Atos 16

Johannes Greber 1936 NT (GREB) vs ARIB

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ARIB Almeida Revisada Imprensa Bíblica
1 Auf seiner Wanderung durch die heidnische Bevölkerung dieser Gegenden gelangte er nach Derbe und Lystra. Hier traf er einen Jünger namens Timotheus. Seine Mutter war gläubige Jüdin und sein Vater Grieche.
1 Chegou também a Derbe e Listra. E eis que estava ali certo discípulo por nome Timóteo, filho de uma judia crente, mas de pai grego;
2 Schon die Brüder in Lystra und Ikonium hatten wiederholt in lobender Weise von ihm erzählt.
2 do qual davam bom testemunho os irmãos em Listra e Icônio.
3 Darum wünschte Paulus, ihn als Begleiter auf seinen Reisen zu haben. Doch mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden lebten, nahm er erst die Beschneidung an ihm vor.
3 Paulo quis que este fosse com ele e, tomando-o, o circuncidou por causa dos judeus que estavam naqueles lugares; porque todos sabiam que seu pai era grego.
4 Denn es war allgemein bekannt, dass sein Vater ein Grieche war. Auf ihrer Wanderung durch die Ortschaften predigten sie den Einwohnern und sprachen mit allem Freimut über den Herrn Jesus Christus; gleichzeitig teilten sie ihnen die Beschlüsse der Apostel und Ältesten in Jerusalem mit.
4 Quando iam passando pelas cidades, entregavam aos irmãos, para serem observadas, as decisões que haviam sido tomadas pelos apóstolos e anciãos em Jerusalém.
5 So wurden die Gemeinden innerlich immer mehr gefestigt und nahmen täglich auch an Zahl der Mitglieder zu.
5 Assim as igrejas eram confirmadas na fé, e dia a dia cresciam em número.
6 Bei ihrer Wanderung durch die Gebiete Phrygiens und Dalmatiens wurden sie von einem heiligen Geist daran gehindert, in diesem Teile Asiens mit irgend jemand über das Wort Gottes zu reden.
6 Atravessaram a região frígio-gálata, tendo sido impedidos pelo Espírito Santo de anunciar a palavra na Ásia;
7 So kamen sie an die Grenze von Mysien und versuchten nach Bithynien zu gelangen. Aber auch dies gestattete der vom Herrn gesandte Geist ihnen nicht.
7 e tendo chegado diante da Mísia, tentavam ir para Bitínia, mas o Espírito de Jesus não lho permitiu.
8 Deshalb gingen sie durch Mysien hindurch nach Troas.
8 Então, passando pela Mísia, desceram a Trôade.
9 Hier erschien dem Paulus eines Nachts im Zustand des Hellsehens eine Gestalt, die wie ein Mazedonier aussah. Sie stand dicht vor ihm und richtete an ihn folgende Bitte:
9 De noite apareceu a Paulo esta visão: estava ali em pé um homem da Macedônia, que lhe rogava: Passa à Macedônia e ajuda-nos.
10 "Komm nach Mazedonien herüber und hilf uns!" Als die Erscheinung geschwunden war, erzählte er uns, was er hellsehend geschaut hatte; wir waren der Ansicht, dass der Herr uns auf diese Weise aufgefordert habe, der Bevölkerung von Mazedonien die Heilsbotschaft zu verkünden.
10 E quando ele teve esta visão, procurávamos logo partir para a Macedônia, concluindo que Deus nos havia chamado para lhes anunciarmos o evangelho.
11 Am folgenden Morgen segelten wir von Troas ab und fuhren geradenwegs nach Samothrake;
11 Navegando, pois, de Trôade, fomos em direitura a Samotrácia, e no dia seguinte a Neápolis;
12 tags darauf nach Neapolis und von dort nach Philippi. Letzteres ist die Hauptstadt von Mazedonien und zugleich eine römische Kolonie.
12 e dali para Filipos, que é a primeira cidade desse distrito da Macedônia, e colônia romana; e estivemos alguns dias nessa cidade.
13 Hier hielten wir uns einige Tage auf. Am Sabbat gingen wir hinaus vor das Tor an einen Fluss, wo eine Gebetstätte zu sein schien. Wir setzten uns dort nieder und unterhielten uns mit den Frauen, die sich hier versammelt hatten.
13 No sábado saímos portas afora para a beira do rio, onde julgávamos haver um lugar de oração e, sentados, falávamos às mulheres ali reunidas.
14 Unter ihnen befand sich eine gottesfürchtige Frau, namens Lydia. Sie war eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira. Sie hörte aufmerksam zu, und der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie die Lehre annahm, die ihr Paulus vortrug. Sie ließ sich mit ihrem ganzen Hause taufen und richtete an uns folgende Bitte:
14 E certa mulher chamada Lídia, vendedora de púrpura, da cidade de Tiatira, e que temia a Deus, nos escutava e o Senhor lhe abriu o coração para atender às coisas que Paulo dizia.
