Lucas 15
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARIB
1 Die sich besonders nahe an Jesus herandrängten, um seinen Worten zu lauschen, waren die Zöllner und jene, die in der Öffentlichkeit als Sünder betrachtet wurden.
1 Ora, chegavam-se a ele todos os publicanos e pecadores para o ouvir.
2 Das gab den Pharisäern und Schriftgelehrten Veranlassung, bei jeder sich bietenden Gelegenheit darüber zu murren, indem sie sagten:
2 E os fariseus e os escribas murmuravam, dizendo: Este recebe pecadores, e come com eles.
3 "Die Sünder nimmt dieser Mensch bei sich auf und legt sich mit ihnen zu Tisch." Als Antwort darauf erzählte ihnen Jesus folgendes Beispiel:
3 Então ele lhes propôs esta parábola:
4 "Nehmen wir an, einer von euch hätte hundert Schafe, und eins davon käme ihm abhanden. Würde er da nicht die neunundneunzig auf der Weide lassen und das vermisste suchen gehen, bis er es findet?
4 Qual de vós é o homem que, possuindo cem ovelhas, e perdendo uma delas, não deixa as noventa e nove no deserto, e não vai após a perdida até que a encontre?
5 Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es dann nicht voller Freude auf seine Schultern?
5 E achando-a, põe-na sobre os ombros, cheio de júbilo;
6 Und kommt er nach Hause, ruft er nicht seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf, das verloren war, wiedergefunden?
6 e chegando a casa, reúne os amigos e vizinhos e lhes diz: Alegrai-vos comigo, porque achei a minha ovelha que se havia perdido.
7 Glaubt mir, so wird auch im Himmel über einen einzigen Gottlosen, der sich bekehrt, mehr Freude sein, als über neunundneunzig gottestreue Seelen, die einer Bekehrung nicht bedürfen." -
7 Digo-vos que assim haverá maior alegria no céu por um pecador que se arrepende, do que por noventa e nove justos que não necessitam de arrependimento.
8 "Nehmen wir ein anderes Beispiel: Eine Frau hat zehn Silberstücke und verliert eins davon. Wird sie nicht ein Licht anzünden und das ganze Haus auskehren und eifrig suchen, bis sie es findet?
8 Ou qual é a mulher que, tendo dez dracmas e perdendo uma dracma, não acende a candeia, e não varre a casa, buscando com diligência até encontrá-la?
9 Und hat sie es gefunden, ruft sie dann nicht ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freuet euch mit mir; denn ich habe das Silberstück wieder gefunden, das ich verloren hatte?
9 E achando-a, reúne as amigas e vizinhas, dizendo: Alegrai-vos comigo, porque achei a dracma que eu havia perdido.
10 Ich versichere euch, dass dieselbe Freude bei den Engeln Gottes herrschen wird, wenn ein einziger Gottloser sich bekehrt. -
10 Assim, digo-vos, há alegria na presença dos anjos de Deus por um só pecador que se arrepende.
11 Als drittes Beispiel führte er an: "Ein Mann hatte zwei Söhne.
11 Disse-lhe mais: Certo homem tinha dois filhos.
12 Der jüngste sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zusteht! Der tat es auch und verteilte sein Vermögen unter die beiden.
12 O mais moço deles disse ao pai: Pai, dá-me a parte dos bens que me toca. Repartiu-lhes, pois, os seus haveres.
13 Kurz darauf packte der Jüngste alles zusammen und zog in die Fremde. Dort brachte er sein Vermögen in einem ausschweifenden Leben durch.
13 Poucos dias depois, o filho mais moço ajuntando tudo, partiu para um país distante, e ali desperdiçou os seus bens, vivendo dissolutamente.
14 Als er alles draufgetrieben hatte, entstand in jenem Lande eine schreckliche Hungersnot, und er litt zum ersten Mal in seinem Leben großen Mangel.
14 E, havendo ele dissipado tudo, houve naquela terra uma grande fome, e começou a passar necessidades.
15 Nach langem Hinundherwandern trat er schließlich bei einem Bürger jenes Landes in Dienst. Der schickte ihn auf sein Landgut, um die Schweine zu hüten.
15 Então foi encontrar-se a um dos cidadãos daquele país, o qual o mandou para os seus campos a apascentar porcos.
16 Gern hätte er mit den Schoten des Johannesbrotbaumes, die man als Schweinefutter verwendete, seinen Hunger gestillt. Aber niemand gestattete es ihm.
