Lucas 8
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARC
1 In der folgenden Zeit zog er durch das Land, von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, lehrte auf den öffentlichen Plätzen und verkündete die Heilsbotschaft vom Reiche Gottes. In seiner Begleitung waren seine zwölf Jünger
1 E aconteceu, depois disso, que andava de cidade em cidade e de aldeia em aldeia, pregando e anunciando o evangelho do Reino de Deus; e os doze iam com ele,
2 und einige Frauen, die er von der Besessenheit und andern Krankheiten geheilt hatte. Dazu gehörten Maria, mit dem Beinamen Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren;
2 e também algumas mulheres que haviam sido curadas de espíritos malignos e de enfermidades: Maria, chamada Madalena, da qual saíram sete demônios;
3 ferner Johanna, die Frau des Chuza, eines Verwalters des Herodes, Susanna und viele andere, die mit ihrem Vermögen für seine Bedürfnisse sorgten.
3 e Joana, mulher de Cuza, procurador de Herodes, e Suzana, e muitas outras que o serviam com suas fazendas.
4 Eines Tages war wieder eine ungeheure Volksmenge um ihn, die noch vermehrt wurde durch den Zustrom der Einwohner der betreffenden Stadt. Bei dieser Gelegenheit trug er ihnen folgendes Gleichnis vor:
4 E, ajuntando-se uma grande multidão, e vindo ter com ele gente de todas as cidades, disse por parábolas:
5 "Ein Sämann ging aus und säte seinen Samen. Beim Säen fiel nun ein Teil des Samens auf den festgetretenen Feldpfad und wurde zertreten, und die Vögel fraßen ihn auf.
5 Um semeador saiu a semear a sua semente, e, quando semeava, caiu alguma junto do caminho e foi pisada, e as aves do céu a comeram.
6 Ein anderer Teil fiel auf felsige Stellen im Acker. Kaum war er aufgegangen, da verdorrte er, weil ihm die Feuchtigkeit fehlte.
6 E outra caiu sobre pedra e, nascida, secou-se, pois que não tinha umidade.
7 Ein anderer Teil fiel mitten unter die Distelkeime. Diese gingen mit auf und erstickten ihn.
7 E outra caiu entre espinhos, e, crescendo com ela os espinhos, a sufocaram;
8 Ein anderer endlich fiel auf guten Boden. Er ging auf und trug hundertfältige Frucht." Nach diesen Worten rief er aus: "Wer das rechte Verständnis dafür hat, der merke es sich!"
8 E outra caiu em boa terra e, nascida, produziu fruto, cento por um. Dizendo ele estas coisas, clamava: Quem tem ouvidos para ouvir, que ouça.
9 Da fragten ihn seine Jünger nach dem Sinn des Gleichnisses.
9 E os seus discípulos o interrogaram, dizendo: Que parábola é esta?
10 "Euch ist es gegeben", - entgegnete er - "die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen. Den andern aber müssen sie in Gleichnissen vorgetragen werden, damit sie sehen und doch nicht sehen, hören und doch nichts verstehen.
10 E ele disse: A vós vos é dado conhecer os mistérios do Reino de Deus, mas aos outros, por parábolas, para que, vendo, não vejam e, ouvindo, não entendam.
11 Die Deutung des Gleichnisses ist folgende: Der Same ist das Wort Gottes.
11 Esta é, pois, a parábola: a semente é a palavra de Deus;
12 Bei denen der Same auf den festgetretenen Feldpfad fiel, sind die, welche Gottes Wort hören. Aber sofort kommt der Teufel und nimmt es ihnen aus dem Herzen fort, damit sie nicht zum Glauben gelangen und dadurch gerettet werden.
12 e os que
13 Bei denen der Same auf felsige Stellen fiel, sind die, welche das Wort der Wahrheit mit Freuden annehmen, sobald sie es zum erstenmal hören. Doch es schlägt bei ihnen keine Wurzel. Sie glauben eine Zeitlang, aber zur Zeit, wo sie eine Probe zu bestehen haben, fallen sie ab.
13 e os que estão sobre pedra, estes são os que, ouvindo a palavra, a recebem com alegria, mas, como não têm raiz, apenas creem por algum tempo e, no tempo da tentação, se desviam;
14 Bei denen der Same unter die Disteln fiel, das sind solche, die das Wort der Wahrheit hörten; doch sie haben soviel zu tun mit ihren irdischen Sorgen, mit Geldverdienen und den Vergnügungen des Alltagslebens, dass das Wort Gottes in all dem vollständig untergeht und nicht zur Frucht heranreifen kann.
