Lucas 19
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs NAA
1 Jesus kam dann nach Jericho und ging durch die Stadt hindurch.
1 Entrando em Jericó, Jesus atravessava a cidade.
2 Darin wohnte ein Mann namens Zachäus. Er war ein Oberzöllner und sehr wohlhabend.
2 Eis que um homem rico, chamado Zaqueu, chefe dos publicanos,
3 Er hätte so gern aus nächster Nähe gesehen, was dieser Jesus wohl für ein Mann sei. Doch wegen der großen Volksmenge konnte er es nicht; denn er war klein von Gestalt.
3 procurava ver quem era Jesus, mas não podia, por causa da multidão, por ser ele de pequena estatura.
4 So suchte er denn einen größeren Vorsprung vor den andern zu gewinnen und kletterte auf einen Feigenbaum, um ihn besser zu sehen; denn dort musste er vorbeikommen.
4 Então, correndo adiante, subiu num sicômoro a fim de ver Jesus, porque ele havia de passar por ali.
5 Als nun Jesus an dieser Stelle anlangte, sah er ihn und rief ihm zu: "Zachäus, steige schnell herab; denn ich muss heute bei dir einkehren."
5 Quando Jesus chegou àquele lugar, olhando para cima, disse:
6 Eilends kletterte er vom Baume herunter und nahm ihn mit großer Freude bei sich auf.
6 Zaqueu desceu depressa e o recebeu com alegria.
7 Als die Umstehenden dies sahen, ging ein Murren durch ihre Reihen, und es fielen die Worte: "Bei einem öffentlichen Sünder ist er eingekehrt und weilt als Gast in seinem Hause."
7 Todos os que viram isto murmuravam, dizendo que Jesus tinha se hospedado com um homem pecador.
8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sagte: "Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich denen geben, die nichts besitzen; und wenn ich einem zuviel abverlangt habe, so will ich es vierfach ersetzen."
8 Zaqueu, por sua vez, se levantou e disse ao Senhor: — Senhor, vou dar a metade dos meus bens aos pobres. E, se roubei alguma coisa de alguém, vou restituir quatro vezes mais.
9 Jesus gab ihnen zur Antwort: "Heute ist diesem Haus Heil widerfahren; denn auch er ist ein Sohn Abrahams.
9 Então Jesus lhe disse:
10 Der Menschensohn ist ja gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren war."
10 Porque o Filho do Homem veio buscar e salvar o perdido.
11 Da sie seinen Worten gespannt lauschten, setzte er seine Belehrung fort. Und weil er in der Nähe von Jerusalem war, und die Leute meinten, das Erscheinen der Geisterwelt Gottes stehe unmittelbar bevor, erzählte er ihnen folgendes Gleichnis:
11 Ouvindo eles estas coisas, Jesus contou uma parábola, visto estar perto de Jerusalém e lhes parecer que o Reino de Deus havia de manifestar-se imediatamente.
12 "Ein Mann aus hochedlem Geschlecht reiste in ein fernes Land, um dort als König seine Herrschaft anzutreten und dann wieder zurückzukehren.
12 Por isso, Jesus disse:
13 Er rief nun zehn seiner Beamten zu sich und gab ihnen zusammen zwanzigtausend Mark mit dem Auftrag: 'Macht während meiner Abwesenheit Geschäfte damit!'
13 Chamou dez dos seus servos, confiou-lhes dez minas e disse-lhes: “Negociem até que eu volte.”
14 Seine Mitbürger aber hassten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser unser König wird.'
14 Mas os seus concidadãos o odiavam e enviaram após ele uma embaixada, dizendo: “Não queremos que este reine sobre nós.”
15 Als er nun nach Empfang der Königswürde zurückkehrte, ließ er die Beamten, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte erfahren, was sie damit ausgerichtet hätten.
15 — Quando ele voltou, depois de ter tomado posse do reino, mandou chamar os servos a quem tinha dado o dinheiro, a fim de saber quanto tinham conseguido ganhar em seus negócios.
16 Der erste kam und sagte: 'Herr, deine zweitausend Mark haben sich verzehnfacht.' -
16 — O primeiro se apresentou e disse: “Senhor, a sua mina rendeu dez.”
