Mateus 20
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs NTLH
1 "Nach den Gesetzen des Jenseits geht es ähnlich, wie bei einem Hausvater, der früh morgens ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg zu dingen.
1 Jesus disse:
2 Er kam mit ihnen überein, jedem eine Mark für den Tag zu zahlen. Dann schickte er sie in seinen Weinberg.
2 Ele combinou com eles o salário de costume, isto é, uma moeda de prata por dia, e mandou que fossem trabalhar na sua plantação.
3 Um neun Uhr morgens ging er wieder aus, traf andere auf dem Markte, die keine Arbeit hatten,
3 Às nove horas, saiu outra vez, foi até a praça do mercado e viu ali alguns homens que não estavam fazendo nada.
4 und sagte zu ihnen: 'Geht auch ihr in meinen Weinberg. Ich will euch geben, was recht ist.'
4 Então disse: “Vão vocês também trabalhar na minha plantação de uvas, e eu pagarei o que for justo.”
5 Auch sie nahmen die Arbeit an. Um zwölf Uhr mittags und um drei Uhr nachmittags ging er wiederum aus und machte es ebenso.
5 — E eles foram. Ao meio-dia e às três horas da tarde o dono da plantação fez a mesma coisa com outros trabalhadores.
6 Als er um fünf Uhr nachmittags noch einmal hinging, fand er andere Arbeitslose und fragte sie: 'Warum steht ihr hier den ganzen Tag müßig?'
6 Eram quase cinco horas da tarde quando ele voltou à praça. Viu outros homens que ainda estavam ali e perguntou: “Por que vocês estão o dia todo aqui sem fazer nada?”
7 Sie gaben ihm zur Antwort: 'Es hat uns niemand gedungen.' Da sagte er zu ihnen: 'Machet schnell, dass ihr in meinen Weinberg kommt.'
7 — “É porque ninguém nos contratou!” — responderam eles.
8 Als es Abend wurde, sagte der Herr des Weinberges zu seinem Verwalter: 'Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn aus. Fange damit bei den letzten an und höre bei den ersten auf.'
8 — No fim do dia, ele disse ao administrador: “Chame os trabalhadores e faça o pagamento, começando com os que foram contratados por último e terminando pelos primeiros.”
9 Zuerst kamen also die an die Reihe, die um fünf Uhr nachmittags eingestellt worden waren. Jeder von ihnen erhielt eine Mark.
9 — Os homens que começaram a trabalhar às cinco horas da tarde receberam uma moeda de prata cada um.
10 Da dachten die, welche zuerst die Arbeit angetreten hatten, sie würden mehr bekommen. Aber auch von ihnen erhielt jeder nur eine Mark.
10 Então os primeiros que tinham sido contratados pensaram que iam receber mais; porém eles também receberam uma moeda de prata cada um.
11 Sie nahmen den Lohn zwar an, murrten aber dabei gegen den Hausvater und sagten:
11 Pegaram o dinheiro e começaram a resmungar contra o patrão,
12 'Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns im Lohn gleichgestellt, obschon wir doch des ganzen Tages Last und Hitze tragen mussten.'
12 dizendo: “Estes homens que foram contratados por último trabalharam somente uma hora, mas nós aguentamos o dia todo debaixo deste sol quente. No entanto, o pagamento deles foi igual ao nosso!”
13 Er aber antwortete einem von ihnen: 'Lieber Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht für eine Mark mit mir einig geworden?
13 — Aí o dono disse a um deles: “Escute, amigo! Eu não fui injusto com você. Você não concordou em trabalhar o dia todo por uma moeda de prata?
14 Nimm den vereinbarten Lohn und gehe deines Weges! Es ist nun einmal mein Wille, dass diesem Letzten ebensoviel gezahlt wird, wie dir.
14 Pegue o seu pagamento e vá embora. Pois eu quero dar a este homem, que foi contratado por último, o mesmo que dei a você.
15 Habe ich etwa nicht das Recht, über mein Geld nach meinem Gutdünken zu verfügen? Oder ist meine Güte in deinen Augen etwas Schlechtes?' -
15 Por acaso não tenho o direito de fazer o que quero com o meu próprio dinheiro? Ou você está com inveja somente porque fui bom para ele?”
16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein."
16 E Jesus terminou, dizendo:
17 Nun ging Jesus nach Jerusalem hinauf. Unterwegs nahm er seine Zwölf beiseite und sagte zu ihnen:
17 Quando Jesus estava subindo para Jerusalém, chamou os discípulos para um lado e falou com eles em particular, enquanto caminhavam. Ele disse:
18 "Wir gehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden.
18 — Escutem! Nós estamos indo para Jerusalém, onde o
19 Diese werden ihn zum Tode verurteilen und den Heiden zur Verspottung und Geißelung und dann zur Kreuzigung überliefern. Und am dritten Tag wird er wieder auferstehen."
