Lucas 18

Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARC

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ARC Almeida Revista e Corrigida 2009
1 Um sie darüber zu belehren, dass man beharrlich beten müsse und des Betens nicht überdrüssig werden dürfe, führte er ihnen folgendes Beispiel an:
1 E contou-lhes também uma parábola sobre o dever de orar sempre e nunca desfalecer,
2 "In einer Stadt lebte ein Richter, der weder Gott fürchtete, noch auf irgend einen Menschen Rücksicht nahm.
2 dizendo: Havia numa cidade
3 In derselben Stadt lebte auch eine Witwe. Diese kam immer wieder zu jenem Richter mit der Bitte: 'Schaffe mir doch endlich Recht gegenüber meinem Widersacher!'
3 Havia também naquela mesma cidade
4 Doch eine geraume Zeit hindurch störte sich der Richter nicht daran. Schließlich aber besann er sich eines Bessern, indem er sich sagte: Wenn ich mich auch vor keinem Gott fürchte und auf keinen Menschen Rücksicht nehme,
4 E, por algum tempo, não quis; mas, depois, disse consigo: Ainda que não temo a Deus, nem respeito os homens,
5 so will ich dieser Witwe doch endlich zu ihrem Recht verhelfen; denn mit ihrem ewigen Klagen wird sie mir lästig, und am Ende kommt sie noch und wird in ihrer Erregung handgreiflich gegen mich."
5 todavia, como esta viúva me molesta, hei de fazer-lhe justiça, para que enfim não volte e me importune muito.
6 "Habt ihr gehört", - fuhr nun der Herr fort -"was dieser ungerechte Richter sagte?
6 E disse o Senhor: Ouvi o que diz o injusto juiz.
7 Sollte nun Gott nicht auch seinen Auserwählten Recht verschaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch mit seiner Hilfe eine Zeitlang zögern mag?
7 E Deus não fará justiça aos seus escolhidos, que clamam a ele de dia e de noite, ainda que tardio para com eles?
8 Ganz gewiss wird er ihnen gar bald Recht verschaffen. Doch, wird der Menschensohn, der hernieder gekommen ist, auf Erden auch den erforderlichen Glauben vorfinden?
8 Digo-vos que, depressa, lhes fará justiça. Quando, porém, vier o Filho do Homem, porventura, achará fé na terra?
9 Zur Beschämung gewisser Leute, die auf ihr eigenes Rechttun pochen und auf alle Mitmenschen mit Geringschätzung herabsehen, erzählte er ihnen folgendes Gleichnis:
9 E disse também esta parábola a uns que confiavam em si mesmos, crendo que eram justos, e desprezavam os outros:
10 "Zwei Männer gingen hinauf in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
10 Dois homens subiram ao templo, a orar; um, fariseu, e o outro, publicano.
11 Der Pharisäer stand in stolzer Haltung da und betete bei sich: 'O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin, wie die andern Menschen - ich bin kein Räuber, kein Betrüger, kein Ehebrecher, bin auch nicht, wie dieser Zöllner da.
11 O fariseu, estando em pé, orava consigo desta maneira: Ó Deus, graças te dou, porque não sou como os demais homens, roubadores, injustos e adúlteros; nem ainda como este publicano.
12 Zweimal in der Woche faste ich und gebe den Zehnten von allen meinen Einkünften.' -
12 Jejuo duas vezes na semana
13 Der Zöllner dagegen blieb am Eingange stehen und getraute sich nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und betete: 'O Gott, sei mir Sünder gnädig!' -
13 O publicano, porém, estando em pé, de longe, nem ainda queria levantar os olhos ao céu, mas batia no peito, dizendo: Ó Deus, tem misericórdia de mim, pecador!
14 Glaubt mir, dieser ging nach Hause mit einem Herzen, das Gott wohlgefälliger war, als das jenes Pharisäers. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden."
14 Digo-vos que este desceu justificado para sua casa, e não aquele; porque qualquer que a si mesmo se exalta será humilhado, e qualquer que a si mesmo se humilha será exaltado.
15 Die Leute pflegten ihre kleinen Kinder zu Jesus zu bringen, damit er ihnen die Hände auflege. Jedesmal, wenn die Jünger dies sahen, fuhren sie die Leute barsch an.
15 E traziam-lhe também crianças, para que ele as tocasse; e os discípulos, vendo isso, repreendiam-nos.
16 Jesus aber rief ihnen die tadelnden Worte zu: "Lasst doch die Kinder zu mir kommen und wehret es ihnen nicht! Denn jenen, die das Herz eines Kindes haben, wird die Verbindung mit der Geisterwelt Gottes zu teil. Ich betone noch einmal:
16 Mas Jesus, chamando-as para si, disse: Deixai vir a mim os pequeninos e não os impeçais, porque dos tais é o Reino de Deus.
17 Wer die Verbindung mit der Geisterwelt Gottes nicht mit einem kindlichen Herzen anzunehmen bereit ist, wird niemals Zutritt zu dieser Geisterwelt erlangen."
17 Em verdade vos digo que qualquer que não receber o Reino de Deus como uma criança não entrará nele.
18 Einmal richtete ein Vorsteher die Frage an ihn: "Guter Meister, was muss ich tun, um des zukünftigen Lebens teilhaftig zu werden?" Jesus gab ihm zur Antwort:
18 E perguntou-lhe um certo príncipe, dizendo: Bom Mestre, que hei de fazer para herdar a vida eterna?
19 "Warum nennst du mich 'gut'? Keiner ist gut als nur Einer: nämlich Gott.
19 Jesus lhe disse: Por que me chamas bom? Ninguém há bom, senão um,