15 "Wenn ihr die Überzeugung gewonnen habt, dass ich eine treue Anhängerin des Herrn bin, dann kommt in mein Haus und wohnt bei mir!" Und sie drängte uns, ihre Bitte zu erfüllen.
15 Depois que foi batizada, ela e a sua casa, rogou-nos, dizendo: Se haveis julgado que eu sou fiel ao Senhor, entrai em minha casa, e ficai ali. E nos constrangeu a isso.
16 Eines Tages waren wir auf dem Wege zu jener Gebetsstätte. Da begegnete uns eine Magd, aus der ein Geist sprach und zukünftige Dinge voraussagte.
16 Ora, aconteceu que quando íamos ao lugar de oração, nos veio ao encontro uma jovem que tinha um espírito adivinhador, e que, adivinhando, dava grande lucro a seus senhores.
17 Dadurch brachte sie ihren Dienstherren viel Geld ein. Sie kam Paulus und uns auf dem Fuße nach und schrie: "Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes, die euch den Weg zum Heil verkünden."
17 Ela, seguindo a Paulo e a nós, clamava, dizendo: São servos do Deus Altíssimo estes homens que vos anunciam um caminho de salvação.
18 So machte sie es viele Tage hindurch. Da wandte sich Paulus voll Unwillen an den Geist, der aus ihr redete und sprach: "Im Namen Jesu Christi befehle ich dir: Fahre von ihr aus!"
18 E fazia isto por muitos dias. Mas Paulo, perturbado, voltou-se e disse ao espírito: Eu te ordeno em nome de Jesus Cristo que saias dela. E na mesma hora saiu.
19 Und sofort fuhr er aus.
19 Ora, vendo seus senhores que a esperança do seu lucro havia desaparecido, prenderam a Paulo e Silas, e os arrastaram para uma praça à presença dos magistrados.
20 Als nun die Dienstherren der Magd sahen, dass ihnen die Einnahmequelle vernichtet war, die sie durch jene Magd hatten, ergriffen sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Marktplatz vor die Stadtobrigkeit und von dort vor die Stadtrichter. Hier erhoben sie folgende Anklage: "Diese Menschen stören die Ruhe in unserer Stadt.
20 E, apresentando-os aos magistrados, disseram: Estes homens, sendo judeus, estão perturbando muito a nossa cidade,
21 Es sind Juden. Sie lehren Gebräuche, die wir als Römer weder annehmen noch ausüben dürfen."
21 e pregam costumes que não nos é lícito receber nem praticar, sendo nós romanos.
22 Auch eine große Volksmenge ergriff für sie Partei und erhob ein wildes Geschrei gegen die Angeklagten. Die Stadtrichter ließen ihnen die Kleider vom Leibe reißen und sie auspeitschen.
22 A multidão levantou-se à uma contra eles, e os magistrados, rasgando-lhes os vestidos, mandaram açoitá-los com varas.
23 Man gab ihnen viele Peitschenhiebe und warf sie dann ins Gefängnis. Dem Gefängnisaufseher erteilte man den Befehl, sie in sicherem Gewahrsam zu halten.
23 E, havendo-lhes dado muitos açoites, os lançaram na prisão, mandando ao carcereiro que os guardasse com segurança.
24 Auf Grund dieses Befehles ließ dieser sie in den innersten Teil des Gefängnisses bringen und ihnen die Füße in den Block spannen.
24 Ele, tendo recebido tal ordem, os lançou na prisão interior e lhes segurou os pés no tronco.
25 Um Mitternacht beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Die Mitgefangenen hörten ihnen aufmerksam zu.
25 Pela meia-noite Paulo e Silas oravam e cantavam hinos a Deus, enquanto os presos os escutavam.
26 Da entstand plötzlich ein starkes Erdbeben, das die Grundmauern des Gefängnisses erschütterte. Alle Gefängnistüren sprangen auf, und allen Gefangenen fielen die Fesseln ab.
26 De repente houve um tão grande terremoto que foram abalados os alicerces do cárcere, e logo se abriram todas as portas e foram soltos os grilhões de todos.
27 Der Gefängnisaufseher fuhr aus dem Schlafe empor und eilte herbei. Als er die Gefängnistüren offen sah, glaubte er, die Gefangenen seien entflohen. Da zog er das Schwert und wollte sich das Leben nehmen.
27 Ora, o carcereiro, tendo acordado e vendo abertas as portas da prisão, tirou a espada e ia suicidar-se, supondo que os presos tivessem fugido.
