Mateus 13
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs NVT
1 Eines Tages ging Jesus hinaus und setzte sich am Gestade des Sees nieder.
1 Mais tarde, naquele mesmo dia, Jesus saiu de casa e sentou-se à beira-mar.
2 Bald hatte sich eine große Volksmenge um ihn geschart. Infolgedessen war er gezwungen, in einem Boot Platz zu nehmen, während die ganze Volksmenge am Ufer stand.
2 Logo, uma grande multidão se juntou ao seu redor. Então ele entrou num barco, sentou-se e ensinou o povo que permanecia na praia.
3 Er hielt ihnen nun eine Ansprache, in der er sie über manche Wahrheiten belehrte und dabei die Form des Gleichnisses wählte. Er sprach: "Es ging einmal ein Sämann aus, um zu säen.
3 Jesus contou várias parábolas, como esta: “Um lavrador saiu para semear.
4 Beim Säen fielen einige Körner auf den fest getretenen Feldweg. Da flogen Vögel herbei und pickten sie auf.
4 Enquanto espalhava as sementes pelo campo, algumas caíram à beira do caminho, e as aves vieram e as comeram.
5 Ein anderer Teil des Samens fiel auf felsige Stellen im Äcker. Dort fand er nicht viel Mutterboden. Zwar schoss er schnell auf, weil er nicht tief in den Boden eindringen konnte.
5 Outras sementes caíram em solo rochoso e, não havendo muita terra, germinaram rapidamente,
6 Als aber die Sonnenhitze von Tag zu Tag zunahm, wurde die Saat versengt und verdorrte; denn ihre Wurzel ging nicht tief genug.
6 mas as plantas logo murcharam sob o calor do sol e secaram, pois não tinham raízes profundas.
7 Ein anderer Teil des Samens fiel unter Distelkeime. Als diese immer größer wurden, erstickten sie die aufgehende Saat.
7 Outras sementes caíram entre espinhos, que cresceram e sufocaram os brotos.
8 Der übrige Teil des Samens fiel auf guten Ackerboden und trug teils hundertfältige, teils sechzigfältige, teils dreißigfältige Frucht. -
8 Ainda outras caíram em solo fértil e produziram uma colheita trinta, sessenta e até cem vezes maior que a quantidade semeada.
9 Wem das rechte Verständnis für meine Worte gegeben ist, der merke sie sich."
9 Quem é capaz de ouvir, ouça com atenção!”.
10 Da wandten sich die Jünger an Jesus mit der Frage: "Warum redest du in Gleichnissen zum Volke?"
10 Os discípulos vieram e lhe perguntaram: “Por que o senhor usa parábolas quando fala ao povo?”.
11 Er antwortete: "Euch ist die Gabe verliehen worden, das geheimnisvolle Wirken der Geisterwelt Gottes zu verstehen, jenen aber nicht.
11 Ele respondeu: “A vocês é permitido entender os segredos do reino dos céus, mas a outros não.
12 Wer nun an einer solchen Gabe festhält, dem wird sie noch vermehrt, so dass er sie in überreichem Maße besitzt. Wer aber nicht daran festhält, dem wird auch noch die Gabe genommen, die er zuerst besaß.
12 Pois ao que tem, mais lhe será dado, e terá em grande quantia; mas do que nada tem, até o que tem lhe será tirado.
13 Der Grund, weshalb ich in Gleichnissen zu ihnen rede, ist folgender: Dies sind Leute, deren Bestimmung es ist, zu sehen und doch nicht zu sehen; zu hören und doch nicht zu hören und nichts zu verstehen, sich daher auch nicht zu bekehren.
13 É por isso que uso parábolas: eles olham, mas não veem; escutam, mas não ouvem nem entendem.
14 An ihnen geht der Ausspruch des Propheten Jesaja in Erfüllung, der da lautet: 'Gehe hin und sage diesem Volke: Ihr sollt hinhören und doch nichts verstehen, hinschauen und doch nichts erkennen;
14 “Cumpre-se, desse modo, a profecia de Isaías que diz: ‘Quando ouvirem o que digo, não entenderão. Quando virem o que faço, não compreenderão.
15 denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich. Ihre geistigen Ohren sind schwerhörig, und die Augen ihres Geistes haben sie geschlossen. So werden sie nicht imstande sein, recht zu sehen, was sie sehen, und recht zu hören, was sie hören und in ihrem Herzen nicht zur Erkenntnis gelangen, so dass sie sich bekehren und ich sie heilen könnte.' -
15 Pois o coração deste povo está endurecido; ouvem com dificuldade e têm os olhos fechados, de modo que seus olhos não veem, e seus ouvidos não ouvem, e seu coração não entende, e não se voltam para mim, nem permitem que eu os cure’.
