Atos 27
Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARC
1 So beschloss denn der Statthalter, den Paulus zum Kaiser zu senden, und der Tag unserer Abfahrt nach Italien wurde festgesetzt. Man übergab den Paulus und einige andere Gefangene einem Hauptmann der kaiserlichen Truppe namens Julius.
1 Como se determinou que havíamos de navegar para a Itália, entregaram Paulo e alguns outros presos a um centurião por nome Júlio, da Coorte Augusta.
2 Wir bestiegen ein Schiff aus Andramythium, das die Küstenplätze von Kleinasien anlaufen sollte und fuhren ab. In unserer Begleitung befand sich noch Aristarchus, ein Mazedonier aus Thessalonich. Am folgenden Tag legten wir in Sidon an.
2 E, embarcando nós em um navio adramitino, partimos navegando pelos lugares da costa da Ásia, estando conosco Aristarco, macedônio de Tessalônica.
3 Weil Julius den Paulus sehr zuvorkommend behandelte, erlaubte er ihm, seine Freunde in Sidon zu besuchen. Diese durften ihn mit allem versorgen, was für die Reise notwendig war.
3 E chegamos no dia seguinte a Sidom, e Júlio, tratando Paulo humanamente, lhe permitiu ir ver os amigos, para que cuidassem dele.
4 Bei unserer Weiterfahrt mussten wir wegen des Gegenwindes an der Ostseite von Cypern entlang fahren.
4 E, partindo dali, fomos navegando abaixo de Chipre, porque os ventos eram contrários.
5 Dann segelten wir an der Küste von Zilizien und Pamphylien vorbei und gelangten in fünfzehntägiger Fahrt nach Myra in Lyzien.
5 E, tendo atravessado o mar ao longo da Cilícia e Panfília, chegamos a Mirra, na Lícia.
6 Hier fand der Hauptmann ein alexandrinisches Schiff vor, das auf der Fahrt nach Italien war, und brachte uns auf dieses Schiff.
6 Achando ali o centurião um navio de Alexandria, que navegava para a Itália, nos fez embarcar nele.
7 Nach einer ziemlich langen und mühseligen Fahrt kamen wir in die Nähe von Knidos. Doch widriger Wind verhinderte uns, dort anzulegen. So fuhren wir an der Küste von Kreta hin auf Kap Salmone zu.
7 E, como por muitos dias navegássemos vagarosamente, havendo chegado apenas defronte de Cnido, não nos permitindo o vento ir mais adiante, navegamos abaixo de Creta, junto de Salmona.
8 In schwerer Fahrt fuhren wir an diesem Ort vorbei und gelangten an einen Platz, der Schönhafen hieß, nicht weit von der Stadt mit Namen Lasea.
8 E, costeando-a dificilmente, chegamos a um lugar chamado Bons Portos, perto do qual estava a cidade de Laseia.
9 Inzwischen war die Jahreszeit schon weit vorgeschritten; der große Festtag war bereits vorüber, und die Tage näherten sich, wo die Seefahrt sehr gefährlich zu werden pflegt. Da wandte sich Paulus an die Schiffsmannschaft mit den warnenden Worten:
9 Passado muito tempo, e sendo já perigosa a navegação, pois também o jejum já tinha passado, Paulo os admoestava,
10 "Ihr Männer! Ich sehe voraus, dass unsere Weiterfahrt mit Gefahr und großem Schaden nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern auch für unser Leben verbunden sein wird."
10 dizendo-lhes: Varões, vejo que a navegação há de ser incômoda e com muito dano, não só para o navio e a carga, mas também para a nossa vida.
11 Doch der Hauptmann schenkte dem Steuermann und dem Schiffskapitän mehr Glauben als den Worten des Paulus.
11 Mas o centurião cria mais no piloto e no mestre do que no que dizia Paulo.
12 Und da der Hafen zum Überwintern als ungeeignet erschien, fasste die Mehrzahl den Beschluss, die Weiterfahrt anzutreten, und wo möglich nach dem kretischen Hafen Phönix zu gelangen und dort zu überwintern. Denn dieser Hafen liegt gegen Südwestwind und Nordostwind geschützt.
12 E, como aquele porto não era cômodo para invernar, os mais deles foram de parecer que se partisse dali para ver se podiam chegar a Fenice, que é um porto de Creta que olha para a banda do vento da África e do Coro, e invernar ali.
13 Gerade setzte ein Südwind ein, und so glaubte man, den gefassten Beschluss ohne Gefahr verwirklichen zu können. Man lichtete die Anker und fuhr dicht an der Küste von Kreta hin.
13 E, soprando o vento sul brandamente, lhes pareceu terem já o que desejavam, e, fazendo-se de vela, foram de muito perto costeando Creta.
14 Doch es dauerte nicht lange, da brach von der Insel her ein Sturmwind los - der sogenannte Euroaquilo, das heißt Ost-Nordostwind.