14 e a que caiu entre espinhos, esses são os que ouviram, e, indo por diante, são sufocados com os cuidados, e riquezas, e deleites da vida, e não dão fruto com perfeição;
15 Bei denen der Same auf guten Boden fiel, sind die, welche das vernommene Gotteswort in gutem Herzen bewahren und es durch beharrliche Arbeit zur Reife bringen. -
15 e a que caiu em boa terra, esses são os que, ouvindo a palavra, a conservam num coração honesto e bom e dão fruto com perseverança.
16 Niemand zündet ein Licht an und deckt es dann mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett; sondern auf einen Leuchter stellt er es, damit alle beim Betreten des Raumes den Lichtschein sehen können.
16 E ninguém, acendendo uma candeia, a cobre com algum vaso ou
17 Es gibt ja überhaupt nichts Verborgenes, von dem nicht die Hülle genommen wird, und kein Geheimnis, das nicht allgemein bekannt würde und ans Tageslicht käme.
17 Porque não há coisa oculta que não haja de manifestar-se, nem escondida que não haja de saber-se e vir à luz.
18 Sehet einmal zu, auf welche Weise ihr euch meine Worte erklärt. Wer nämlich an einer empfangenen Gabe Gottes treu festhält, der wird noch weitere Gaben erhalten; wer aber daran nicht treu festhält, dem wird auch die Gabe noch genommen, die er zuerst besaß."
18 Vede, pois, como ouvis, porque a qualquer que tiver lhe será dado, e a qualquer que não tiver até o que parece ter lhe será tirado.
19 Seine Mutter und seine Brüder kamen an und wollten zu ihm. Aber wegen der dichtgedrängten Volksmenge war es ihnen nicht möglich.
19 E foram ter com ele sua mãe e seus irmãos e não podiam aproximar-se dele, por causa da multidão.
20 Da teilte man ihm mit: "Dahinten stehen deine Mutter und deine Brüder und wollen zu dir."
20 E foi-lhe dito: Estão lá fora tua mãe e teus irmãos, que querem ver-te.
21 Er gab zur Antwort: "Nur die betrachte ich als meine Mutter und meine Brüder, welche Gottes Wort hören und befolgen."
21 Mas, respondendo ele, disse-lhes: Minha mãe e meus irmãos são aqueles que ouvem a palavra de Deus e a executam.
22 Eines Tages bestieg er aus eigenem innern Antrieb ein Boot. Seine Jünger stiegen mit ihm ein. Da sagte er zu ihnen: "Wir wollen auf die andere Seite des Sees fahren." So stießen sie denn vom Lande ab.
22 E aconteceu que, num daqueles dias, entrou num barco com seus discípulos e disse-lhes: Passemos para a outra banda do lago. E partiram.
23 Während der Fahrt schlief er ein. Plötzlich fegte ein furchtbarer Sturm über den See dahin. Das Boot füllte sich mit Wasser, und sie gerieten in Lebensgefahr.
23 E, navegando eles, adormeceu; e sobreveio uma tempestade de vento no lago, e o barco enchia-se de água, estando eles em perigo.
24 Da traten sie zu ihm und weckten ihn mit dem Ruf: "Herr, Herr, wir gehen unter!" Sofort stand er auf, gab Sturm und Wogen seine strengen Befehle und alles wurde ruhig, und der Meeresspiegel glättete sich.
24 E, chegando-se a ele, o despertaram, dizendo: Mestre, Mestre, estamos perecendo. E ele, levantando-se, repreendeu o vento e a fúria da água; e cessaram, e fez-se bonança.
25 Dann wandte er sich an seine Jünger mit den Worten: "Wo bleibt denn euer Gottvertrauen?" Zittern und Staunen hatte diese erfasst, und einer fragte den andern: "Wer kann das wohl sein? Sturm und Wogen gibt er seine Befehle, und sie müssen ihm gehorchen!"
25 E disse-lhes: Onde está a vossa fé? E eles, temendo, maravilharam-se, dizendo uns aos outros: Quem é este, que até aos ventos e à água manda, e lhe obedecem?
26 Sie fuhren dann nach dem Lande der Gerasener, das Galiläa gegenüber liegt.
26 E navegaram para a terra dos gadarenos, que está defronte da Galileia.
27 Kaum war er dort ans Land gestiegen, da kam ihm von der Stadt her ein Mann entgegen, der schon seit geraumer Zeit von bösen Geistern besessen war. Er hatte keine Kleider an und hielt sich auch nicht in menschlichen Wohnungen auf, sondern in den Grabkammern.
27 E, quando desceu para terra, saiu-lhe ao encontro, vindo da cidade, um homem que, desde muito tempo, estava possesso de demônios e não andava vestido nem habitava em qualquer casa, mas nos sepulcros.