19 e o entregarão aos não judeus. Estes vão zombar dele, bater nele e crucificá-lo; mas no terceiro dia ele será ressuscitado.
20 Eines Tages trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm, kniete vor ihm nieder in der Absicht, ihm eine Bitte vorzutragen.
20 Então a mãe dos filhos de Zebedeu chegou com os seus filhos perto de Jesus, curvou-se e pediu a ele um favor.
21 Da fragte er sie: "Was wünschest du?" Sie antwortete: "Ordne doch an, dass von diesen meinen beiden Söhnen in deinem Reiche einer zu deiner Rechten und der andere zu deiner Linken sitzen soll."
21 — O que é que você quer? — perguntou Jesus. Ela respondeu: — Prometa que, quando o senhor se tornar Rei, estes meus dois filhos sentarão à sua direita e à sua esquerda.
22 Jesus entgegnete ihr: "Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?" -
22 Jesus disse aos dois filhos dela: — Podemos! — responderam eles.
23 "Wir können es", - war die Antwort. "Meinen Kelch sollt ihr freilich trinken", - entgegnete Jesus - "aber den Platz zu meiner Rechten und Linken habe nicht ich zu vergeben, sondern er wird denen zuteil, für die er von meinem Vater bestimmt ist."
23 Então Jesus disse:
24 Als die übrigen zehn Jünger das hörten, wurden sie über die beiden Brüder unwillig.
24 Quando os outros dez discípulos ouviram isso, ficaram zangados com os dois irmãos.
25 Jesus aber rief sie näher zu sich und gab ihnen folgende Belehrung: "Ihr wisst, dass die weltlichen Herrscher ihren Völkern ihren Willen aufzwingen, und dass ihre Statthalter sie ihre Macht fühlen lassen.
25 Então Jesus chamou todos para perto de si e disse:
26 Bei euch darf das nicht vorkommen; sondern wer unter euch zu den Großen gerechnet werden will, muss euer Diener sein,
26 Mas entre vocês não pode ser assim. Pelo contrário, quem quiser ser importante, que sirva os outros,
27 und wer unter euch der Erste zu sein wünscht, muss euer Knecht sein.
27 e quem quiser ser o primeiro, que seja o escravo de vocês.
28 So ist ja auch der Menschensohn nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um andern zu dienen und sein Leben als Lösegeld für die vielen hinzugeben. Strebet danach, in dem, was euch menschlich niedrig erscheint, zu wachsen und in dem, was euch menschlich groß vorkommt, abzunehmen. Wenn ihr zum Beispiel irgendwo hinkommt und werdet zu Tisch geladen, dann legt euch nicht an die Ehrenplätze. Es könnte ja einer, der vornehmer ist als du, zu Besuch kommen, so dass der Gastgeber an dich mit der Bitte herantreten müsste, weiter nach unten zu rücken. Dann würdest du als der Beschämte dastehen. Wenn du dich aber an dem geringsten Platz niederlässt und es kommt ein Geringerer als du, dann wird der Gastgeber dir sagen: Bitte, rücke weiter hinauf! Das wird dann eine Ehre für dich sein.
28 Porque até o
29 Als sie Jericho verließen, folgte ihnen eine große Volksmenge.
29 Quando Jesus e os discípulos estavam saindo de Jericó, uma grande multidão seguia Jesus.
30 Da saßen zwei Blinde am Wege. Als diese hörten, dass Jesus vorüberkomme, riefen sie laut: "Sohn Davids, erbarme dich unser!"
30 Dois cegos, sentados na beira do caminho, ouviram alguém dizer que ele estava passando e começaram a gritar: — Senhor,
31 Die Volksmenge rief ihnen drohend zu, sie sollten still sein. Aber sie schrieen um so lauter: "Sohn Davids, erbarme dich unser!"
31 A multidão os repreendeu e mandou que calassem a boca, mas eles gritaram ainda mais: — Senhor, Filho de Davi, tenha pena de nós!
32 Da blieb Jesus stehen, rief sie zu sich und fragte sie: "Was wollt ihr, dass ich für euch tun soll?" -
32 Então Jesus parou, chamou os cegos e perguntou:
33 "Herr", - antworteten sie - "dass unsere Augen sich zum Sehen öffnen." - "Glaubt ihr denn, dass ich das tun kann?" - fragte Jesus. Sie antworteten: "Ja, Herr! und wir möchten ja auch dich so gerne sehen!"
33 — Senhor, queremos poder enxergar! — responderam eles.
34 Da fühlte Jesus Mitleid mit ihnen. Er berührte ihre Augen, und sofort konnten sie sehen und folgten ihm.
34 Jesus teve pena dos cegos e tocou nos olhos deles. No mesmo instante eles puderam ver e então seguiram Jesus.
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