16 Aber ihr seid glücklich zu preisen, weil eure Augen recht sehen und eure Ohren recht hören.
16 “Felizes, porém, são seus olhos, pois eles veem; e seus ouvidos, pois eles ouvem.
17 Denn ich sage euch: Viele Propheten und gottestreue Menschen wünschten das zu sehen, was ihr jetzt seht, und sahen es nicht; und zu hören, was ihr jetzt hört, und hörten es nicht.
17 Eu lhes digo a verdade: muitos profetas e justos desejaram ver o que vocês têm visto e ouvir o que vocês têm ouvido, mas não puderam.
18 Ihr sollt daher die Erklärung des Gleichnisses vom Sämann von mir vernehmen:
18 “Agora, ouçam a explicação da parábola sobre o lavrador que saiu para semear.
19 An jeden, der die Wahrheit über das Jenseits hört, sie aber nicht tiefer in sich eindringen lässt, tritt das Böse heran und nimmt schnell das weg, was in sein Herz gestreut wurde. Bei ihm ist der Same auf den festgetretenen Feldweg gefallen. -
19 As sementes que caíram à beira do caminho representam os que ouvem a mensagem sobre o reino e não a entendem. Então o maligno vem e arranca a semente que foi lançada em seu coração.
20 Dem felsigen Boden, auf den der Same fiel, gleicht jener, der das Wort der Wahrheit hört und es für den Augenblick auch mit Freuden aufnimmt.
20 As que caíram no solo rochoso representam aqueles que ouvem a mensagem e, sem demora, a recebem com alegria.
21 Doch es schlägt in ihm keine Wurzel, da er bloß ein Augenblicksmensch ist. Tritt wegen der Annahme der Wahrheit eine Bedrängnis oder eine Verfolgung an ihn heran, so bringt ihn dies sofort zu Fall. -
21 Contudo, uma vez que não têm raízes profundas, não duram muito. Assim que enfrentam problemas ou são perseguidos por causa da mensagem, cedo desanimam.
22 Der Same, der unter die Distelkeime fiel, ist das Sinnbild eines Menschen, der die Wahrheit hört, bei dem aber die zeitlichen Sorgen und die Anhänglichkeit an den irdischen Besitz die Wahrheit überwuchern, so dass sie ohne Frucht bleibt. -
22 As que caíram entre os espinhos representam outros que ouvem a mensagem, mas logo ela é sufocada pelas preocupações desta vida e pela sedução da riqueza, de modo que não produzem fruto.
23 Der Same endlich, der auf guten Boden fiel, ist das Bild eines Menschen, der das Wort der Wahrheit nicht nur hört und in sich aufnimmt, sondern auch danach handelt und dadurch Frucht hervorbringt, und zwar der eine hundertfältige, ein anderer sechzigfältige und ein dritter dreißigfältige."
23 E as que caíram em solo fértil representam os que ouvem e entendem a mensagem e produzem uma colheita trinta, sessenta e até cem vezes maior que a quantidade semeada”.
24 Ein zweites Gleichnis trug er ihnen vor: "Mit der Wahrheit über das Jenseits geht es ähnlich, wie bei einem Manne, der guten Samen auf seinen Acker säte.
24 Esta foi outra parábola que Jesus contou: “O reino dos céus é como um agricultor que semeou boas sementes em seu campo.
25 Während alles schlief, kam sein Feind, säte Unkrautsamen zwischen das Getreide und entfernte sich.
25 Enquanto os servos dormiam, seu inimigo veio, semeou joio no meio do trigo e foi embora.
26 Als nun die Saat aufging und Fruchtkeime ansetzte, da kam auch das Unkraut zum Vorschein.
26 Quando a plantação começou a crescer, o joio também cresceu.
27 Da gingen die Knechte zu ihrem Herrn und sagten: 'Herr, hast du nicht guten Samen auf den Acker gesät? Woher kommt denn das Unkraut?'
27 “Os servos do agricultor vieram e disseram: ‘O campo em que o senhor semeou as boas sementes está cheio de joio. De onde ele veio?’.
28 Jener antwortete: 'Das hat ein Feind getan.' Da fragten ihn die Knechte: 'Willst du, dass wir hingehen und es ausreißen und auf einen Haufen werfen?'