28 Aber so laut er konnte, rief Paulus ihm zu: "Tue dir kein Leid an! Wir sind ja noch alle hier."
28 Mas Paulo bradou em alta voz, dizendo: Não te faças nenhum mal, porque todos aqui estamos.
29 Da rief jener nach Licht, stürzte damit zu der Zelle und fiel zitternd dem Paulus und Silas zu Füßen.
29 Tendo ele pedido luz, saltou dentro e, todo trêmulo, se prostrou ante Paulo e Silas
30 Dann führte er sie hinaus, nachdem er die übrigen Gefangenen wieder in sichern Gewahrsam gebracht hatte. Hierauf wandte er sich an die beiden mit den Worten: "Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?"
30 e, tirando-os para fora, disse: Senhores, que me é necessário fazer para me salvar?
31 Diese gaben ihm zur Antwort: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus Rettung finden."
31 Responderam eles: Crê no Senhor Jesus e serás salvo, tu e tua casa.
32 Nun verkündeten sie ihm und allen seinen Hausgenossen das Wort Gottes.
32 Então lhe pregaram a palavra de Deus, e a todos os que estavam em sua casa.
33 Da nahm er sie noch in derselben Stunde der Nacht mit sich, wusch ihnen die Striemen ab und ließ sich sofort mit allen seinen Hausgenossen taufen.
33 Tomando-os ele consigo naquela mesma hora da noite, lavou-lhes as feridas; e logo foi batizado, ele e todos os seus.
34 Danach führte er sie in. seine Wohnung hinauf, ließ ihnen den Tisch decken und war mit seinem ganzen Hause voll Freude darüber, dass er den Glauben an Gott erlangt hatte.
34 Então os fez subir para sua casa, pôs-lhes a mesa e alegrou-se muito com toda a sua casa, por ter crido em Deus.
35 Sofort bei Tagesanbruch kamen die Stadtrichter auf dem Marktplatz zusammen und unterhielten sich über das erfolgte Erdbeben. Eine große Furcht lag auf allen Gesichtern. Sie schickten ihre Gerichtsdiener ins Gefängnis und ließen dem Gefängnisaufseher sagen: "Lass jene Männer wieder frei, die gestern bei dir eingeliefert wurden!"
35 Quando amanheceu, os magistrados mandaram quadrilheiros a dizer: Soltai aqueles homens.
36 Dieser kam nun mit der Meldung zu Paulus: "Die Stadtrichter lassen euch sagen, dass ihr frei gelassen werden sollt. Gehet also jetzt hinaus und ziehet eures Weges!"
36 E o carcereiro transmitiu a Paulo estas palavras, dizendo: Os magistrados mandaram que fosseis soltos; agora, pois, saí e ide em paz.
37 Paulus gab jedoch den Gerichtsdienern zur Antwort: "Jene haben uns, obschon wir unschuldig und römische Bürger sind, ohne Verhör und gerichtliches Urteil öffentlich auspeitschen lassen und ins Gefängnis geworfen. Und nun wollen sie uns heimlich abschieben? O nein! Sie sollen vielmehr selbst hierher kommen und uns hinausführen."
37 Mas Paulo respondeu-lhes: Açoitaram-nos publicamente sem sermos condenados, sendo cidadãos romanos, e nos lançaram na prisão, e agora encobertamente nos lançam fora? De modo nenhum será assim; mas venham eles mesmos e nos tirem.
38 Die Gerichtsdiener überbrachten diese Antwort den Stadtrichtern. Als diese hörten, dass es römische Bürger seien, bekamen sie Angst.
38 E os quadrilheiros foram dizer aos magistrados estas palavras, e estes temeram quando ouviram que eles eram romanos;
39 In Begleitung vieler Freunde erschienen sie im Gefängnis und baten sie, doch das Gefängnis verlassen zu wollen. Sie brachten als Entschuldigung vor: "Wir kannten den wirklichen Sachverhalt nicht und wussten nicht, dass ihr unbescholtene Männer seiet." Dann führten sie die beiden hinaus und richteten die Bitte an sie: "Verlasset doch diese Stadt! Denn sonst könnte sich die Volksmenge wiederum zusammenrotten und vor uns Richtern ein Anklagegeschrei gegen euch erheben."
39 vieram, pediram-lhes desculpas e, tirando-os para fora, rogavam que se retirassem da cidade.
40 So verließen sie also das Gefängnis und begaben sich in die Wohnung der Lydia. Darauf besuchten sie noch die Brüder und erzählten ihnen alles, was der Herr ihnen erwiesen hatte. Sie sprachen ihnen Mut zu und verließen dann die Stadt.
40 Então eles saíram da prisão, entraram em casa de Lídia, e, vendo os irmãos, os confortaram, e partiram.

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