17 'O du guter Knecht', - erwiderte der Herr - 'weil du im Kleinen so zuverlässig warst, sollst du die Verwaltung von zehn Städten haben!'
17 O senhor lhe disse: “Muito bem, servo bom! E porque você foi fiel no pouco, terá autoridade sobre dez cidades.”
18 Der zweite kam und sagte: 'Herr, deine zweitausend Mark haben sich verfünffacht'.
18 — O segundo servo veio e disse: “Senhor, a sua mina rendeu cinco.”
19 Diesem gab er die Antwort: 'Und du sollst Statthalter über fünf Städte sein!'
19 A este o senhor disse: “Você terá autoridade sobre cinco cidades.”
20 Dann kam der dritte und sagte: 'Herr! Hier sind deine zweitausend Mark. Ich habe sie in einem Tuch bis jetzt wohl verwahrt.
20 — Então veio outro servo, dizendo: “Senhor, aqui está a sua mina, que eu guardei embrulhada num lenço.
21 Denn ich hatte Furcht vor dir, weil du ein überstrenger Mann bist; du willst Geld erheben, wo du keins angelegt hast und willst ernten, wo du nicht sätest.' -
21 Porque tive medo do senhor, que é homem rigoroso. O senhor retira o que não depositou e colhe o que não semeou.”
22 'Du schlechter Beamter!' - sagte der Herr - Nach deinen eigenen Worten will ich dich richten. Du wusstest also, dass ich ein strenger Mann sei; dass ich Geld zu erheben suche, wo ich keins angelegt habe und ernten will, wo ich nicht säte.
22 Mas o senhor respondeu: “Servo mau, eu o julgarei usando as suas próprias palavras. Você sabia que eu sou homem rigoroso, que retiro o que não depositei e colho o que não semeei.
23 Warum hast du da denn nicht mein Geld auf eine Bank gebracht? Dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen abgehoben'.
23 Por que você não pôs o meu dinheiro no banco? E, então, na minha vinda, eu o receberia com juros.”
24 Darauf befahl er den Umstehenden: 'Nehmt ihm die zweitausend Mark ab und gebt sie dem, der die zwanzigtausend Mark hat.
24 — E disse aos que estavam ali: “Tirem dele a mina e deem ao que tem as dez.”
25 — ausente —
25 Eles ponderaram: “Senhor, ele já tem dez.”
26 Denn ich versichere euch: Jedem, der eine Gabe benutzt, werden weitere Gaben hinzugegeben; wer sie aber nicht verwertet, dem wird auch die noch genommen, die er zuerst hatte.
26 Ao que o senhor respondeu: “Pois eu declaro a vocês que a todo o que tem será dado ainda mais; mas ao que não tem, até o que tem lhe será tirado.
27 Was nun diese meine Feinde betrifft, die mich nicht zum König haben wollten, so bringt sie hierher und haut sie vor meinen Augen nieder! Den unnützen Beamten aber werfet hinaus in die äußerste Finsternis; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.'
27 Mas quanto a esses meus inimigos, que não quiseram que eu reinasse sobre eles, tragam-nos aqui e os matem na minha presença.”
28 Nach diesen Worten ging Jesus weiter auf dem Weg nach Jerusalem.
28 E, depois de dizer isto, Jesus prosseguia a sua viagem para Jerusalém.
29 Als er in die Nähe von Bethphage und Bethanien kam, die am Fuße des sogenannten Ölbergs liegen, sandte er zwei von seinen Jüngern voraus mit dem Auftrag:
29 E aconteceu que, ao aproximar-se de Betfagé e de Betânia, junto ao monte das Oliveiras, Jesus enviou dois dos seus discípulos,
30 "Geht in das Dorf, das vor euch liegt. Gleich am Eingang werdet ihr ein Eselfüllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her!