28 Als er Jesus erblickte, stieß er einen furchtbaren Schrei aus und rief: "Was hast du mit mir vor, du Sohn des Allerhöchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht!"
28 E, quando viu a Jesus, prostrou-se diante dele, exclamando e dizendo com alta voz: Que tenho eu contigo Jesus, Filho do Deus Altíssimo? Peço-te que não me atormentes.
29 Jesus war nämlich gerade im Begriff, dem bösen Geist den Befehl zu erteilen: "Fahre aus dem Manne aus!" Denn schon manches Mal hatte er Besitz von ihm ergriffen. Zwar hatte man in solchen Fällen versucht, ihn in Fesseln und Ketten zu legen und einzusperren. Aber jedesmal zerriss er die Ketten und wurde von dem Dämon in die Einöden getrieben.
29 Porque tinha ordenado ao espírito imundo que saísse daquele homem; pois já havia muito tempo que o arrebatava. E guardavam-no preso com grilhões e cadeias; mas, quebrando as prisões, era impelido pelo demônio para os desertos.
30 Jesus richtete nun die Frage an ihn: "Wie ist dein Name?" Seine Antwort lautete: "Mein Name ist Legion'!" Es waren nämlich viele Dämonen in ihm.
30 E perguntou-lhe Jesus, dizendo: Qual é o teu nome? E ele disse: Legião; porque tinham entrado nele muitos demônios.
31 Dann flehten sie ihn immer wieder an, er möchte sie doch nicht in den Abgrund der Hölle schicken.
31 E rogavam-lhe que os não mandasse para o abismo.
32 Zufällig weidete dort an einem Bergesabhang eine Schweineherde. Sie baten ihn um Erlaubnis, in die Schweine fahren zu dürfen. Er gestattete es ihnen.
32 E andava pastando ali no monte uma manada de muitos porcos; e rogaram-lhe que lhes concedesse entrar neles; e concedeu-lho.
33 Da fuhren die Dämonen aus dem Manne aus und in die Schweine hinein. Die Herde stürmte den Abhang hinab in den See und ertrank.
33 E, tendo saído os demônios do homem, entraram nos porcos, e a manada precipitou-se de um despenhadeiro no lago e afogou-se.
34 Bei diesem Anblick flohen die Hirten und meldeten den Vorfall in der Stadt und auf den Gehöften.
34 E aqueles que os guardavam, vendo o que acontecera, fugiram e foram anunciá-lo na cidade e nos campos.
35 Da eilten die Leute aus der Stadt herbei. Sie sahen, wie der frühere Besessene jetzt ganz vernünftig und anständig gekleidet zu den Füßen Jesu saß.
35 E saíram a ver o que tinha acontecido e vieram ter com Jesus. Acharam, então, o homem de quem haviam saído os demônios, vestido e em seu juízo, assentado aos pés de Jesus; e temeram.
36 Bei diesem Anblick gerieten sie in Schrecken. Die Augenzeugen erzählten ihnen dann, wie der Besessene geheilt worden sei.
36 E os que tinham visto contaram-lhes também como fora salvo aquele endemoninhado.
37 Darauf baten ihn alle Bewohner der Stadt und auch die Landbevölkerung des Gebietes der Gerasener, er möchte doch ihr Land verlassen. Denn eine gewaltige Angst hatte sie ergriffen. Jesus bestieg sein Boot und war schon im Begriffe abzufahren,
37 E toda a multidão da terra dos gadarenos ao redor lhe rogou que se retirasse deles, porque estavam possuídos de grande temor. E, entrando ele no barco, voltou.
38 da bat ihn der Mann, aus dem die Dämonen ausgefahren waren, doch bei ihm bleiben zu dürfen. Er aber schickte ihn heim mit den Worten:
38 E aquele homem de quem haviam saído os demônios rogou-lhe que o deixasse estar com ele; mas Jesus o despediu, dizendo:
39 "Gehe nach Hause und erzähle dort, eine wie große Wohltat dir Gott erwiesen hat!" Auf dem Heimweg erzählte er in der ganzen Stadt, wie Großes Jesus an ihm getan habe.
39 Torna para tua casa e conta quão grandes E ele foi apregoando por toda a cidade quão grandes coisas Jesus lhe tinha feito.
40 Das Volk bereitete Jesus bei seiner Rückkehr einen freudigen Empfang. Denn alle hatten sehnsüchtig auf ihn gewartet.
40 E aconteceu que, quando voltou Jesus, a multidão o recebeu, porque todos o estavam esperando.
41 Da kam ein Mann namens Jairus zu ihm. Dieser war damals Synagogenvorsteher. Er warf sich vor ihm nieder und bat ihn, in sein Haus zu kommen.
