird er an solche Weingärtner vergeben, die ihm zu den festgesetzten Terminen die Früchte abliefern, die als Pachtzins ausbedungen sind."
41 Responderam-lhe: Mandará matar sem piedade aqueles miseráveis e arrendará sua vinha a outros lavradores que lhe pagarão o produto em seu tempo.
42 Dann fuhr Jesus fort: "Habt ihr noch nie in der Schrift gelesen: 'Der Stein, den die Bauleute als unbrauchbar beiseite geworfen hatten, ist zum Eckstein geworden. Durch den Herrn ist er das geworden, und in unsern Augen ist er ein Wunderwerk'?
42 Jesus acrescentou: Nunca lestes nas Escrituras: A pedra rejeitada pelos construtores tornou-se a pedra angular; isto é obra do Senhor, e é admirável aos nossos olhos {Sl 117,22}?
43 Darum sage ich euch: Der Verkehr mit Gottes Geisterreich wird euch genommen und einem Volke gegeben werden, das Früchte hervorbringt, die eines solchen Verkehrs würdig sind."
43 Por isso vos digo: ser-vos-á tirado o Reino de Deus, e será dado a um povo que produzirá os frutos dele.
44 — ausente —
44 {Aquele que tropeçar nesta pedra, far-se-á em pedaços; e aquele sobre quem ela cair será esmagado.}
45 Als die Oberpriester und Pharisäer diese Beispiele hörten, merkten sie nur zu gut, dass er sie damit meinte.
45 Ouvindo isto, os príncipes dos sacerdotes e os fariseus compreenderam que era deles que Jesus falava.
46 Sie hätten ihn daher gern festgenommen. Doch fürchteten sie sich vor dem Volke; denn dies hielt ihn für einen Propheten Gottes.
46 E procuravam prendê-lo; mas temeram o povo, que o tinha por um profeta.
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