28 “‘Um inimigo fez isso’, respondeu o agricultor. “‘Devemos arrancar o joio?’, perguntaram os servos.
29 Er aber entgegnete: 'Nein! Denn ihr würdet beim Entfernen des Unkrautes auch Getreide mit ausreißen.
29 “‘Não’, respondeu ele. ‘Se tirarem o joio, pode acontecer de arrancarem também o trigo.
30 Lasst beides ruhig miteinander wachsen bis zur Ernte. Kommt die Erntezeit, dann werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel und verbrennt es. Die Getreidekörner aber traget auf meinen Speicher.'"
30 Deixem os dois crescerem juntos até a colheita. Então, direi aos ceifeiros que separem o joio, amarrem-no em feixes e queimem-no e, depois, guardem o trigo no celeiro’”.
31 Ein anderes Gleichnis trug er ihnen vor: "Die Wahrheit über das Jenseits ist einem Senfkorn gleich, das einer nahm und auf seinen Acker säte.
31 Então Jesus contou outra parábola: “O reino dos céus é como a semente de mostarda que alguém semeia num campo.
32 Es ist zwar das kleinste von allen Samenkörnern. Ist es jedoch ausgewachsen, so überragt es alle andern Gartengewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten."
32 É a menor de todas as sementes, mas se torna a maior das hortaliças; cresce até se transformar em árvore, e vêm as aves e fazem ninho em seus galhos”.
33 Ein anderes Gleichnis war dies: "Die Wahrheit über das Jenseits ist einem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis alles ganz durchsäuert war."
33 Jesus também contou a seguinte parábola: “O reino dos céus é como o fermento usado por uma mulher para fazer pão. Embora ela coloque apenas uma pequena quantidade de fermento em três medidas de farinha, toda a massa fica fermentada”.
34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zum Volk. Er hielt überhaupt keine Predigt, ohne sie durch Gleichnisse zu erläutern.
34 Jesus sempre usava histórias e comparações como essas quando falava às multidões. Na verdade, nunca lhes falava sem usar parábolas.
35 So erfüllte sich das Wort des Propheten: "Ich will in Gleichnissen reden und so die Geheimnisse enthüllen, die seit Grundlegung des Weltalls verborgen waren."
35 Cumpriu-se, desse modo, o que foi dito por meio do profeta: “Eu lhes falarei por meio de parábolas; explicarei coisas escondidas desde a criação do mundo”.
36 Hierauf entließ er das Volk und ging in seine Wohnung. Dort wandten sich seine Jünger mit der Bitte an ihn: "Erkläre uns doch das Gleichnis von dem Unkraut auf dem Acker!"
36 Em seguida, deixando as multidões do lado de fora, Jesus entrou em casa. Seus discípulos lhe pediram: “Por favor, explique-nos a história do joio no campo”.
37 Er gab folgende Antwort: "Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
37 Jesus respondeu: “O Filho do Homem é o agricultor que planta as boas sementes.
38 der Acker ist das Weltall; der gute Same sind die Anhänger des Reiches Gottes; das Unkraut sind die Anhänger des Bösen;
38 O campo é o mundo, e as boas sementes são o povo do reino. O joio são as pessoas que pertencem ao maligno,
39 der Feind, der das Unkraut säte, ist der Teufel; der Augenblick der Ernte ist das Ende einer Zeitperiode; die Schnitter sind die Boten Gottes.
39 e o inimigo que plantou o joio no meio do trigo é o diabo. A colheita é o fim dos tempos, e os que fazem a colheita são os anjos.
40 Wie nun das Unkraut zusammengetragen und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende einer jeden Zeitperiode geschehen.
40 “Da mesma forma que o joio é separado e queimado no fogo, assim será no fim dos tempos.
41 Der Menschensohn wird seine Geisterboten aussenden. Sie werden alles, was zur Sünde verleitet und alle Übeltäter aus seinem Reiche auslesen
41 O Filho do Homem enviará seus anjos, e eles removerão do reino tudo que produz pecado e todos que praticam o mal
42 und in den Feuerofen des Leidens werfen; da wird Heulen und Zähneknirschen sein.
42 e os lançarão numa fornalha ardente, onde haverá choro e ranger de dentes.
43 Dann werden die Gottestreuen im Reiche ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer das rechte Verständnis für meine Worte hat, der merke sich diese Lehre."