30 dizendo-lhes:
31 Sollte euch jemand zur Rede stellen, so gebt ihm einfach die Antwort: 'Der Herr benötigt es!'" -
31 Se alguém perguntar: “Por que o estão desprendendo?”, respondam assim: “Porque o Senhor precisa dele.”
32 Die Boten gingen hin und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte.
32 E, indo os que foram mandados, acharam tudo conforme Jesus lhes tinha dito.
33 Als sie das Füllen losbanden, fragten die Leute, denen es gehörte: "Warum bindet ihr unser Füllen los?"
33 Quando eles estavam soltando o jumentinho, os donos do animal disseram: — Por que estão desprendendo o jumentinho?
34 Sie gaben zur Antwort: "Der Herr benötigt es!"
34 Eles responderam: — Porque o Senhor precisa dele.
35 Dann brachten sie das Füllen zu Jesus, legten ihre Mäntel darauf und ließen Jesus aufsitzen.
35 Então trouxeram o jumentinho até Jesus e, pondo as suas capas sobre o animal, ajudaram Jesus a montar.
36 Als er weiter ritt, breitete die Volksmenge die Mäntel als Teppich für die Hufe des Reittieres vor ihm aus.
36 À medida que Jesus avançava, as pessoas estendiam as suas capas no caminho.
37 Als er gerade im Begriff war, den Ölberg hinab zu reiten, begann die ganze Schar seiner Jünger Gott zu loben wegen all der wunderbaren Taten, deren Zeugen sie gewesen waren, und riefen:
37 E, quando Jesus se aproximava da descida do monte das Oliveiras, toda a multidão dos discípulos começou, com muita alegria, a louvar a Deus em alta voz, por todos os milagres que tinham visto.
38 "Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hochgelobt sei der König! Friede sei in dem niedern Geisterreich und Jubel in den höchsten Himmelssphären!"
38 Diziam: “Bendito é o Rei que vem em nome do Senhor! Paz no céu e glória nas maiores alturas!”
39 Da wandten sich einige von den Pharisäern, die sich unter das Volk gemischt hatten, mit den Worten an ihn: "Meister, verbiete solches deinen Jüngern!"
39 Alguns dos fariseus lhe disseram em meio à multidão: — Mestre, repreenda os seus discípulos!
40 Er gab ihnen jedoch zur Antwort: "Ich sage euch, wenn diese schwiegen, würden die Steine laut aufschreien."
40 Mas Jesus respondeu:
41 Als er sich Jerusalem näherte und der Stadt ansichtig wurde, weinte er über sie und brach in die Klage aus:
41 Quando Jesus ia chegando a Jerusalém, vendo a cidade, chorou por ela,
42 "Wenn doch auch du und zwar an dem Tage, der für dich bestimmt war, - die Gnade Gottes erkannt hättest, die dir den Frieden bringen sollte! Nun aber blieb sie leider deinen Augen verborgen.
42 dizendo:
43 So werden denn Tage kommen, an denen deine Feinde einen Wall gegen dich aufwerfen, dich ringsum einschließen und von allen Seiten bedrängen werden.
43 Pois virão dias em que os seus inimigos cercarão você de trincheiras e apertarão o cerco por todos os lados;
44 Ja, sie werden dich dem Erdboden gleichmachen und deine Kinder zu Boden schmettern und in deinem ganzen Umkreis keinen Stein auf dem andern lassen, zur Strafe dafür, dass du auf den Zeitpunkt nicht geachtet hast, wo das erbarmende Auge Gottes auf dich gerichtet war."
44 e vão arrasar você e matar todos os seus moradores. Não deixarão pedra sobre pedra, porque você não reconheceu o tempo em que Deus veio visitá-la.
45 Dann betrat er den Tempel und machte sich daran, die Verkäufer und Käufer die darin waren, hinauszutreiben; die Tische der Geldwechsler stieß er um; ebenso die Bänke der Taubenhändler, indem er ihnen allen zurief:
45 Depois, entrando no templo, Jesus começou a expulsar os que ali vendiam,
46 "Es steht geschrieben: 'Mein Haus soll ein Bethaus sein; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht'." -
46 dizendo-lhes:
47 Er lehrte dann täglich im Tempel.
47 Diariamente, Jesus ensinava no templo. Os principais sacerdotes, os escribas e os maiorais do povo procuravam tirar-lhe a vida,
48 Doch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten samt den sonstigen Führern des Volkes trachteten ihm nach dem Leben. Sie fanden aber keine günstige Gelegenheit, ihr Vorhaben auszuführen; denn das ganze Volk war stets eng um ihn geschart, um seinen Worten zu lauschen.
48 mas não achavam uma forma de fazer isso, porque todo o povo, ao ouvi-lo, era cativado por ele.
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