41 E eis que chegou um varão de nome Jairo, que era príncipe da sinagoga; e, prostrando-se aos pés de Jesus, rogava-lhe que entrasse em sua casa;
42 Denn er hatte nur eine Tochter, im Alter von zwölf Jahren, und diese lag am Sterben. Auf dem Hinweg drängte sich eine dichte Volksmenge um ihn.
42 porque tinha uma filha única, quase de doze anos, que estava à morte. E, indo ele, apertava-o a multidão.
43 Darunter befand sich eine Frau, die schon seit zwölf Jahren am Blutfluss litt, und die niemand hatte heilen können.
43 E uma mulher, que tinha um fluxo de sangue, havia doze anos, e gastara com os médicos todos os seus haveres, e por nenhum pudera ser curada,
44 Sie drängte sich nahe an ihn heran und berührte seinen Mantel. Sofort hörte der Blutfluss bei ihr auf.
44 chegando por detrás dele, tocou na orla da sua veste, e logo estancou o fluxo do seu sangue.
45 Jesus hatte gemerkt, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war und fragte: "Wer hat mich berührt?" Keiner wollte es jedoch getan haben. Da sagte Petrus und die andern, die bei ihm waren; "Meister! Das Volk drängt sich doch von allen Seiten an dich heran und stößt fortwährend gegen dich."
45 E disse Jesus: Quem E, negando todos, disse Pedro e os que estavam com ele: Mestre, a multidão te aperta e te oprime, e dizes: Quem é que me tocou?
46 Jesus - aber erwiderte: "Es hat mich jemand absichtlich angefasst. Denn ich merkte, wie eine Kraft von mir ausging."
46 E disse Jesus: Alguém me tocou, porque bem conheci que de mim saiu virtude.
47 Nun sah die Frau, dass sie die Sache nicht länger verheimlichen konnte. Zitternd kam sie herbei, fiel vor ihm nieder und bekannte vor dem ganzen Volke, aus welchem Grunde sie ihn berührt habe, und wie sie sofort gesund geworden sei.
47 Então, vendo a mulher que não podia ocultar-se, aproximou-se tremendo e, prostrando-se ante ele, declarou-lhe diante de todo o povo a causa por que lhe havia tocado e como logo sarara.
48 "Meine Tochter", - entgegnete Jesus - "dein gläubiges Vertrauen hat dir Rettung gebracht; gehe in Frieden!"
48 E ele lhe disse: Tem bom ânimo, filha, a tua fé te salvou; vai em paz.
49 Während er noch redete, kamen die Boten aus dem Hause des Synagogenvorstehers zu diesem mit der Meldung: "Deine Tochter ist tot. Du brauchst also den Meister nicht weiter zu belästigen."
49 Estando ele ainda falando, chegou um da casa do príncipe da sinagoga, dizendo: A tua filha já está morta; não incomodes o Mestre.
50 Jesus hörte dies und sagte zum Synagogenvorsteher: "Verzage nicht! Habe nur Vertrauen, und sie wird wieder zum Leben kommen!"
50 Jesus, porém, ouvindo- o, respondeu-lhe, dizendo: Não temas; crê somente, e será salva.
51 Er ging nun zu dem Hause, ließ aber niemand mit hineingehen als nur den Petrus, Jakobus und Johannes und die Eltern des Mädchens.
51 E, entrando em casa, a ninguém deixou entrar, senão a Pedro, e a Tiago, e a João, e ao pai, e a mãe da menina.
52 Alles weinte und wehklagte um die Tote. Er aber sagte: "Weinet doch nicht! Sie ist ja gar nicht tot, sondern schläft nur!"
52 E todos choravam e a pranteavam; e ele disse: Não choreis; não está morta, mas dorme.
53 Da lachten sie ihn aus; denn sie wussten nur zu gut, dass sie tot war.
53 E riam-se dele, sabendo que estava morta.
54 Er fasste nun das Mädchen bei der Hand und rief ihr zu: "Mädchen, wache auf!"
54 Mas ele, pegando-lhe na mão, clamou, dizendo: Levanta-te, menina!
55 Sofort kehrte ihr Geist in sie zurück und sie erhob sich. Er sagte, man möge ihr zu essen geben.
55 E o seu espírito voltou, e ela logo se levantou; e Jesus mandou que lhe dessem de comer.
56 Ihre Eltern waren vor Staunen ganz außer sich. Er verbot ihnen, über den Vorfall mit irgend jemand zu sprechen.
56 E seus pais ficaram maravilhados, e ele lhes mandou que a ninguém dissessem o que havia sucedido.
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