43 Então os justos brilharão como o sol no reino de seu Pai. Quem é capaz de ouvir, ouça com atenção!”
44 "Die Wahrheit über das Jenseits ist mit einem Schatz zu vergleichen, der in einem Acker vergraben liegt. Den fand jemand und grub ihn wieder ein. Dann ging er in seiner Freude über den Fund nach Hause, verkaufte sein ganzes Besitztum und kaufte sich diesen Acker."
44 “O reino dos céus é como um tesouro escondido que um homem descobriu num campo. Em seu entusiasmo, ele o escondeu novamente, vendeu tudo que tinha e, com o dinheiro da venda, comprou aquele campo.”
45 "Einer, der die Wahrheit über das Jenseits vernimmt, muss es machen, wie ein Kaufmann, der kostbare Perlen zu erwerben suchte.
45 “O reino dos céus também é como um negociante que procurava pérolas da melhor qualidade.
46 Als er eine besonders kostbare Perle entdeckt hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er besaß und kaufte die Perle."
46 Quando descobriu uma pérola de grande valor, vendeu tudo que tinha e, com o dinheiro da venda, comprou a tal pérola.”
47 "Ferner geht es im Jenseits ähnlich zu, wie bei einem Fischfang mit dem Schleppnetz. Man wirft das Schleppnetz ins Meer, und Fische jeder Art fangen sich darin.
47 “O reino dos céus é, ainda, como uma rede de pesca que foi lançada ao mar e pegou peixes de todo tipo.
48 Ist es voll, so zieht man es ans Boot heran. Dann setzt man sich hin und sammelt die schönen Fische in Gefäße, die unbrauchbaren aber wirft man wieder zurück ins Meer.
48 Quando a rede estava cheia, os pescadores a arrastaram até a praia, sentaram-se e juntaram os peixes bons em cestos, jogando fora os ruins.
49 So wird es auch am Ende einer jeden Zeitperiode sein. Die Geisterboten werden ausgehen und die Bösen aus den Gottesfürchtigen heraussondern
49 Assim será no fim dos tempos. Os anjos virão, separarão os perversos dos justos
50 und sie zurück in den Feuerofen des Leidens werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. -
50 e os lançarão na fornalha ardente, onde haverá choro e ranger de dentes.
51 Habt ihr das alles verstanden?"
51 Vocês entendem todas essas coisas?” “Sim”, responderam eles.
52 Sie antworteten: "Ja." - Dann fuhr er fort: "Seht, so kann man einen Lehrer, der sich seine Kenntnisse in der Schule der Geisterwelt Gottes erworben hat, mit einem Familienvater vergleichen, der aus seinem reichen Wahrheitsschatz Neues und Altes hervorholt."
52 Então ele acrescentou: “Todo mestre da lei que se torna discípulo no reino dos céus é como o dono de uma casa que tira do seu tesouro verdades preciosas, tanto novas como velhas”.
53 Nach Beendigung dieser Gleichnisreden ging er von da weiter.
53 Quando Jesus terminou de contar essas parábolas, deixou aquela região
54 Er kam in seine Vaterstadt Nazareth und predigte dort in der Synagoge. Seine Worte machten einen solchen Eindruck auf die Zuhörer, dass einer den andern fragte: "Woher hat dieser all die Weisheit und die Kraft seiner Rede?
54 e voltou para Nazaré, cidade onde tinha morado. Enquanto ensinava na sinagoga, todos se admiravam e perguntavam: “De onde lhe vêm a sabedoria e o poder para realizar milagres?
55 Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt seine Mutter nicht Maria, und heißen seine Brüder nicht Jakobus, Johannes, Simon und Judas?
55 Não é esse o filho do carpinteiro? Conhecemos Maria, sua mãe, e também seus irmãos, Tiago, José, Simão e Judas.
56 Leben nicht auch seine Schwestern alle hier in unserm Ort?
56 Todas as suas irmãs moram aqui, entre nós. Onde ele aprendeu todas essas coisas?”.
57 Woher hat der denn das alles?" So wandten sie sich von ihm ab. Jesus aber sagte zu ihnen: "Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Heimat und in seiner eigenen Familie."
57 E sentiam-se muito ofendidos. Então Jesus lhes disse: “Um profeta recebe honra em toda parte, menos em sua cidade e entre sua própria família”.
58 Und weil man nicht an ihn glaubte, wirkte er dort auch nicht viele Wunder.
58 E, por causa da incredulidade deles, realizou ali apenas uns poucos milagres.
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