14 Mas, não muito depois, deu nela um pé de vento, chamado Euroaquilão.
15 Das Schiff wurde vom Sturm mitgerissen und war dagegen vollständig machtlos. So mussten wir uns denn auf gut Glück treiben lassen.
15 E, sendo o navio arrebatado e não podendo navegar contra o vento, dando de mão a tudo, nos deixamos ir à toa.
16 Wir trieben unter einem Inselchen namens Klauda hin, und nur mit großer Mühe gelang es uns, das Rettungsboot zu sichern.
16 E, correndo abaixo de uma pequena ilha chamada Cauda, apenas pudemos ganhar o batel.
17 Man zog es an Bord empor und suchte es dadurch zu schützen, dass man es mit Tauen festband. Weil man auf die Sandbänke der Syrte zu geraten fürchtete, holte man die Segel herunter, und so ließen wir uns weiter treiben.
17 E, levado este para cima, usaram de todos os meios, cingindo o navio; e, temendo darem à costa na Sirte, amainadas as velas, assim foram à toa.
18 Wir hatten unter dem Sturm fürchterlich zu leiden.
18 Andando nós agitados por uma veemente tempestade, no dia seguinte, aliviaram o navio.
19 Am folgenden Tage warf man einen Teil der Ladung über Bord und ließ am dritten Tag das Schiffsgerät notgedrungen nachfolgen.
19 E, ao terceiro dia, nós mesmos, com as próprias mãos, lançamos ao mar a armação do navio.
20 Mehrere Tage hindurch waren weder Sonne, noch Sterne sichtbar. Der Sturm tobte ungeschwächt weiter. Da schwand uns schließlich alle Hoffnung auf Rettung. Niemand wollte mehr Nahrung zu sich nehmen.
20 E, não aparecendo, havia já muitos dias, nem sol nem estrelas, e caindo sobre nós uma não pequena tempestade, fugiu-nos toda a esperança de nos salvarmos.
21 Da trat Paulus unter die Leute und sagte: "Ihr Männer, ihr hättet auf mich hören und nicht von Kreta abfahren sollen; dann wäre uns dieses Ungemach und dieser Schaden erspart geblieben.
21 Havendo já muito que se não comia, então, Paulo, pondo-se em pé no meio deles, disse: Fora, na verdade, razoável, ó varões, ter-me ouvido a mim e não partir de Creta, e assim evitariam este incômodo e esta perdição.
22 Doch wie immer die Dinge jetzt auch liegen mögen, ich fordere euch auf, guten Mutes zu sein. Denn keiner von euch wird das Leben verlieren;
22 Mas, agora, vos admoesto a que tenhais bom ânimo, porque não se perderá a vida de nenhum de vós, mas somente o navio.
23 nur das Schiff ist verloren. In dieser Nacht stand nämlich ein Bote des Gottes vor mir, dem ich angehöre und dem ich auch diene, und sagte:
23 Porque, esta mesma noite, o anjo de Deus, de quem eu sou e a quem sirvo, esteve comigo,
24 'Fürchte dich nicht, Paulus! Du sollst vor den Kaiser treten; und siehe, Gott hat dir das Leben aller deiner Reisegefährten geschenkt.'
24 dizendo: Paulo, não temas! Importa que sejas apresentado a César, e eis que Deus te deu todos quantos navegam contigo.
25 Darum schöpfet neuen Mut, ihr Männer! Denn ich vertraue fest auf Gott, dass alles so kommen wird, wie es mir gesagt wurde.
25 Portanto, ó varões, tende bom ânimo! Porque creio em Deus que há de acontecer assim como a mim me foi dito.
26 Wir müssen jedoch an einer Insel stranden."
26 É, contudo, necessário irmos dar numa ilha.
27 Es war schon die vierzehnte Nacht, seitdem wir im adriatischen Meer umhertrieben. Da bemerkten die Schiffsleute um Mitternacht die Nähe von Land.
27 Quando chegou a décima quarta noite, sendo impelidos de uma e outra banda no mar Adriático, lá pela meia-noite, suspeitaram os marinheiros que estavam próximos de alguma terra.
28 Als sie nämlich das Senkblei auswarfen, stellten sie eine Tiefe von siebenunddreißig Meter fest. Als sie kurz darauf wieder loteten, waren es nur mehr siebzehn dreiviertel Meter.
28 E, lançando o prumo, acharam vinte braças; passando um pouco mais adiante, tornando a lançar o prumo, acharam quinze braças.
29 Weil man fürchtete, auf Klippen zu geraten, warf man vom Hinterteil des Schiffes vier Anker aus und erwartete mit Sehnsucht den Anbruch des Tages.
