1 Vielfach und mannigfaltig
2 Jetzt aber am Ende der Tage hat er zu uns geredet durch den Sohn. Den hat er zum Erben aller Dinge bestimmt
3 Der ist der Abglanz seiner Herrlichkeit
4 Dadurch ist er so weit erhoben worden über die Engel, als der Name, den er zum Erbe empfangen hat
5 Denn zu welchem Engel hätte Gott je gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt
6 Wenn er aber den Erstgeborenen zum zweiten Mal in die Welt einführt
7 Von den Engeln heißt es: Er macht zu Winden seine Engel, zu Feuerflammen seine Diener
8 Von dem Sohn aber (steht geschrieben
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und hast gehaßt den Frevel
10 Und: Du hast im Anfang, Herr, der Erde Grund gelegt, und deiner Hände Werke sind die Himmel.
11 Sie werden einst vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle wie ein Kleid veralten,
12 wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen: Sie werden sich verwandeln. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen nie ein Ende
13 Zu welchem Engel hätte er ferner je gesagt: Sitze du zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache
14 Sind sie nicht alle (priesterlich) dienende