Lucas 20

Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARA

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ARA Almeida Revista e Atualizada 1993
1 Eines Tages lehne er wieder im Tempel und erklärte die Heilsbotschaft Gottes. Da traten die Oberpriester und Schriftgelehrten mit den Ältesten des Volkes auf ihn zu
1 Aconteceu que, num daqueles dias, estando Jesus a ensinar o povo no templo e a evangelizar, sobrevieram os principais sacerdotes e os escribas, juntamente com os anciãos,
2 und stellten die Frage an ihn: "Sprich! Mit was für einer Vollmacht tust du dies, und wer ist es, der dir das Recht dazu erteilt hat?"
2 e o arguiram nestes termos: Dize-nos: com que autoridade fazes estas coisas? Ou quem te deu esta autoridade?
3 Er antwortete ihnen: "Ich will euch eine Gegenfrage stellen:
3 Respondeu-lhes: Também eu vos farei uma pergunta; dizei-me:
4 Stammte die Taufe, die Johannes spendete, vom Himmel oder von Menschen?"
4 o batismo de João era dos céus ou dos homens?
5 Da überlegten sie sich die Frage und dachten: Sagen wir: 'vom Himmel' - dann wird er uns vorhalten: Warum habt ihr ihm denn keinen Glauben geschenkt?'
5 Então, eles arrazoavam entre si: Se dissermos: do céu, ele dirá: Por que não acreditastes nele?
6 Sagen wir aber: 'von Menschen' - so wird das ganze Volk uns steinigen; denn es ist überzeugt, dass Johannes ein Prophet Gottes war.
6 Mas, se dissermos: dos homens, o povo todo nos apedrejará; porque está convicto de ser João um profeta.
7 Darum gaben sie ihm die Antwort, sie wüssten nicht, woher sie stamme.
7 Por fim, responderam que não sabiam.
8 "Dann sage auch ich nicht", - entgegnete Jesus - "mit welchem Recht ich dies tue."
8 Então, Jesus lhes replicou: Pois nem eu vos digo com que autoridade faço estas coisas.
9 Nun wandte er sich wieder ans Volk und erzählte ihnen folgendes Gleichnis: "Ein Mann legte einen Weinberg an und verpachtete ihn an Winzer.
9 A seguir, passou Jesus a proferir ao povo esta parábola: Certo homem plantou uma vinha, arrendou-a a lavradores e ausentou-se do país por prazo considerável.
10 Dann ging er für längere Zeit außer Landes. Zu dem Termin, an dem der Pachtzins fällig war, sandte er einen Knecht zu den Winzern, damit sie den vereinbarten Teil von dem Ertrag des Weinbergs als Pachtzins an ihn ablieferten. Aber die Winzer misshandelten den Knecht und schickten ihn mit leeren Händen zurück.
10 No devido tempo, mandou um servo aos lavradores para que lhe dessem do fruto da vinha; os lavradores, porém, depois de o espancarem, o despacharam vazio.
11 Da sandte er einen andern Knecht. Aber auch ihn misshandelten und beschimpften sie und schickten auch ihn mit leeren Händen zurück.
11 Em vista disso, enviou-lhes outro servo; mas eles também a este espancaram e, depois de o ultrajarem, o despacharam vazio.
12 Er sandte dann noch einen dritten. Auch diesen schlugen sie blutig und schickten ihn ebenfalls mit leeren Händen zurück.
12 Mandou ainda um terceiro; também a este, depois de o ferirem, expulsaram.
13 Da sagte sich der Herr des Weinberges: 'Was soll ich machen? - Gut, ich will meinen Sohn - meinen Liebling - zu ihnen senden; - vielleicht werden sie doch vor ihm Achtung haben.'
13 Então, disse o dono da vinha: Que farei? Enviarei o meu filho amado; talvez o respeitem.
14 Doch kaum wurden die Winzer seiner ansichtig, da steckten sie die Köpfe zusammen und flüsterten einander zu: 'Das ist der Erbe! Wir wollen ihn töten; dann fällt das Erbe an uns.'
14 Vendo-o, porém, os lavradores, arrazoavam entre si, dizendo: Este é o herdeiro; matemo-lo, para que a herança venha a ser nossa.