29 E, temendo ir dar em alguns rochedos, lançaram da popa quatro âncoras, desejando que viesse o dia.
30 Die Schiffsmannschaft suchte nun nach einer Gelegenheit, das Schiff zu verlassen. Unter dem Vorwand, auch an der Vorderseite des Schiffes Anker zu werfen, machten sie sich daran, das Rettungsboot ins Wasser zu lassen.
30 Procurando, porém, os marinheiros fugir do navio e tendo já deitado o batel ao mar, como que querendo lançar as âncoras pela proa,
31 Da sagte Paulus zu dem Hauptmann und seinen Soldaten: "Wenn diese Leute nicht auf dem Schiff bleiben, könnt ihr unmöglich gerettet werden."
31 disse Paulo ao centurião e aos soldados: Se estes não ficarem no navio, não podereis salvar-vos.
32 Sofort hieben die Soldaten die Taue des Rettungsbootes durch und ließen es ins Meer fallen.
32 Então, os soldados cortaram os cabos do batel e o deixaram cair.
33 Als der Tag graute, redete Paulus allen zu, Speise zu sich zu nehmen. "Heute sind es bereits vierzehn Tage", - sagte er - "dass ihr in Hangen und Bangen ohne hinreichende Nahrung durchhaltet und nichts Rechtes zu euch nahmt.
33 E, enquanto o dia vinha, Paulo exortava a todos a que comessem alguma coisa, dizendo: É já hoje o décimo quarto dia que esperais e permaneceis sem comer, não havendo provado nada.
34 Darum gebe ich euch den guten Rat: Nehmt Nahrung zu euch! Denn auch dies ist zu eurer Rettung notwendig. Keinem von euch wird ein Haar vom Haupte verloren gehen."
34 Portanto, exorto-vos a que comais alguma coisa, pois é para a vossa saúde; porque nem um cabelo cairá da cabeça de qualquer de vós.
35 Nach diesen Worten nahm er Brot, sprach im Beisein aller ein Gebet, brach das Brot, gab uns davon und begann dann selbst zu essen.
35 E, havendo dito isto, tomando o pão, deu graças a Deus na presença de todos e, partindo- o, começou a comer.
36 Da fassten alle neuen Mut und nahmen ebenfalls Speise zu sich.
36 E, tendo já todos bom ânimo, puseram-se também a comer.
37 Es waren unser im ganzen zweihundertsechsundsiebzig Personen auf dem Schiff.
37 E éramos ao todo no navio duzentas e setenta e seis almas.
38 Als sie sich durch Aufnahme von Nahrung gestärkt hatten, erleichterten sie das Schiff, indem sie die Getreideladung über Bord warfen.
38 Refeitos com a comida, aliviaram o navio, lançando o trigo ao mar.
39 Endlich wurde es Tag; doch man konnte das Land noch nicht erkennen. Nur eine Bucht mit flachem Strande wurde sichtbar. Auf diesen Strand wollten sie, wenn möglich, das Schiff auflaufen lassen.
39 E, sendo já dia, não reconheceram a terra; enxergaram, porém, uma enseada que tinha praia e consultaram-se sobre se deveriam encalhar nela o navio.
40 So kappten sie denn die Ankertaue und ließen sie in die See fallen. Gleichzeitig machten sie die Riemen von den beiden Steuerrudern los, stellten das Vorsegel gegen den Wind und hielten auf den Strand zu.
40 Levantando as âncoras, deixaram-no ir ao mar, largando também as amarras do leme; e, alçando a vela maior ao vento, dirigiram-se para a praia.
41 Dabei gerieten sie an eine Sandbank, auf die das Schiff auflief. Das Vorderteil des Schiffes bohrte sich tief in den Sand ein und saß darin unbeweglich fest. Das Hinterteil aber wurde durch die Gewalt der Wogen nach und nach auseinandergerissen.
41 Dando, porém, num lugar de dois mares, encalharam ali o navio; e, fixa a proa, ficou imóvel, mas a popa abria-se com a força das ondas.
42 Aus Furcht, die Gefangenen möchten durch Schwimmen zu entkommen suchen, wollten die Soldaten sie töten.
42 Então, a ideia dos soldados foi que matassem os presos para que nenhum fugisse, escapando a nado.
43 Weil jedoch der Hauptmann den Paulus am Leben erhalten wollte, hinderte er seine Mannschaft an der Ausführung ihres Vorhabens. Die, welche schwimmen konnten, ließ er zuerst ins Meer springen und sich ans Land retten.
43 Mas o centurião, querendo salvar a Paulo, lhes estorvou este intento; e mandou que os que pudessem nadar se lançassem primeiro ao mar e se salvassem em terra;
44 Die übrigen mussten teils auf Brettern, teils auf den verschiedenartigsten Schiffstrümmern das Ufer zu erreichen suchen. So gelang es allen, wohlbehalten an Land zu kommen.
44 e os demais, uns em tábuas e outros em coisas do navio. E assim aconteceu que todos chegaram à terra, a salvo.
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