16 E desejava encher o estômago com as alfarrobas que os porcos comiam; e ninguém lhe dava nada.
17 Da ging er in sich und sprach zu sich selbst: All die vielen Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, und ich komme hier vor Hunger um.
17 Caindo, porém, em si, disse: Quantos empregados de meu pai têm abundância de pão, e eu aqui pereço de fome!
18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater zurückkehren und ihm meine Schuld bekennen. "Vater, - so will ich sagen - ich habe gesündigt gegen den Himmel und gegen dich;
18 Levantar-me-ei, irei ter com meu pai e dir-lhe-ei: Pai, pequei contra o céu e diante de ti;
19 ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Behandle mich wie einen deiner Tagelöhner!'
19 já não sou digno de ser chamado teu filho; trata-me como um dos teus empregados.
20 So machte er sich denn auf den Heimweg zu seinem Vater. Als er noch weit vom Vaterhause entfernt war, sah sein Vater ihn schon kommen und empfand tiefes Mitleid mit ihm. Er lief ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
20 Levantou-se, pois, e foi para seu pai. Estando ele ainda longe, seu pai o viu, encheu-se de compaixão e, correndo, lançou-se-lhe ao pescoço e o beijou.
21 'Vater', - stammelte der Sohn - 'ich habe gesündigt gegen den Himmel und gegen dich; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; behandle mich wie einen deiner Tagelöhner!'
21 Disse-lhe o filho: Pai, pequei conta o céu e diante de ti; já não sou digno de ser chamado teu filho.
22 Der Vater aber befahl seinen Knechten: 'Holt schnell das beste Gewand und legt es ihm an; steckt ihm einen Ring an seine Hand und gebt ihm Schuhe für seine Füße;
22 Mas o pai disse aos seus servos: Trazei depressa a melhor roupa, e vesti-lha, e ponde-lhe um anel no dedo e alparcas nos pés;
23 bringt das gemästete Kalb und schlachtet es und lasst uns essen und fröhlich sein!
23 trazei também o bezerro, cevado e matai-o; comamos, e regozijemo-nos,
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder zum Leben gekommen; er war verloren und ist soeben wiedergefunden worden'. Und es herrschte große Freude unter ihnen.
24 porque este meu filho estava morto, e reviveu; tinha-se perdido, e foi achado. E começaram a regozijar-se.
25 Sein ältester Sohn war draußen auf dem Felde. Als er heimkehrte und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
25 Ora, o seu filho mais velho estava no campo; e quando voltava, ao aproximar-se de casa, ouviu a música e as danças;
26 Da rief er einen von den Knechten und fragte ihn, was das zu bedeuten habe.
26 e chegando um dos servos, perguntou-lhe que era aquilo.
27 Dieser erzählte ihm: Dein Bruder ist zurückgekommen. Da ließ dein Vater vor Freude, dass er ihn gesund wieder hat, das gemästete Kalb schlachten.
27 Respondeu-lhe este: Chegou teu irmão; e teu pai matou o bezerro cevado, porque o recebeu são e salvo.
28 Darüber wurde der Älteste sehr aufgebracht und wollte nicht hinein gehen. Da kam der Vater zu ihm heraus und redete ihm gut zu.
28 Mas ele se indignou e não queria entrar. Saiu então o pai e instava com ele.
29 Doch er gab dem Vater zur Antwort: 'Sieh mal, Vater, ich diene dir nun schon so viele Jahre und habe noch nie irgend ein Gebot von dir übertreten; doch du gabst mir nicht ein einziges Mal ein Ziegenböcklein, dass ich ein Festessen mit meinen Freunden hätte halten können.
29 Ele, porém, respondeu ao pai: Eis que há tantos anos te sirvo, e nunca transgredi um mandamento teu; contudo nunca me deste um cabrito para eu me regozijar com meus amigos;
30 Aber deinem Sohn, der sein ganzes Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat und nun zurückkommt, dem lässt du das gemästete Kalb schlachten.' -
30 vindo, porém, este teu filho, que desperdiçou os teus bens com as meretrizes, mataste-lhe o bezerro cevado.
31 'Mein lieber Sohn', - entgegnete der Vater - 'du bist ja allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.
31 Replicou-lhe o pai: Filho, tu sempre estás comigo, e tudo o que é meu é teu;
32 Aber mussten wir uns denn nicht freuen und fröhlich sein, weil dieser dein Bruder, der tot war, wieder zum Leben kam; der verloren war und nun wiedergefunden wurde?'"
32 era justo, porém, regozijarmo-nos e alegramo-nos, porque este teu irmão estava morto, e reviveu; tinha-se perdido, e foi achado.
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