15 So stießen sie ihn denn aus dem Weinberg hinaus und schlugen ihn tot. Was wird nun der Herr des Weinbergs mit diesen machen? -
15 E, lançando-o fora da vinha, o mataram. Que lhes fará, pois, o dono da vinha?
16 Er wird kommen und diese Winzer umbringen und den Weinberg an andere verpachten." - "Davor behüte uns Gott!" - riefen die Zuhörer.
16 Virá, exterminará aqueles lavradores e passará a vinha a outros. Ao ouvirem isto, disseram: Tal não aconteça!
17 Jesus schaute sie jedoch mit ernsten Blicken an und sprach: "Was bedeuten denn die Worte der Schrift: 'Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.
17 Mas Jesus, fitando-os, disse: Que quer dizer, pois, o que está escrito:
18 Jeder, der auf diesen Stein fällt, bleibt zerschmettert liegen; auf wen aber der Stein fällt, den wird er zermalmen'?"
18 Todo o que cair sobre esta pedra ficará em pedaços; e aquele sobre quem ela cair ficará reduzido a pó.
19 Da suchten ihn die Schriftgelehrten und Oberpriester noch in derselben Stunde festzunehmen; denn sie hatten wohl gemerkt, dass er das Gleichnis gegen sie gerichtet hatte. Aber sie fürchteten sich vor dem Volke.
19 Naquela mesma hora, os escribas e os principais sacerdotes procuravam lançar-lhe as mãos, pois perceberam que, em referência a eles, dissera esta parábola; mas temiam o povo.
20 Um ihm eine Falle zu stellen, sandten sie Spione ab, die sich den Anschein gesetzestreuer Leute gaben, um ihn durch seine eignen Worte ins Netz zu locken, und ihn dann der Gewalt des Statthalters auszuliefern.
20 Observando-o, subornaram emissários que se fingiam de justos para verem se o apanhavam em alguma palavra, a fim de entregá-lo à jurisdição e à autoridade do governador.
21 Diese kleideten nun die Frage in folgende Worte; "Meister, wir wissen, dass du deine Worte und Lehren in voller Aufrichtigkeit vorträgst, auch dabei keinerlei Rücksicht auf Menschen nimmst, sondern den Weg zu Gott wahrheitsgemäß verkündest.
21 Então, o consultaram, dizendo: Mestre, sabemos que falas e ensinas retamente e não te deixas levar de respeitos humanos, porém ensinas o caminho de Deus segundo a verdade;
22 Sage uns nun: Ist es recht, dass wir dem Kaiser Kopfsteuer zahlen oder ist es nicht recht?"
22 é lícito pagar tributo a César ou não?
23 Da er ihre böse Absicht durchschaute, erwiderte er ihnen:
23 Mas Jesus, percebendo-lhes o ardil, respondeu:
24 "Zeigt mir eine Steuermünze! Wessen Bild und Aufschrift trägt sie?" Sie antworteten: "Des Kaisers." -
24 Mostrai-me um denário. De quem é a efígie e a inscrição? Prontamente disseram: De César. Então, lhes recomendou Jesus:
25 "So gebt denn" - sagte er - "dem Kaiser, was dem Kaiser zusteht und Gott, was Gott zusteht!"
25 Dai, pois, a César o que é de César e a Deus o que é de Deus.
26 Es war ihnen also nicht gelungen, ihn im Beisein des ganzen Volkes mit dieser Frage zu fangen; und ganz verblüfft über seine Antwort, schwiegen sie.
26 Não puderam apanhá-lo em palavra alguma diante do povo; e, admirados da sua resposta, calaram-se.
27 Nachher traten einige Saduzäer an ihn heran. Da sie die Auferstehung leugnen, erzählten sie ihm folgende Geschichte:
27 Chegando alguns dos saduceus, homens que dizem não haver ressurreição,
28 "Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Bruder stirbt, der eine Frau hat, aber kinderlos blieb, so soll sein Bruder die Frau heiraten und für seinen verstorbenen Bruder das Geschlecht fortpflanzen.
28 perguntaram-lhe: Mestre, Moisés nos deixou escrito que, se morrer o irmão de alguém, sendo aquele casado e não deixando filhos, seu irmão deve casar com a viúva e suscitar descendência ao falecido.
