João 21

GerLeoNA28: Leonberger Bibel, NT (NA28) (SM_GERLEONA28)

1 Danach gab sich Jesus am Meer von Tiberias den Jüngern erneut zu erkennen. Er gab sich aber folgendermaßen zu erkennen:

2 Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der Didymos heißt, und Natanaël aus Kana in Galiläa und die [Söhne] des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern.

3 Simon Petrus sagt zu ihnen: „Ich gehe fischen.“ Sie sagen zu ihm: „Wir auch – wir kommen mit dir.“ Sie gingen hinaus, und sie stiegen in das Boot, aber in jener Nacht fingen sie nichts.

4 Als es aber schon Morgen wurde, stellte sich Jesus an das Ufer; die Jünger wussten jedoch nicht, dass es Jesus war.

5 Da sagt Jesus zu ihnen: „Kinder, habt ihr nicht etwas Beilage?“ Sie antworteten ihm: „Nein.“

6 Er aber sagte zu ihnen: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr etwas finden!“ Also warfen sie [das Netz] aus, aber sie konnten es nicht mehr einholen wegen der Menge der Fische.

7 Da sagt jener Jünger, den Jesus besonders mochte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“ Als nun Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, zog er das Gewand an (er war nämlich nackt), und er warf sich in das Meer,

8 die anderen Jünger aber kamen mit dem Boot (sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, sondern [nur] etwa zweihundert Ellen) und schleppten das Netz mit den Fischen.

9 Als sie nun an Land stiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer daliegen und Fisch daraufliegen und Brot.

10 Jesus sagt zu ihnen: „Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!“

11 Da stieg Simon Petrus hinauf, und er zog das Netz an Land, voll mit 153 großen Fischen. Und obwohl es so viele waren, riss das Netz nicht.

12 Jesus sagt zu ihnen: „Kommt her, frühstücken!“ Aber keiner der Jünger wagte es, ihn zu fragen: „Wer bist du?“, da sie wussten, dass es der Herr war.

13 Jesus kommt, und er nimmt das Brot, und er gibt es ihnen, genauso auch den Fisch.

14 Dies [war] bereits das dritte [Mal], [dass] Jesus sich den Jüngern zu erkennen gab, nachdem er von den Toten auferweckt worden war.

15 Als sie nun gefrühstückt hatten, sagt Jesus zu Simon Petrus: „Simon, [Sohn] des Johannes, liebst du mich mehr als sie?“ Er sagt zu ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ Er sagt zu ihm: „Weide meine Lämmer!“

16 Er sagt zu ihm wieder, ein zweites [Mal]: „Simon, [Sohn] des Johannes, liebst du mich?“ Er sagt zu ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ Er sagt zu ihm: „Hüte meine Schafe!“

17 Ein drittes [Mal] sagt er zu ihm: „Simon, [Sohn] des Johannes, hast du mich lieb?“ Petrus wurde traurig, dass er ein drittes [Mal] zu ihm sagte: „Hast du mich lieb?“ Und er sagt zu ihm: „Herr, du weißt alles, du merkst [doch], dass ich dich lieb habe.“ Jesus sagt zu ihm: „Weide meine Schafe!

18 Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und du bist gegangen, wohin du wolltest; aber wenn du alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und wird dich bringen, wohin du nicht willst.“

19 (Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen würde.) Und nachdem er dies gesagt hatte, sagt er zu ihm: „Folge mir!“

20 Petrus drehte sich um und sieht den Jünger folgen, den Jesus besonders mochte [und] der auch bei dem Mahl an seiner Brust gelehnt und gesagt hatte: „Herr, wer ist es, der dich verrät?“

21 Als nun Petrus diesen sah, sagt er zu Jesus: „Herr, und was [wird aus] ihm?“

22 Jesus sagt zu ihm: „Wenn ich will, dass er [am Leben] bleibt, bis ich komme, was [kümmert es] dich? Folge du mir!“

23 Da ging dieses Wort zu den Geschwistern aus, dass jener Jünger nicht sterben würde. Jesus hatte aber nicht zu ihm gesagt, dass er nicht sterben würde, sondern: „Wenn ich will, dass er [am Leben] bleibt, bis ich komme, was [kümmert es] dich?“

24 Dies ist der Jünger, der Zeugnis darüber ablegt und der diese [Dinge] aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis zuverlässig ist.

25 Es gibt aber noch viele andere [Dinge], die Jesus getan hat; wenn sie nacheinander aufgeschrieben würden, dann könnte auch die Welt selbst – denke ich – die Bücher nicht unterbringen, die zu schreiben wären.

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