20 Was deine Frage betrifft, so kennst du ja die Gebote: du sollst nicht ehebrechen, nicht töten, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, deinen Vater und deine Mutter ehren!" -
20 Sabes os mandamentos: Não adulterarás, não matarás, não furtarás, não dirás falso testemunho, honra a teu pai e a tua mãe.
21 "Das alles habe ich von Jugend auf gehalten", entgegnete dieser.
21 E disse ele: Todas essas coisas tenho observado desde a minha mocidade.
22 Darauf erwiderte ihm Jesus: "Nur eins fehlt dir noch: verkaufe all dein Besitztum und verteile den Erlös unter die gänzlich Armen, dann wirst du Reichtümer im Jenseits haben! Dann komme und begleite mich!"
22 E, quando Jesus ouviu isso, disse-lhe: Ainda te falta uma coisa: vende tudo quanto tens, reparte-
23 Bei diesen Worten wurde jener äußerst niedergeschlagen; denn er war sehr reich.
23 Mas, ouvindo ele isso, ficou muito triste, porque era muito rico.
24 Als ihn Jesus so traurig da stehen sah, sagte er: "Wie schwer ist es doch für die Begüterten, in Verbindung mit dem Geisterreich Gottes zu kommen!
24 E, vendo Jesus que ele ficara muito triste, disse: Quão dificilmente entrarão no Reino de Deus os que têm riquezas!
25 Ja, es ist leichter, dass ein Kamel [Strick] durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher die Verbindung mit der Geisterwelt Gottes erlangt."
25 Porque é mais fácil entrar um camelo pelo fundo de uma agulha do que entrar um rico no Reino de Deus.
26 Da sagten die Zuhörer: "Welcher Reiche kann dann überhaupt noch gerettet werden?"
26 E os que ouviram isso disseram: Logo, quem pode salvar-se?
27 Jesus antwortete: "Was bei den Menschen unmöglich ist, ist dennoch möglich bei Gott."
27 Mas ele respondeu: As
28 Da ergriff Petrus das Wort: "Siehe", - sagte er - "wir gehören zu denen, die alles, was sie ihr Eigen nannten, preisgegeben haben und dir nachgefolgt sind."
28 E disse Pedro: Eis que nós deixamos tudo e te seguimos.
29 Jesus entgegnete ihm: "Seid überzeugt, dass noch niemand Haus oder Weib, Geschwister, Eltern oder Kinder in diesem Leben verlassen hat, um in Verbindung mit der Geisterwelt Gottes zu kommen,
29 E ele lhes disse: Na verdade vos digo que ninguém há, que tenha deixado casa, ou pais, ou irmãos, ou mulher, ou filhos pelo Reino de Deus
30 ohne dass er schon im Diesseits viel Wertvolleres dafür erhalten hätte und im Jenseits das zukünftige Leben."
30 e não haja de receber muito mais neste mundo e, na idade vindoura, a vida eterna.
31 Dann nahm er die Zwölf beiseite und sagte zu ihnen: "Wir ziehen jetzt hinauf nach Jerusalem. Dort wird alles in Erfüllung gehen, was die Propheten von dem Menschensohn geschrieben haben.
31 E, tomando consigo os doze, disse-lhes: Eis que subimos a Jerusalém, e se cumprirá no Filho do Homem tudo o que pelos profetas foi escrito.
32 Denn er wird den Ungläubigen ausgeliefert, verspottet und angespieen werden;
32 Pois há de ser entregue aos gentios e escarnecido, injuriado e cuspido;
33 man wird ihn geißeln und töten, und am dritten Tage wird er auferstehen."
33 e, havendo-
34 Doch sie konnten das alles nicht fassen; der Sinn seiner Worte blieb ihnen dunkel, und sie begriffen nicht, was er damit sagen wollte.
34 E eles nada disso entendiam, e esta palavra lhes era encoberta, não percebendo o que se lhes dizia.
35 Als er in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.
35 E aconteceu que, chegando ele perto de Jericó, estava um cego assentado junto do caminho, mendigando.
36 Als er nun hörte, dass so viele Menschen an ihm vorbeigingen, fragte er, was das wohl zu bedeuten habe.
36 E, ouvindo passar a multidão, perguntou que era aquilo.
37 Man sagte ihm, Jesus von Nazareth komme vorüber.
37 E disseram-lhe que Jesus, o Nazareno, passava.
38 Da rief er, so laut er konnte: "Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!"
38 Então, clamou, dizendo: Jesus, Filho de Davi, tem misericórdia de mim!
39 Die ihm am nächsten waren, fuhren ihn an, er solle still sein. Er aber schrie um so mehr; "Sohn Davids, erbarme dich meiner!"
39 E os que iam passando repreendiam-no para que se calasse; mas ele clamava ainda mais: Filho de Davi, tem misericórdia de mim!
40 Jesus blieb stehen und befahl, ihn zu ihm zu bringen. Als er nahe bei ihm war, richtete Jesus die Frage an ihn:
40 Então, Jesus, parando, mandou que lho trouxessem; e, chegando ele, perguntou-lhe,
41 "Was willst du denn, dass ich für dich tun soll?" - "Herr", - antwortete jener - "ich möchte mein Augenlicht wieder haben." -
41 dizendo: Que queres que te faça? E ele disse: Senhor, que eu veja.
42 "Du sollst es wieder haben!" - entgegnete Jesus. "Dein gläubiges Vertrauen hat dir Heilung gebracht."
42 E Jesus lhe disse: Vê; a tua fé te salvou.
43 Sofort konnte er sehen und schloss sich ihm an. Er pries Gott, und die ganze Volksmenge, die Zeuge dieses Vorfalls war, stimmte in den Lobpreis Gottes ein.
43 E logo viu e seguia-o, glorificando a Deus. E todo o povo, vendo isso, dava louvores a Deus.

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