29 Nun waren da sieben Brüder. Der erste nahm eine Frau und starb kinderlos.
29 Ora, havia sete irmãos: o primeiro casou e morreu sem filhos;
30 Darauf heiratete der zweite Bruder die Frau;
30 o segundo e o terceiro também desposaram a viúva;
31 dann der dritte und so nach und nach alle sieben; und alle starben, ohne Kinder zu hinterlassen.
31 igualmente os sete não tiveram filhos e morreram.
32 Zuletzt starb auch die Frau.
32 Por fim, morreu também a mulher.
33 Wem wird diese nun am Tage der Auferstehung als Frau angehören? Alle sieben haben sie ja zur Frau gehabt."
33 Esta mulher, pois, no dia da ressurreição, de qual deles será esposa? Porque os sete a desposaram.
34 Jesus entgegnete ihnen: "Die Kinder dieser Weltzeit suchen sich als Männer ihre Frauen und als Frauen ihre Männer.
34 Então, lhes acrescentou Jesus: Os filhos deste mundo casam-se e dão-se em casamento;
35 Diejenigen aber, die würdig befunden wurden, an jener Weltzeit und an der Auferstehung von den Toten teilzunehmen, brauchen sich als Mann keine Frau und als Frau keinen Mann zu suchen.
35 mas os que são havidos por dignos de alcançar a era vindoura e a ressurreição dentre os mortos não casam, nem se dão em casamento.
36 Es ist dann nicht mehr ihre Bestimmung, zu sterben, sondern sie sind den Engeln gleich, weil sie Kinder der Auferstehung sind.
36 Pois não podem mais morrer, porque são iguais aos anjos e são filhos de Deus, sendo filhos da ressurreição.
37 Dass aber die Toten wirklich auferweckt werden, hat auch Mose in der Erzählung vom Dornbusch klar zum Ausdruck gebracht; denn er nennt den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs.
37 E que os mortos hão de ressuscitar, Moisés o indicou no trecho referente à sarça, quando chama ao Senhor o Deus de Abraão, o Deus de Isaque e o Deus de Jacó.
38 Gott ist aber doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Denn ihm kommen alle wieder zum Leben."
38 Ora, Deus não é Deus de mortos, e sim de vivos; porque para ele todos vivem.
39 Auf diese Antwort hin sagten mehrere Schriftgelehrte: "Meister, du hast sie mit deiner Antwort völlig geschlagen!"
39 Então, disseram alguns dos escribas: Mestre, respondeste bem!
40 Und sie wagten nicht mehr, eine weitere Frage an ihn zu stellen.
40 Dali por diante, não ousaram mais interrogá-lo.
41 Nun richtete auch er eine Frage an sie: "Wie kann man behaupten", - sagte er - "der Messias sei ein Sohn Davids?
41 Mas Jesus lhes perguntou: Como podem dizer que o Cristo é filho de Davi?
42 Sagt doch David selbst im Buch der Psalmen: 'Der Herr spricht zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,
42 Visto como o próprio Davi afirma no livro dos Salmos:
43 bis ich deine Feinde dir zu Füßen gelegt habe.'
43 até que eu ponha os teus inimigos por estrado dos teus pés.
44 David nennt den Messias also seinen 'Herrn'; wie kann er da sein 'Sohn' sein?"
44 Assim, pois, Davi lhe chama Senhor, e como pode ser ele seu filho?
45 Dann richtete er folgende Worte an seine Jünger und zwar so, dass das ganze Volk es hören konnte: -
45 Ouvindo-o todo o povo, recomendou Jesus a seus discípulos:
46 "Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die so gern in langen Gewändern einhergehen und sich in der Öffentlichkeit begrüßen lassen; die so gerne die ersten Sitze in den Synagogen und die Ehrenplätze bei den Gastmählern einnehmen; -
46 Guardai-vos dos escribas, que gostam de andar com vestes talares e muito apreciam as saudações nas praças, as primeiras cadeiras nas sinagogas e os primeiros lugares nos banquetes;
47 die der Witwen Eigentum in ihrer Habsucht an sich zu reißen suchen, indem sie zum Schein lange Gebete gegen Bezahlung für sie verrichten. Sie werden ein um so härteres Strafurteil über sich ergehen lassen müssen.
47 os quais devoram as casas das viúvas e, para o justificar, fazem longas orações; estes sofrerão juízo muito mais severo.

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